Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Christiane Zintzen bespricht in der NZZ vom 10.4.02: Franz Weinzettl : Das Glück zwischendurch. Prosa und Verse. Edition Korrespondenzen, Wien 2001. 144 S., Fr. 34.30.
Bei den Abiturienten im Villingen ist die reine Lyrik nicht gefragt, erfahren wir heute (10.4.02) im Südkurier . Anders in Ostfildern, wo die Landesgartenschau fest auf Lyrik setzt, mit Open-Air-Lyrikbibliothek, Hörgedichten etc.: Ein Garten als öffentlicher Leseort mag nahe liegend sein. Doch warum ausgerechnet… Continue Reading „»Lyriksommers« auf der Landesgartenschau“
Überhaupt die Provinz. In Minden droht die Abschaffung des Stadtschreiberstipendiums. Dazu das Mindener Tageblatt vom 10.4.02 unter der Überschrift „Linientreue Lyrik“: In einer solchen Situation kann die Beschäftigung mit einem [solch linientreuen DDR-Autor wie] Johannes Bobrowski oder eine Flucht in die Theologie keine Antwort… Continue Reading „Linientreue Lyrik“
(z.B. also Lyrik), sagt auch die Dolomiten vom 10.4.02, Denn der freie, denkende Mensch ist der mit unnützer Bildung gestärkte Mensch. Die deutschsprachige Zeitung aus Südtirol berichtet auch von einer Schreibwerkstatt für italienische Oberschüler. Drei Tage lang sind der Dichter Ingo Cesaro und der… Continue Reading „Lerne das Unnütze“
In der FR setzt Klaus Garber die Debatte um Nationalphilologien fort: Gäbe es eine Kultur des Erinnerns in Deutschland, müsste auch dieser literarische Aufbruch inbegriffen sein. Wir scheuen uns nicht, Opitzens Trostgedichte in Widerwertigkeit des Krieges der Jahre 1619/20 – ein Werk, das der… Continue Reading „Nationalphilologien“
Wer des Französischen mächtig ist, der darf seine Wiedergeburt auch formal erleben. Die Vorliebe des Autors für eine durchgehend gleichhebige Rhythmik, für Reime und Vokalharmonien scheint auf den ersten Blick, verglichen mit den Inhalten die durch diese Form transportiert werden, geradezu antiquiert und unpassend.… Continue Reading „Gleich nochmal Zweisprachigkeit:“
Gäste [in Parchim] sind diesmal Chefredakteur und Redakteure des “ “ aus Berlin, einer periodischen Publikation, die sich selbst als „Zeitschrift für Schreibgruppen und Schreibinteressierte“ definiert. Der „Wortspiegel“ ist unter der Leitung seiner völlig ehrenamtlich arbeitenden Redaktion längst mehr als lediglich ein Spiegel fremder… Continue Reading „Wortspiegel“
Das Deutsche Literaturinstitut Leipzig nimmt zum Wintersemester 2002/03 neue Studenten für den sechssemestrigen künstlerischen Studiengang auf. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai. Eignungsprüfungen finden vom 15. bis 19. Juli statt. Informationen finden sich im Internet unter: http://www.uni-leipzig.de/dll . (bil./ Berliner Zeitung April 2002)
In der Frankfurter Anthologie (6.4.02) schreibt Eugen Gomringer über ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer : Nachtgeräusche Melde mir die Nachtgeräusche, Muse, Die ans Ohr des Schlummerlosen fluten! Erst das traute Wachtgebell der Hunde, Dann der abgezählte Schlag der Stunde, Dann ein Fischer-Zwiegespräch am… Continue Reading „Nachtgeräusche“
Wer war die schöne Fremde, die Eduard Mörike zum „Peregrina“-Zyklus inspirierte? – fragt Friedemann Bedürftig in der Süddeutschen vom 6.4.02: Der Spiegel dieser treuen braunen Augen/Ist wie von innrem Gold ein Widerschein;/Tief aus dem Busen scheint ers anzusaugen,/ Dort mag solch Gold in heilgem… Continue Reading „Peregrina-Zyklus“
Zum 80. Geburtstag von Annemarie Schimmel gratuliert die NZZ: Mit 15 Jahren lernte sie Arabisch, danach Türkisch und andere Sprachen. Seit dem ersten Besuch in der Türkei Anfang der fünfziger Jahre hat sie wohl alle Länder zwischen Marokko und Indonesien bereist, mehrfach promoviert, unzählige… Continue Reading „Annemarie Schimmel 80“
(meint der Südkurier am 6.4.02): In der Geburtsstadt von Hermann Hesse (1877 bis 1962), seines Zeichens Literaturnobelpreisträger (1946) und laut Unesco der meist übersetzte deutschsprachige Autor seit den Gebrüdern Grimm, galt der junge Dichter als Faulenzer, weil er nicht ins schaffige schwäbische Umfeld passte.… Continue Reading „Hesse-Jahr: Calw ist verlogen“
Unter der schönen Überschrift Stipendiatin mit Bodo Uhses Gerät in Bamberg lesen wir im “ Fränkischen Tag “ vom 6.4.02: Eine Schreibmaschine hatte – früher zumindest – viel zu schreiben, in manchen Fällen kann sie auch viel erzählen wie zum Beispiel die hier abgebildete,… Continue Reading „Stipendiatin mit Bodo Uhses Gerät in Bamberg“
Michael Braun gratuliert: Seine eigene enzyklopädische Raserei will Herburger in einer lyrischen „Epopöe, einem kleinen Heldengedicht“ bündeln. Weil er sich selbst die Lizenz zum wuchernden Phantasieren erteilt, gehorchen diese neuen Gedichte aber eher jenem Gestaltungsprinzip, das er schon 1967 in einem Kursbuch -Essay verkündete.… Continue Reading „70 wird auch Günter Herburger“
Neueste Kommentare