Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Wenn jemand fünf Minuten am Telefon ist, ohne ein einziges Wort zu sagen, kann das an redseligen Verwandten liegen. Oder aber es hat kulturelle Gründe. Denn lediglich Zuhören ist auch unter der Leipziger Nummer 9 95 41 71 gefragt. Am Literaturtelefon stellen im monatlichen… Continue Reading „101. Bei Anruf Wort – das Leipziger Literaturtelefon“
Der Hype um den angesagten Szene-Bezirk Mitte, verpackt in ein Gedicht mit dem Titel „Mitteboy“: „Nichts wie hin, Mitteboy/ist doch der Kick!/Wie Glitterati ihren Spieltrieb inszenieren-/ komm reservieren wir der Mimik/einen Tisch im VIPrevier./Die goldene Regel laute:/ Trau keiner Hysterie,/die sich nicht selbst kopiert.“… Continue Reading „99. „On page and on stage““
Vor den ersten Sachen die letzten Dinge Wie Carlfriedrich Claus und Valeri Scherstjanoi sich nicht als bildende Künstler verstanden, fühlen sich auch die Bildarbeiten von Ronald Lippok und Bert Papenfuß, wie sorgsam sie auch ausgeführt sein mögen, nicht unmittelbar wohl in Galerieräumen. Dokumente einer… Continue Reading „98. Bert Papenfuß und Ronald Lippok“
Mit einem Konzert zum 100. Geburtstag des Komponisten Jurij Winar (1909-1991) hat am Donnerstag in Bautzen das 31. Fest der sorbischen Poesie begonnen. Nach Angaben von Benedikt Dyrlich vom Sorbischen Künstlerbund stehen neben Winars Werken auch die des Dichters Jan Skala (1889-1945) im Mittelpunkt… Continue Reading „97. Fest der sorbischen Poesie“
textenet ist in der heißen Phase. jetzt ist die textenet.galerie freigeschaltet – viel Material bislang zu den Komplexen Floppy Myriapoda Tippgemeinschaft Leipziger Literaturtelefon lauter niemand Das Leipziger Literaturfestival im Herbst 2009 Wer an Literatur denkt, stellt sich zunächst und vor allem bewegende Bücher darunter… Continue Reading „96. textenet.galerie“
Ihre zweite Lesung während ihrer Zeit als Poetikdozentin in Wiesbaden musste verschoben werden, und so kam Ulrike Draesner erst jetzt ins Literaturhaus Villa Clementine, um mit der Sängerin Franziska Welti einige ihrer Gedichte zu präsentieren. „In einer Hand, die zittert, hältst du dich selbst“… Continue Reading „95. Draesners Sprachmusik“
Immer nur das Herz, in der Lyrik, klagt ein Anonymus im „Kreis-Anzeiger“ (die Homepage bietet zur Auswahl: Wetteraukreis, Vogelsbergkreis). Doch wie ist es um die anderen Organe bestellt? Wer schrieb jemals eine Hymne auf Leber, Nieren, Nase und Ohren? Wann ist jemals etwas für… Continue Reading „93. Körpertexte“
http://www.textenet.de Freitag, 20. November 2009 um 19:30 Uhr Werkstatt für Kunstprojekte Jens Paul Wollenberg und Uta Pilling – „Ein Bericht für eine Akademie“ Jens Paul Wollenberg liest „Ein Bericht für eine Akademie“ von Franz Kafka, Musik: Uta Pilling Freitag, 20. November 2009 um 20:00… Continue Reading „92. Lyrik und Lyriker bei textenet“
In der Weltwoche #47 eine Würdigung des grossen Dichters und Malers Joachim Ringelnatz zum 75. Todestag von Wiglaf Droste: Als Vierzehnjähriger las ich erstmals eine Auswahl seiner Gedichte, war gleich hingerissen und lernte im Laufe der nächsten Jahre nicht wenige von ihnen auswendig –… Continue Reading „91. Aufregende Tragik des Lebens“
Folgendes typisch britische Gedicht finde ich in einem Newsletter. Typisch britisch nicht wegen der darin angewandten Rassenstereotype, sondern wegen des britischen Humors (wiewohl ich weiß, daß auch Briten bierernst und bärbeißig-patriotisch sein können, davon ein andermal). Die „nordische Rasse“ reicht hier quasi bis ans… Continue Reading „90. Meine Anthologie: Nordic Man“
Am 10. Dezember wird Herta Müller in Stockholm mit dem Literaturnobelpreis 2009 ausgezeichnet. Wenige Tage nach ihrer Rückkehr wird sie im Haus der Berliner Festspiele von ihren Freunden, Weggefährten und Lesern mit einem abendfüllenden Programm – an dem sich die Preisträgerin auch selbst beteiligt… Continue Reading „87. Ein Fest für Herta Müller“
Peter Borjans-Heuser, Jahrgang 1948, „erlernte die Dichtkunst auf / großer Fahrt mit seinem Motorsegler quer / durch Europas Gewässer. Das Schiff war / löchrig wie ein Schweizer Käse. / Nur die Dichtkunst hielt ihn über Wasser. / So wurde er Dichter, sein Schiff leider… Continue Reading „86. Gebrauchsgedicht“
Christophe Fricker zählt zu den großen Hoffnungen der jungen, deutschsprachigen Lyrik, sagt die Zeit, die mit ihm ein Gespräch über den Sinn von Reisen und die schwindende Bedeutung der Lyrik führte. (Ich würde das Komma nach „jungen“ für falsch oder wenigstens überflüssig halten, aber… Continue Reading „85. „Lyriker klagen gern““
Lowell’s and Bishop’s collected letters. By Michael Hofmann Poetry Media Service Words in Air: The Complete Correspondence between Elizabeth Bishop and Robert Lowell. Edited by Thomas Travisano with Saskia Hamilton. Farrar, Straus and Giroux. $45.00. This is such a formidably and dramatically and lingeringly… Continue Reading „83. THE LINEBACKER AND THE DERVISH“
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