Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die Dichtung ist das beste an Russland. Ihr Gründer: Der 1711 im hohen Norden Russlands in dem kleinen Dorf Mischaninskaja geborene Bergbaustudent Michail Wassiljewitsch Lomonossow mit seiner Ode an die Eroberung der Festung Chotyn. … Der in Deutschland auf Staatskosten Bergbau studierende 28-jährige Michail… Continue Reading „14. Gründung der russischen Dichtkunst“
2007 erschien im kleinen Wiener Verlag Edition Korrespondenzen ein Gedichtband, der die ganze Vorstellung über die Lyrik der Leningrader Katastrophe revolutionierte. «Blockade» entstammte der Feder von Gennadi Gor, der Entdecker war der Übersetzer Peter Urban, der sich zunächst der Kurzprosa zugewandt hatte. Der von… Continue Reading „14. Lyrik der Hölle“
In der NZZ schreibt Oleg Jurjew über das Leben und Sterben in der Hölle des belagerten Leningrad. Selbstverständlich wurde in der Hölle viel Literatur produziert! Die meisten der Schriftsteller, die in der Stadt geblieben waren (viele waren ins Landesinnere evakuiert worden), wurden mobilisiert und… Continue Reading „13. Lyrik in der Hölle“
Die Literaturlandschaft in Russland bietet ein uneinheitliches Bild. Während Verlage und Medien gerne junge Prosaautoren favorisieren, die in der Art der alten sowjetischen Romanciers schreiben (nur meist schlechter), existieren Parallelwelten, in denen es viel frischen Wind gibt. In erster Linie hat sich die Lyrik… Continue Reading „34. 600 bedeutende Dichter“
Seit meiner Kindheit kenne ich dieses wunderbare Gedicht von Daniil Charms: Ein Mann mit Säckchen und mit Stock / trat einmal aus dem Haus / und in die Wolt / und in die Wult / und in die Welt hinaus. So beginnt es in… Continue Reading „54. In die Wult“
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