Kategorie: Deutschland
Veröffentlicht am 18. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
„Muss man eine Erfahrung zweimal machen? Ja, bis man es weiß. Bis du weißt, warum du mitmachst. Weil ich muss. Weil ich nicht gegen sie ankomme. Weil ich studieren will. Nochmal von vorn. Bis du begreifst, was sie aus dir machen. Was du aus… Continue Reading „63. Klarnamen“
Veröffentlicht am 17. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Wenn Realos (die es in allen Lagern und Zonen gibt) das Wort Lyrik in den Mund nehmen, verstehen sie darunter gefühlige Belanglosigkeiten. So häufig in Parlamentsdebatten und anderen Institutionen („Antragslyrik“: lassen Sie doch jetzt mal den Schmus weg…), so jetzt in der taz Bremen:… Continue Reading „62. Gefühlig“
Veröffentlicht am 17. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
»Heymweh – eine konzertante Performance« nennt sich die Inszenierung eines internationalen Künstlertrios, das mit einem Mix aus Neuer Musik, Elementen des zeitgenössischen Tanzes, schauspielerischen Episoden und klassischem Vortrag die wortgewaltige Lyrik Heyms zu neuem Leben erwecken möchte. Es ist ein hehrer Anspruch, den der… Continue Reading „61. Heymweh“
Veröffentlicht am 17. Dezember 2010
von lyrikzeitung
1 Kommentar
Köhler Agamben Rühm Das Graduiertenkolleg Lebensformen und Lebenswissen macht auf die folgende Tagung mit Lesungen von Barbara Köhler und Gerhard Rühm am 14. und 15. Januar 2011 in der Literaturwerkstatt Berlin aufmerksam: Soll die Vorstellung von Avantgarde nach dem Ende der großen Avantgardebewegungen neukonzeptioniert, repoetisiert… Continue Reading „60. Lyrik und Poetik nach den Avantgarden?“
Kategorie: Deutsch, Deutschland, KatalanischSchlagworte: Anselm Haverkamp, Arnau Pons, Avantgarde, Barbara Köhler, Berlin, Dirk Setton, Eduard Escoffet, Enric Casasses, Gerhard Rühm, Gertrude Stein, Giorgio Agamben, Johann Reißer, Literaturwerkstatt Berlin, Marcella Biasi, Monika Lichtenfeld, Oswald Wiener, postmoderne, Reinhard Priessnitz, Thomas Eder, Ulla Haselstein, Víctor Sunyol
Veröffentlicht am 17. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Die italienische Poesie des 20. Jahrhundert lässt sich in verschiedene Strömungen einteilen – Hermetismus, Futurismus, Neorealismus, Existenzialismus, Experimentalismus oder Neoavantgarde. Aber zu viele Dichter und ihre Werke passen in keines dieser Schemata, z.B. Sandro Penna, Giorgio Caproni, Elsa Morante, Giovanni Giudici, Andrea Zanzotto, Attilio Bertolucci,… Continue Reading „59. Die Italienische Poesie des 20. Jahrhunderts“
Kategorie: Deutschland, Italien, ItalienischSchlagworte: Alfonso Berardinelli, Amelia Rosselli, Andrea Cortelessa, Andrea Zanzotto, Annamaria Carpi, Antonella Anedda, Attilio Bertolucci, Übersetzen, Berlin, Camilla Miglio, Edoardo Sanguineti, Elsa Morante, Franco Sepe, Giorgio Caproni, Giosuè Carducci, Giovanni Giudici, Giovanni Pascoli, Giulio Ferroni, Literaturwerkstatt Berlin, Patrizia Cavalli, Patrizia Valduga, Piero Salabè, Roberto Galaverni, Romano Luperini, Sandro Penna, Theresia Prammer
Veröffentlicht am 16. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Rolf Spinnler: Die Avantgarde hatte ja durchaus elitäre Züge, wenn man an Lyriker wie Mallarmé, Eliot, Pound oder George denkt. Sie haben sich als Wissenschaftler aber besonders für populäre Kunstformen wie den Abenteuerroman, die Operette eingesetzt. Volker Klotz: Sicher, es gibt in der Moderne eine Tradition… Continue Reading „58. Pfeifen auf Individualität“
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Avantgarde, Ezra Pound, Frank Wedekind, Igor Strawinsky, Rolf Spinnler, Stéphane Mallarmé, Stefan George, T.S. Eliot, Theater, Volker Klotz
Veröffentlicht am 15. Dezember 2010
von lyrikzeitung
3 Kommentare
Benn habe Brecht überholt, meldete eine durchaus verdienstvolle Lyrikzeitschrift, die es versteht, jedes neue Heft in die Medien zu bringen (jüngst wegen eines bayrischen Kreuzzugs gegen dieselbe). Ich sage garnichts dagegen, das ist auch eine Kunst. Wie jetzt so damals griffen es Spiegel &… Continue Reading „57. Rumänien vorn!“
Kategorie: Österreich, Deutsch, Deutschland, Rußland, RumänienSchlagworte: Anna Achmatowa, Bertolt Brecht, Das Gedicht, Dieter M. Gräf, Ernst Jandl, Ezra Pound, Friederike Mayröcker, Friedrich Hölderlin, Günter Eich, Georg Trakl, Giuseppe Ungaretti, Gottfried Benn, Guillaume Apollinaire, Hans Bender, Hans Magnus Enzensberger, Herta Müller, Ingeborg Bachmann, Inger Christensen, Jan Wagner, Joachim Sartorius, Johann Wolfgang Goethe, Junge Freiheit, Kurt Marti, Lutz Seiler, Oskar Pastior, Ossip Mandelstam, Pablo Neruda, Paul Celan, Rainer Maria Rilke, Robert Gernhardt, Rolf Dieter Brinkmann, Ron Winkler, Seamus Heaney, T.S. Eliot, Thomas Kling, Ulf Stolterfoht, Ulrike Draesner, William Carlos Williams, Wladimir Majakowski
Veröffentlicht am 15. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
„Die arabische Lyrik ist viel emotionaler als die deutsche, die doch stark rational, ja, philosophisch geprägt ist“, meinte Omar Abou Hamdan, der junge Schriftsteller aus Souida (Syrien), während er den Tee und die arabischen Süßigkeiten probierte, die das Forum Eine Welt im Evangelischen Gemeindezentrum Daun… Continue Reading „56. „Rrrrrrrrrrazzional“*“
Veröffentlicht am 15. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Johanna Schwedes anthropomorphisierende Kunst zeigt die Welt als verwaistes Kinderzimmer, in dem die Märchen und Sagen der Kindheit nichts vom ihnen eigenen Schrecken eingebüßt haben. Darin entfalten sich Seelenzustände zu Interieurs, wo Personen nurmehr in Spuren wiederauffindbar bleiben. Die entstehenden Räume lassen sich bereits durch einen winzigen Einschnitt betreten,… Continue Reading „55. Die Welt als verwaistes Kinderzimmer“
Veröffentlicht am 15. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Lange hat Harald Hartung, der profunde Kenner und Kritiker von Lyrik, der zu den Besten seines Faches zählt, auf eine adäquate Anerkennung als Dichter warten müssen. Das mag an dem Vorurteil liegen, dass sich erklärende Texte mit poetischen nicht gut vertragen und vor allem… Continue Reading „54. Wintermalerei“
Veröffentlicht am 14. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Der eingangs erwähnte Rezensent der „FAZ“, der Berliner Germanist Ernst Osterkamp, findet vom Titel angefangen ausnahmslos alles an diesem Band – bis auf Juvenals Satire – platt und banal, poetische Konfektionsware eines an sich „guten Lyrikers“. Der Verriss hat Grünbein offenbar so aufgebracht, dass… Continue Reading „53. Kleines Gemetzel auf schmalem Grat“
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010
von lyrikzeitung
1 Kommentar
All ihre lyrisch-kühnen Farbworte – vom „blauen Klavier“ bis zur „rotbäckigen Schule“ – brachte sie nun in ihre Bilder, verlieh einem Mann ein blaues, dem nächsten ein rotes und dem dritten ein goldenes Gewand. Ihre im Profil gezeichneten Köpfe sind ein typisches Merkmal der… Continue Reading „49. Farbworte“
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
… fort und hinein in den neuen und nunmehr vierten ganz und gar eigenständigen Lyrikband des in Halle lebenden Dichters, Erzählers und Essayisten, der kürzlich 60 Jahre alt wurde. Ein Buch, das zutreffend und unprätentiös den Titel „Mitteldeutsche Gedichte“ trägt, denn um Mitteldeutschland geht… Continue Reading „48. Geographie Transwalpurgiens“
Veröffentlicht am 12. Dezember 2010
von lyrikzeitung
6 Kommentare
Warum tust du mit Anglizismen zum Niedergang der deutschen Sprache beitragen? Sonntag, 12.12., 17:33 im deutschen Fernsehen (Geistige Gummibärchen)
Veröffentlicht am 12. Dezember 2010
von lyrikzeitung
Kommentar verfassen
Seine Lyrik, obwohl artistisch-artifiziell im Stil der Zeit, war von unerhörter politischer Schärfe. Sie agitierte nicht, sie analysierte. Von einer überraschenden Metapher erhoffte sie sich mehr als von eindringlicher Belehrung und lieferte das bis heute überzeugendste Beispiel, wie politische Lyrik nach Brecht aussehen konnte.… Continue Reading „46. Der junge Enzensberger“
Neueste Kommentare