74. Rose Ausländer

Der Lyrikerin Rose Ausländer widmet sich das Philosophicum Basel noch bis zum 10. September mit einem vielfältigen Programm. Neben einer Wanderausstellung der Friedensbibliothek Berlin werden in den Räumen an der St.Johanns-Vorstadt Basel auch Vorträge, Dokumentarfilme, Lesungen und Gespräche zu erleben sein.

Rose Ausländer zählt zu den großen deutschen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. 1901 in Czernowitz/Bukowina (heutige Ukraine) geboren, weilte sie von 1921 an mehrere Male für längere Zeit in den USA. Die Jahre 1941 bis 44 verbrachte sie, verfolgt von den Nationalsozialisten, zusammen mit ihrer Mutter im jüdischen Ghetto. 1946 wandert sie nach New York aus, wo sie vorübergehend Gedichte in englisch schreibt. 1965 kommt Ausländer nach Düsseldorf und zieht mit 71 Jahren ins Nelly-Sachs-Haus ein, das Elternheim der jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Sie entwickelt dort eine unglaubliche Schaffenskraft und publiziert viel. / Badische Zeitung

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