Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
zur kleinschreibung die kleinschreibung ermöglicht den ankauf dieses blattes auch dem leser, welcher der grossbuchstaben noch nicht mächtig ist. ich bitte den fortgeschrittenen leser um verständnis. *** Aus: Poesiealbum 267. Konrad Bayer. Berlin: Neues Leben 1989 (Mehr bei Fixpoetry, wo heute beginnend sechs Werktage lang von… Continue Reading „16. zur kleinschreibung“
Das Selbstverständnis des heutigen Literaturbetriebs – Löffler redet sich darüber etwas in Rage. Überall säßen Kritiker mit Literaten auf diversen Podien zusammen, man kenne sich und schätze sich, vom Rezensieren eines persönlich bekannten Autors aber ließen sich offenbar nur noch die wenigsten Kritiker abhalten.… Continue Reading „15. Nett“
Sunday 9th September Presentation of the new CD ‚Verlautbarungen‘ (Tochnit Aleph TA107) by Gerhard Rühm. The artist will be present and performing some pieces from the CD. Open 18:00 / Performance 19:00 (Please note we will ask for a 3 Euro donation) http://www.tochnit-aleph.com/ruehm Gerhard… Continue Reading „12. Gerhard Rühm | CD-Presentation & Reading“
floppy myriapoda trauert nicht um gewesene Zustände, sondern zielt auf das Poetisch-Neue und gegen das jetzt Herrschende! Unsere Poesie kennt kein Gesetz; ohne Auftrag begleitet sie uns – dorthin, wo sie gebraucht wird. Jubiläumslesung mit Ann Cotten, Florian Günther, Andreas Hansen, Alexander Krohn, Bert… Continue Reading „11. floppy-Jubiläum“
Ich gebe zu, ich bin kein lyrischer Reinheitsapostel und habe zuweilen meine Freude an derartigen Zwitterwesen. Und ich habe zuweilen Freude an einer fast cowboyhaften Intellektualität, die sich nicht zu schade ist, auch mal schnell und aus der Hüfte zu schießen. / Jan Kuhlbrodt,… Continue Reading „10. Zwitterwesen“
Einen Roman im Sitzen schrieb Gottfried Benn. Andererseits: Über den Zusammenhang von Gehen, Denken, Schreiben haben sich viele geäußert. Hier bespricht Sieglinde Geisel einen Roman über das Gehen von Tomas Espedal. Schreiben wie gehen hieß eine Aktion von Angelika Janz 1978 in Essen – heute um… Continue Reading „9. Gedichte im Gehen“
Die Göhrener Straße 2 im Prenzlauer Berg ist der Sitz des Dittrich Verlags. Dort, wo Verleger Volker Dittrich bislang sein Büro hatte, werden ab 22. September Kunden nach Büchern stöbern können: „Das Ladenlokal mit Tür und Schaufenster werden wir jetzt erstmals richtig nutzen“, sagt… Continue Reading „7. Das besondere Buch“
Die Gedichte sind ein Durchstreifen der Lebenswege an den Bruchlinien von Sinnfragen, die immer wieder ironisch und selbstironisch reflektiert werden und sich mit lakonischen Alltagsbetrachtungen der Peripherie abwechseln, die Alltäglichkeiten eine gesteigerte Beachtung schenken und sie scheinbar in einen Kontext setzen, in dem wir… Continue Reading „5. Uhren zogen mich auf“
Berlin liest am 04. September 2012 Mit Ihrer Lesung läuten Sie das Literaturfestival ein. Dabei befinden Sie sich in bester Gesellschaft: Neben Dagmar Reim, Intendantin des rbb, Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD, werden auch Elvira Bach, Norbert Kron und viele andere ihre Lieblingtexte… Continue Reading „4. Berlin liest – noch können Sie mitlesen!“
Interview mit Angelika Janz, Webmoritz: Du hast zahlreiche Performances gemacht? Wie bist du zu diesen Ideen gekommen? Erzähl bitte etwas von deinen Aktionen. Die erste Aktion „Schreiben wie gehen“ war damals in Essen 1978, an einem eiskalten Tag im Februar. Ich bin morgens einfach… Continue Reading „2. Schreiben wie gehen“
1. Auf, auf zum Kampf, zum Kampf!! Zum Kampf sind wir geboren!! Auf, auf zum Kampf, zum Kampf,! zum Kampf sind wir bereit!! |: Dem Kaiser Wilhelm haben wir’s geschworen,! Der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand. :|. ! 2. Es steht ein Mann, ein Mann,!… Continue Reading „128. Deutsches Palimpsest“
In der jahreszeitlichen Organisation des Bandes drückt sich ein gewisser Zug zum zyklischen Geschehen aus. Etwas geht verloren, anderswo wuchert etwas, unaufhaltsam sind diese Bewegungen, vorerst (um noch ein Hölderlin-Wort zu bemühen) deutungslos. Aber dort, wo sich ein argusgeäugtes Wort als Nullkoordinate einrammt, beginnt… Continue Reading „127. Unsere Kinder fragen nicht viel“
Als ob das keine relevante lexikalische Information wäre! Der polnische Wikieintrag über Christine Lavant: Christine Lavant[edytuj] Christine Lavant, właśc. Christine Habernig, z domu Thonhauser (ur. 4 lipca 1915 w Groß-Edling, zm. 7 lipca 1973 w Wolfsbergu) – austriacka artystka i pisarka. Wybrana twórczość[edytuj] 1948: Das Kind. Erzählung 1948: Die Nacht an den Tag. Lyrik 1949: Das Krüglein.… Continue Reading „126. Christine Lavant“
Manuel Stallbaumer hat es eilig – und dies schon seit geraumer Zeit: Mit 15 Jahren besucht er die Schreibwerkstatt bei José F. A. Olivier im Stuttgarter Literaturhaus. Kurz darauf veröffentlicht er bereits seine ersten Gedichte in diversen Literaturzeitschriften. Im letzten Jahr dann war der 1990… Continue Reading „125. Manuel Stallbaumer“
Die deutschen Zeitungsverleger sind ihrem Ziel, Information zu monopolisieren, durch das nun drohende Leistungsschutzrecht einen Schritt näher gekommen. Die Politik ist vor der Lobbymacht der Medien in die Knie gegangen. Wir verzichten heute auf unsere Presseschau, um diesen Einschnitt in der Geschichte der freien Öffentlichkeit in… Continue Reading „123. Ein guter Tag für die Lobby“
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