Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Mörike ist auch nicht ohne. Nicht nur im lyrischen Fach. Avertissement Von dem Anteil, welchen die vorgerückten Geschöpfe meiner Muse bei dem Publikum finden, wird es abhängen, ob eine Nachgeburt folgen soll oder nicht. Dieselbe würde u. A. nachstehende Stücke enthalten: 1.… Continue Reading „59. Meine Anthologie: Wispeliaden (Güldne Ärse)“
munter weiter: Frühlingsgedichtequiz! (Und nicht vergessen: DONNERSTAG ist LYRIKTAG)!
Auf ihrer Lesetour zum Preis der Literaturhäuser war sie gerade in Leipzig, Salzburg, Graz und Hamburg. Am Freitag liest sie in Berlin. Für jede der elf Städte hat sie ein anderes Konzept. In Rostock will sie mit politischen Gedichten beginnen und betont, dass sie… Continue Reading „55. Giersch-Welt, Katzen-Welt“
Frankreich hat uns ein Beyspiel gegeben nicht daß wir es wünschten ooooNachzuahmen. Allein merkt und beherzigt es wohl! Goethe: Venezianische Epigramme Erstdruck in Musen-Almanach auf das Jahr 1796 (auf Seite 237; übrigens mit 3 Kommas, die also wohl vom Herausgeber Schiller stammen mögen). Übrigens… Continue Reading „53. Meine Anthologie: Frankreichs Beispiel“
Welt am Sonntag: Ich werde den Verdacht nicht los, dass etliche Grünen-Anhänger ein weniger ausgewogenes Modernitätskonzept haben. Auf dem Weg sah ich im Eckensee, der zwischen Landtag und Staatstheater liegt, zwei junge Männer im flachen Wasser stehen, die ein Transparent mit folgender Aufschrift hochhielten:… Continue Reading „52. Bürgerlied“
Und was bleibt denn an dem Leben, Wenn es alles ging zu Funken, Wenn die Ehre mit dem Streben Alles ist im Quark versunken. Und doch kann dich nichts vernichten, Wenn Vergänglichem zum Trotze Willst dein Sehnen ewig richten Erst zur Flasche dann zur… Continue Reading „51. Drei Pünktchen (Meine Anthologie)“
Dies ist eine Information und eine Einladung. Ich habe eine neue Seite dieses Titels eingerichtet. Die bisherige Selbstbeschreibung: Lyrikwiki Labor ist ein Wikiprojekt, daß im Zusammenhang mit meinen Lyrikseminaren am Institut für deutsche Philologie der Universität Greifswald und meiner Arbeit an der Lyrikzeitung im… Continue Reading „50. Lyrikwiki Labor“
Sein lyrisches Werk, nie zu trennen von seinem geistlichen, stellt ihn [Friedrich Spee] auf eine Stufe mit den größten seiner Zeitgenossen, Paul Gerhardt, Simon Dach und Paul Fleming. In seiner Sammlung „Trutz Nachtigall“, an der er jahrelang komponierte und feilte, übertrug er Formen und Motive… Continue Reading „49. Schmerz und Wollust“
Elke Erb gehört jener Spezies von Menschen an, die den Kampf gegen unsere Ohnmacht, aus unserem Ich-Käfig nicht heraus zu können, mit List und Tücke, warum nicht auch mit Heimtücke, aufnimmt. Voraussetzung ist, dass sie ein Gegenüber findet, das einsteigt auf ihr Angebot, ihren… Continue Reading „48. Der Zweifel schreibt immer mit“
Gerade ist sein neuer Lyrikband erschienen, der erste seit 25 Jahren. Geschrieben habe er ja eigentlich immer. In der Freizeit, ohne den Vorsatz, das einmal veröffentlichen zu wollen. „Ich hatte keine Lust, mich in diesen Buchmarkt zu mischen. Da herrschen ja zum Teil mafiöse… Continue Reading „47. Antikapitalistischste Form“
Armes Wien – a never ending story! Twitter & Facebook melden: Helmut Seethaler Heut frueh vorm FJ-Bahnhof: 3 ! Polizisten reisen 100e meiner gedichte herunter,die i naechtens an eine verschmutzte saeule klebte. War dabei nach meinem nachtdienst einen automaten-cafe zu holen: da stuermen 3… Continue Reading „45. Aktuell in Wien“
In seinen Performances gurgelt, rappt und schmatzt Valeri Scherstjanoi bekannte und erfundene Laute. Im FIGARO-Lesecafé trifft der Lautpoet auf den Dichter Michael Lentz – ihre Begegnung kann zu einem Fest lyrischer Improvisation werden. Wer Angst vor experimenteller Lyrik hat, dem wird sie von Lentz… Continue Reading „44. Lautland im Literaturcafé“
drei Monate lang wohnhaft auf dem Stadtfriedhof, in direkter Nähe zu Hölderlins Gebeinen: Marion Poschmann (Schwäbisches Tagblatt) – ganz so schlimm ist es wohl nicht. Offenbar stimmt davon nur, daß sie Hölderlins Grab auf dem Stadtfriedhof von ihrem Fenster im Stadtschreiberhäuschen aus sehen kann… Continue Reading „43. Marion Poschmann Stadtschreiberin“
Die Gedichte von Petra Ganglbauer, so wie sie in diesem Gedichtband versammelt sind, sind strenge Meditationen um ein Weiß, um eine Leere, die es so nicht gibt. Unter keinen Umständen und wie wir es auch drehen gibt. Das ideale Gedicht. Dieses Nicht gibt die… Continue Reading „37. Das ideale Gedicht“
Als Ludvík Kundera (1920-2010) Mitte der 1950er Jahre Schwierigkeiten in Prag und Brünn hatte, half ihm Huchel, so gut er konnte. Als Huchel in den 1960er Jahren verfemt war, unterstützte ihn Kundera. 1958 veröffentlichte Kundera, Vetter des Romanciers Milan Kundera, seine ersten Übersetzungen der… Continue Reading „36. Huchel und Kundera“
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