Kategorie: Europa

163. Cervantes-Preis

Der mexikanische Schriftsteller José Emilio Pacheco, 70, erhielt am Montag den Cervantes-Preis, der als der bedeutendste Literaturpreis der spanischsprachigen Welt gilt. Die Jury nannte Pacheco einen „außergewöhnlichen Dichter des alltäglichen Lebens mit Tiefe und der Fähigkeit, seine eigene Welt zu erbauen“. Pacheco gilt als… Continue Reading „163. Cervantes-Preis“

161. Kriminalroman als Prosagedicht

Sie sind der Erfinder des Kriminalromans als Prosagedicht, glaube ich. Warum diese extrem verdichtete, rhythmisierte Sprache für ein solches Sujet? Als Teenager habe ich sehr viele Gedichte geschrieben, und ich empfinde Lyrik noch immer als natürlichere Ausdrucksweise. Ich denke, in mancher Hinsicht ist Lyrik… Continue Reading „161. Kriminalroman als Prosagedicht“

160. Ausstellung

Als Dr. Peter Böthig 1988 die DDR verließ, hatte er einen Rucksack und zwei Koffer dabei. In einem Koffer befanden sich Texte, Bilder und Poesie des DDR-Untergrunds. Auf die Frage eines Grenzers, was er denn in den Koffern habe, antwortete der heutige Leiter des… Continue Reading „160. Ausstellung“

159. „So vital, so experimentierfreudig, so unterhaltsam, so klug“

Im Huchel-Haus zu Wilhelmshorst können sich Lyrik-Freunde am 8. Dezember auf den neuesten Stand bringen lassen. Das Literaturhaus stellt Deutschlands neue Dichter vor. Die Lyrik erlebt zur Zeit einen Boom in der deutschen Literatur. So vital, so experimentierfreudig, so unterhaltsam, so klug wird derzeit… Continue Reading „159. „So vital, so experimentierfreudig, so unterhaltsam, so klug““

158. Fremd-Wort

… Karl Heinz Rummenigge (der Franz Beckenbauer ein selbstgereimtes, zum Fremdschämen peinliches „Gedicht“ widmete) / FAZ.net 29.11.

157. Meine Anthologie 8: Krautlieb

Garten Buhlschafft / oder Kraut Lieb. Ich war in einem schönen Garten / Da der Braunellen ich must warten; Alßbald sie kam vnd sah mich an / Empfanden wir das Hertzgespan. Ach! was empfind ich in dem hertzen / Sprach sie / ich antwort… Continue Reading „157. Meine Anthologie 8: Krautlieb“

156. Emma Jones

Jacob Polley erinnert sich lebhaft an den Augenblick, als er Emma Jones „entdeckte“, den neuen Stern der australischen Lyrik.  „Ich dachte wow, wo hat sie das bloß her?“, erinnert sich Polley. Es war im Jahr 2006, als Polley, einer der bekanntesten britischen Nachwuchslyriker, als… Continue Reading „156. Emma Jones“

155. Farbflächen, Wortfolgen

Es hätte des Hinweises auf Kasimir Malewitsch im Anhang nicht bedurft, um mitzubekommen, dass Gennadij Ajgi nicht in ein Poesiealbum mit Puschkin oder Zwetajewa gehört. Eher in eines mit diversen Dichtern Westeuropas wie Alain Lance oder Eugenio Montale. Aber auch mit den minimalistischen Flächen… Continue Reading „155. Farbflächen, Wortfolgen“

154. Meine Anthologie 7: Lage des Gedichts

So Diese Lage des Gedichts ist ohne Gewicht. Es wagt nichts, wendet kein Ding vom Platz. Es sucht nicht. Wie es liegt ist verendet der Satz, schreib es nicht. Aus: Angelika Janz: Schräge Intention. Gedichte. Wien: edition ch 1995, S. 36. © Angelika Janz… Continue Reading „154. Meine Anthologie 7: Lage des Gedichts“

153. Haiku in Wien

je müder ich bin umso lieber bin ich in wien Ernst Jandl, aus: dingfest. gedichte. Sammlung Luchterhand 1990 (1. Ausgabe 1973), S. 115 Meine Anthologie: Dingfest

152. Haiku in Wiesbaden

„Die Abendsonne/im Fenster des Nachbarn – ach/nun öffnet er es.“ Eine ganz alltägliche Beobachtung, die Rita Rosen von ihrem Balkon in der Kleiststraße aus machte und in lyrische Form goss. Ein Haiku ist es, das sie daraus gemacht hat: Ein japanisches Gedicht aus 17… Continue Reading „152. Haiku in Wiesbaden“

151. Rede zur Verleihung des Michael-Lindner-Preises

Von Bertram Reinecke Als wir damit begannen, das Festival textenet.de zu organisieren, war eine der Triebkräfte auch die Neugier auf das, was in den verschiedensten literarischen Szenen gerade getrieben wird. Offenheit für viele Strömungen der Literatur war ja ein Grundanliegen des Festivals. Was lag… Continue Reading „151. Rede zur Verleihung des Michael-Lindner-Preises“

150. Denken in Oppositionen

Einen großen, fast übergroßen Bogen schlägt Hans-Dieter Schütt, ND 28.11. – vielleicht ja nur, weil er zuviel wegläßt zwischen Superlativen: „Meisterstücke“, „elegantest“, „Genauigkeit und Stimmigkeit“ („verblüffend souverän“ ist da schon fast eine Einschränkung) und, nun ja, schlichtweg „Heiner Müller“. Als sei es ganz selbstverständlich,… Continue Reading „150. Denken in Oppositionen“

149. HeimatVerlust: Aussaufen im Hahn mit BEST OF „text flex“

ZUM LETZTEN MAL: Fünf Jahre TEXT FLEX im Zeitraffer… Nachrufe, Erinnerungen, Hardcore – mit Bernd Kramer, Papus, Johannes Jansen, scardanelli, Max. P., Tom de Toys (12.30-13.30: LIVE-URAUFFÜHRUNG von „STeiNZeiTLOSe!“), matt grau, Frank-Kirk Ehm-Marks, Frank Sorge, Frank Willmann, Wendy-Xberg, Alfons Kujat, Alfred W. Schwarzmüller, Andy… Continue Reading „149. HeimatVerlust: Aussaufen im Hahn mit BEST OF „text flex““

148. Gedichtbände auf Platz 2 und 8 der SWR-Bestenliste

2. (-) RAE ARMANTROUT: Narrativ. Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig. luxbooks.americana. 48 Punkte** 5. (-) VOLKER BRAUN: Werktage. Arbeitsbuch 1977-1989. Suhrkamp. 36 Punkte** 8./9. (-) WALT WHITMAN: Grasblätter. Erstmals vollständig übersetzt von Jürgen Brôcan. Hanser. 25 Punkte** / buchmarkt.de ** = „mittelschwere Lektüre“ (was auch immer… Continue Reading „148. Gedichtbände auf Platz 2 und 8 der SWR-Bestenliste“