Schlagwort: Ferdinand Hardekopf

Leichtes Extravagantenlied

Ferdinand Hardekopf (* 15. Dezember 1876 in Varel; † 26. März 1954 in Zürich) Wir Gespenster (Leichtes Extravagantenlied) Wir haben all unsere Lüste vergessen, In Cinémas suchen wir Grauen zu fressen; Erleuchtete Tore locken uns sehr, Doch die Angst ist gering — wir brauchen… Continue Reading „Leichtes Extravagantenlied“

Spät

Ferdinand Hardekopf (* 15. Dezember 1876 in Varel; † 26. März 1954 in Zürich) Spät Der Mittag ist so karg erhellt. Ein schwarzer See sinkt in sein Grab. Dies ist das letzte Licht der Welt, Das bleichste Glimmen, das es gab. Aus Sümpfen schwankt… Continue Reading „Spät“

Der Sturm ist da

Heute vor 110 Jahren erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift „Der Sturm“ mit Gedichten von René Schickele (Vorortballade). Hier ein Gedicht aus Nummer 3 vom 17. März 1910. Nymphenburg Von Ferdinand Hardekopf Ein Erzittern, glückliches Fiebern des Hirns und   Taumeln der Brust, taucht… Continue Reading „Der Sturm ist da“

Hardekopf

Ferdinand Hardekopf (* 15. Dezember 1876 in Varel; † 26. März 1954 in Zürich) Aus der steilen, transparenten Nudel Quillt ein Quantum Quitten-Quark empor, Ballt sich (physisch) zum gewürzten Strudel, Kreist: ein Duft-Ballon aus einem Rohr. Wann (und wo?) war Schweben delikater? In der… Continue Reading „Hardekopf“

30. Für Sprachmenschen

Splendeurs et miséres des courtísans Autor: Ferdinand Hardekopf Aus der steilen, transparenten Nudel – Quillt ein Quantum Quitten-Quark empor, Ballt sich, physisch, zum gewürzten Strudel, Kreist: ein Duftballon aus einem Rohr. Wann (und wo?) war Schweben delikater? In der Spannung wird man blass, wie… Continue Reading „30. Für Sprachmenschen“

Hardekopf

Bald war Hardekopf mit bekannten Größen wie René Schickele, Herwarth Walden, Erich Mühsam, Ludwig Rubiner und Franz Pfemfert befreundet. In deren Sog verfasste er u. a. auch unter dem Pseudonym „Stefan Wronski“ eigene Gedichte und Prosafragmente, deren Stil und Ausdrucksstärke sich teilweise an Charles… Continue Reading „Hardekopf“