Kategorie: Deutschland

72. literaturlabor in der Lettrétage: Zuß und Ames suchen Streit / III. Teil

Zuß und Ames suchen Streit und begegnen sich in Berlin; in der Art in der ein Freistoßschütze dem Torwart begegnet; wer wer ist, ist egal, weil es wechselt. Es geht um Kollegialität, um Polemik, Poetik, um zwölf coole Arbeiter im Lyrikstandort Berlin, um Unzufriedenheit und… Continue Reading „72. literaturlabor in der Lettrétage: Zuß und Ames suchen Streit / III. Teil“

70. Betriebsfeier

Der Literaturbetrieb feiert schreibt der Kritiker Richard Kämmerlings und wird vor lauter Feierlichkeit  schier zum Betriebs- und Hofpoeten: Lyrische Soiree, Literaturbetriebsversammlung, kulturpolitischer Festakt mit kammermusikalischem Rahmen und überraschend lässige Zeremonie – ein sehr spezieller Abend sowohl für die Gastgeber und den Geehrten als auch… Continue Reading „70. Betriebsfeier“

67. Poetopie

wer schweigt da nach dem Signal, wenn du dir das Handy ans Ohr hältst? Hansjürgen Bulkowski

66. Text: LE SAMOURAI

Von Martin Holz . .. .irgendwann n  vergräbt einer sein falschgeld unter einer schlechten laterne , … , natürlich flackert das mistding sich lustig dabei oder droht mit dem finger: als wüsste das mistding bescheid , …. bescheid wissen meistens viele, … zu viele… Continue Reading „66. Text: LE SAMOURAI“

65. Gedicht

Von Thomas Kunst ES IST ERSTAUNLICH, DASS ICH ALLE PREISE In Deutschland ohne jede Mühe kriege. Gehöre schon seit Jahren zu der Riege Um Günter Grass und Johann Ludwig Heyse. Der Ruf zum Königshof erfolgte rasch. Man lockte mich mit Königin und Rente. Die… Continue Reading „65. Gedicht“

64. Einwurf

Ein schneller Eingreiftext oder: Warum das Deutsche Literaturinstitut besser ist als sein Ruf, von Mirko Wenig: 1.) Das Auswahlverfahren für Bewerbungen am Literaturinstitut Leipzig zählt zu den transparenteren an deutschen Universitäten. Unter anderem, weil Studenten und Gastdozenten mitentscheiden dürfen (auch wenn die Entscheidung eines „eingesessenen“ Dozenten… Continue Reading „64. Einwurf“

63. Der Heintje-Effekt

Ein Artikel von Florian Kessler in der „Zeit“ #4 vom 16.1. erregt seit gestern die Gemüter in sozialen Netzwerken und auch schon auf virtuellem Zeitungspapier (der Artikel ist noch nicht im Netz). Hier zwei Auszüge: Es muss nicht schaden, wenn junge Schriftsteller gelegentlich Alkohol trinken,… Continue Reading „63. Der Heintje-Effekt“

60. Der arme Dichter und das Wohlleben

In der Zeitung junge Welt wird der 18. Januar schon heute eröffnet – mit einem Gedicht von Peter Hacks nämlich zum morgigen 100. Geburtstag von Arno Schmidt. So beginnt es: Das reiche Dorf, beschaulich und behäbig, Hat seine Slums. Das ich zu sehn verlange, Das… Continue Reading „60. Der arme Dichter und das Wohlleben“

59. Zuß und Ames suchen Streit (9.1.2014) Teil II

(Quelle: literaturlabor in der Lettrétage) Zuß und Ames suchen Streit und begegnen sich in Berlin; in der Art in der ein Freistoßschütze dem Torwart begegnet; wer wer ist, ist egal, weil es wechselt. Es geht um Kollegialität, um Polemik, Poetik, um zwölf coole Arbeiter im Lyrikstandort… Continue Reading „59. Zuß und Ames suchen Streit (9.1.2014) Teil II“

58. Schmeckt

Das vierzehnte Heft der vom Jenaer Verein POESIE SCHMECKT GUT herausgegebenen Lyrikreihe „VERSENSPORN – Heft für lyrische Reize“ ist  erschienen. Es widmet sich der Dichterin Frida Bettingen, die vor 90 Jahren in Jena starb. Das neue Heft bietet einen Querschnitt aus dem lyrischen Schaffen… Continue Reading „58. Schmeckt“

52. Aphorismus zwei Aphorismen bei KuNo hinzugefügt

Safiye Can Manche Menschen verstehen den Schriftsteller nicht. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Ambrose Bierce Mein Ruf als unbekannter Autor ist weltweit. Karol Irzykowski Die polnischen Literaten lesen mich nicht – und ich lese sie nicht. Meine Rache ist auf jeden Fall quantitativ größer.

48. antichoc

Der literarische Untergrund ist längst aus einem Schmuddel- und Billig-Image entwachsen. Die Tatsache auf der einen Seite Gedichte zu verschenken, und auf der anderen Seite anspruchsvolle Bücher herzustellen, entspricht der alten 68er Vision, nicht eine Subkultur, sondern im besten Sinne des Wortes, eine autonome… Continue Reading „48. antichoc“

44. Yachtclub Lyrik

yachtclub lyrik: Dietrich Machmer & Marcus Roloff 21.01.2014 20.00 Uhr Nochtspeicher – Hamburg St. Pauli Lesung mit Musik Der Yachtclub lädt zwei Dichter ans Lesepult und an die Turntables ein: Dietrich Machmer (Hamburg) und Marcus Roloff (Frankfurt/M.) teilen nicht nur die Leidenschaft für Lyrik,… Continue Reading „44. Yachtclub Lyrik“

43. Dennoch

Hans-Dieter Schütt schreibt anläßlich des „Poesiealbum 309“ über ein Gedicht von Hilde Domin: Interpretation ist Arbeit. Aber dies Gefühl stellt sich bei Lektüre der Domin-Gedichte nicht ein. Porenöffnung. Es fließt etwas durch dich hindurch. Frag nicht nach Spuren, spür nur das Fließen. Nichts fließt… Continue Reading „43. Dennoch“

42. Neue Vage

Zitiere ich eher den Verlag als die Zeitung: Kurz vor der großen Lesereise von Uljana Wolf und Sabine Scho geht der Besprechungsreigen munter weiter. Diesmal schreibt Dorothea von Törne im Tagesspiegel, etwas vage: „‚meine schönste lengevitch‘ macht Uljana Wolf als Prototyp einer wachsenden Gruppe… Continue Reading „42. Neue Vage“