Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Der Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Gerhard Meier. Das teilte der Deutsche Literaturfonds am Freitag in Darmstadt mit. Meier werde für seine zahlreichen Übersetzungen aus dem Französischen und Türkischen ausgezeichnet. Besonders würdigte die Jury seine sechs Übersetzungen der Werke… Continue Reading „84. Herausragende Übersetzungen“
Unser beliebter Preise-für-alle-Preis geht an jeden Autor, der nie einen Preis gewann oder wenigstens auf die Shortlist kam. Aber jetzt erfinden sie einen Preis für jemand, der schon alle Preise bekommen hat. Wie soll er heißen? Amos-Oz-Preis lautet ein Vorschlag. Oz, für einige die… Continue Reading „83. Preise für alle“
Zwei Zitate aus einer Rezension von Fritz J. Raddatz: Auch Widerlinge haben manchmal recht. Also sprach Martin Heidegger: „Das lyrische Werk Trakls ist ein einziges großes Gedicht.“ Schon das vermutlich früheste Gedicht (fast keines ist exakt datiert) schlägt den lastenden Akkord an. Der Moll-Vokal… Continue Reading „78. Trakl“
Peter Hacks Auf die Spaltung der linken Zeitschrift „Sklaven“ in die linken Zeitschriften „Sklaven“ und „Sklaven Aufstand“ Wer untergehen will, muß sich entzwein. Der Schwache ist am sterblichsten allein. In: Peter Hacks: Die Gedichte. Hamburg: Edition Nautilus, 1998, S. 324. Anmerkung: Die Überschrift besagt… Continue Reading „76. Wie der Dichter einmal nicht recht hatte“
Der mit 15.000 Euro dotierte Wolfram-von-Eschenbach-Preis des Bezirks Mittelfranken geht in diesem Jahr an den Lyriker und Dramatiker Gerhard Falkner. Drei weitere Franken erhalten Förderpreise. Der 63 Jahre alte Gerhard Falkner wurde in Schwabach geboren und lebt heute in Weigendorf im Landkreis Amberg-Sulzbach und… Continue Reading „75. Preis für Falkner“
Bayerns Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle hat heute in München die bayerischen Kunstförderpreisträgerinnen und -preisträger 2014 in der Sparte Literatur bekannt gegeben. Die mit je 6.000 Euro dotierten Preise gehen an Kenah Cusanit aus Bayreuth für ihren ersten Gedichtband „aus Papier“ und an Manuel Niedermeier… Continue Reading „73. Preis für Kenah Cusanit“
Diesmal im Studio die Münchner Dichterin und Dozentin Andrea Heuser mit neuen Gedichten. Außerdem am Telefon live zugeschaltet zwei Lyriker aus Berlin: Georg Leß liest aus seinem Band „Schlachtgewicht“. Lutz Steinbrück gibt einen Einblick in seine Dichtung und präsentiert einen Song seiner Band Neustadt… Continue Reading „71. poesie[magazin]“
In seinem Vortrag „Zwischen Haiku und Artikel 3.3 – zur Lyrik Alfred Anderschs“ untersuchte [Joachim] Jacob dabei am Beispiel des Gedichtes „Artikel 3(3)“ das politische Engagement des Schriftstellers in seinen lyrischen Arbeiten. Die Ausgangsüberlegung: Lyrik scheine in ihrer knappen Form zunächst für Engagement wenig… Continue Reading „69. Zwischen Haiku und Artikel 3.3“
Auch die Schaufenster des ehemaligen Geschäfts bleiben nicht lange ungenutzt, sondern beherbergen heute eine kleine Dauerausstellung über den Schriftsteller Günter Eich: eine Günter-Eich-Dokumentation, die mit Unterstützung der Marktgemeinde Geisenhausen erstellt wurde. Eich lebte von 1945 bis 1954 in Geisenhausen, im Hause der Familie Schmid,… Continue Reading „68. Eich im Schaufenster“
Judith Zander gelingt mit manual numerale demnach dreierlei: Die Erweiterung ihres lyrischen Wortschatzes um ein neues, hybrides Pop-Vokabular, das ausgelassene Spiel mit den Formen und der Griff zu einem anspruchsvollen ästhetischen Konzept. Ein Mashup-Album für Beatles-Fans und Barock-Exegeten gleichermaßen, oder, um im Musikjournalismus zu… Continue Reading „67. Mashup-Album für Beatles-Fans und Barock-Exegeten“
Wann ist ein Gedicht gut, und wann ist es bloss gut gemeint? Gesetze für Verse gibt es nicht, Kriterien und Massstäbe aber schon: Die Lyrikerin Kerstin Hensel kennt sie. / Tages-Anzeiger
Die Lyriker Kurt Aebli, Sylvia Geist und Jürg Halter haben neue Gedichtbände veröffentlicht. Sie erkunden darin die Gegenständlichkeit des Alltags. Besprechung von Martin Zingg Mehr Paradoxien werden kaum mehr ins Surreale verlängert und so ins sprachliche Bild eingeschmolzen, sondern sie bestimmen den Duktus, sie brechen… Continue Reading „65. Neue Gedichtbände“
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