Kategorie: Deutsch

Primat der Poesie?

Über das dritte arabisch-deutsche Schriftstellertreffen in Jemen berichtet Angela Schader, NZZ 21.1.04: Ein ähnlicher Wettstreit der Künste schien sich im Gespräch über Roman und Lyrik abzuzeichnen; insbesondere in der arabischen Welt mit ihrer starken Lyrik- und relativ jungen Romantradition wird hier ein Konkurrenzverhältnis wahrgenommen.… Continue Reading „Primat der Poesie?“

morgengegend

Am 21.1.04 in Gregor Koalls Lyrikmail: Achim Wagner: morgengegend. Der Autor: geb. 1967 in Coburg, lebt als freier Autor in Köln. Im Frühjahr 2004 erscheinen „anna beats -gesänge“ in der edition roadhouse, Hannover (http://home.htp-tel.de/kflente/editionroadhouse.html) und „shesha – ein südindien reisefragment“ bei SuKuLTur, Berlin. Mehrere… Continue Reading „morgengegend“

„Lass doch mal andere an deinen Gedichten teilhaben“ …

„KunstLeuteKunst“ … war von der Kulturbegeisterung selbst positiv überrascht worden. Selbst die Sitzplätze auf dem Boden waren ausnahmslos belegt. Viele Studenten fühlten sich wie in ihren überfüllten Vorlesungen – die Stimmung war hier jedoch um einiges besser. / Roman Cieslik, Ostseezeitung 19.1.04 Eric Wallis… Continue Reading „„Lass doch mal andere an deinen Gedichten teilhaben“ …“

Der Peter-Huchel-Preis

für deutschsprachige Lyrik geht an den in Heidelberg lebenden Hans Thill. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde dem 1954 geborenen Lyriker und Übersetzer für seinen Band „Kühle Religionen“ zugesprochen. / 18.1.04 Gedicht: Sonnenfinsternis in Honfleur Bio hier Übersetzerwerkstatt „Poesie der Nachbarn“

EXTASE STATT ELITE

Jetzt online: http://www.linkesbuch.de/index48306.htm [Presseinfo entnommen von: http://www.GGN.de/termine.html%5D Enthält neben dem Sendeprotokoll „Poemie 4“ (Radioriff 9.1.04) nicht nur das topaktuelle „Paralleltheater“ (programmatische Antiprosa incl. Erfindung des „Theatre Slam“!!!) und einen paranormalen Email-Essay (Thema: Bewußtseinsblasen als Auslöser der Desinteresse-Gesellschaft) sondern auch die erstmalige Wiederveröffentlichung des 157… Continue Reading „EXTASE STATT ELITE“

Ringelnatz: Sound & Un-Sound

Ringelnatz wurde berühmt durch Zeilen wie diese: „Überall ist Wunderland./ Überall ist Leben./ Bei meiner Tante im Strumpfenband/ Wie irgendwo daneben …“ Das ist der Ringelnatz-Sound. Der Klang des Witzboldes. Nun ist ein weiterer Ton des deutschen Dichters zu entdecken. Der ernsthafte und nachdenkliche… Continue Reading „Ringelnatz: Sound & Un-Sound“

Gruß aus dem 19. ans 21. Jahrhundert

2 Goethe can give the ladies a fright, For elderly women he’s not quite right. He understood Nature, but this is the quarrel, He wouldn’t round Nature off with a moral. He should have got Luther’s doctrine off pat And made up his poetry… Continue Reading „Gruß aus dem 19. ans 21. Jahrhundert“

In der Frankfurter Anthologie

der FAZ am 17.1.: Joachim Sartorius über Gerhard Falkner, Die Götter bei Aldi (Text beim Perlentaucher)  –  –  –  Hier ein taz-Wahrheit-Gedicht: Christian Maintz, Ein Erlebnis Goethes, taz 15.1.

Pustekuchen!

1) Kleine Probe: Ich greife zu Harenbergs Literaturlexikon von 1997. Da war Rivero 52 und überdies bekannt sowohl als Dichter wie als Dissident. Aber Fehlanzeige! Neugierig geworden, sucht man nach dem kubanischen Nationaldichter José Marti: ebenso Pustekuchen! Armes Deutschland? – Neugierig geworden versuche ich… Continue Reading „Pustekuchen!“

Münchner Freiheit

Jan Brandt, taz 17.1.04, über die Münchner Literaturszene: Schriftstellergruppen, die regelmäßig in der gleichen Zusammensetzung auftreten, wie „LSD – Liebe statt Drogen“, „Die Chaussee der Enthusiasten“ und „Heim & Welt“ aus Berlin oder der Hamburger „MACHT e. V. Club“, gibt es in der bayrischen… Continue Reading „Münchner Freiheit“

Ulysses aus Charlottenburg: Thomas Brasch

Dort, im Gehäus seiner Isolation, sitzt er fest, dort spürt er das Herannahen der eigenen Vergänglichkeit, dort sehnt er sich für einige poetische Augenblicke nach einem Aufbruch in ein neues Leben, in dem er sein eigenes Ich zu spüren vermag: Was ist das zwischen einsam… Continue Reading „Ulysses aus Charlottenburg: Thomas Brasch“

Am Ende des Stadtplans

Farhad Showghi will das „Unsagbare“ sagen, das, was hinter allen Worten steht. Vor großen Worten wie Liebe oder Einsamkeit scheut sich der Hamburger Dichter und Psychiater. „Das sind Kraftworte“, sagt er. „Sie beschreiben kaum, was in Menschen wirklich passiert.“ In seinem neuen Lyrikband „Am… Continue Reading „Am Ende des Stadtplans“

Zeitschriftenlese

„Üb immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab“ – diesen Satz habe er mehrfach in die Alben seiner Mitschülerinnen kaligraphiert, erinnert sich Hugo Loetscher in einem Rückblick auf seine schriftstellerischen Anfänge. In der Zeitschrift Akzente, in der erstmals Gedichte des Schweizer Romanciers… Continue Reading „Zeitschriftenlese“

Grazie Anarchie

Er sei, so hat Brendel deutlich gemacht, trotz seiner Bewunderung für die Kunstrevolutionäre des Dadaismus nicht an sprachexperimentellen Konstruktionen interessiert. Er bevorzugt Gedichte, die auf syntaktische und semantische Fassbarkeit setzen und Lesbarkeit nicht als Skandal empfinden. In einem programmatischen Gedicht erblickt ein «Dadaist» im… Continue Reading „Grazie Anarchie“

DICHTERWETTSTREIT

Für Leser in Vorpommern: POETRY SLAM & PARTY was im dezember einschlug, geht auf ein neues: die zweite runde des greifswalder DICHTERWETTSTREITS. die ’offene liste’ hängt wieder, mitmachen kann jeder, der eigene texte auf der bühne präsentieren will. für die kandidaten, eben für die… Continue Reading „DICHTERWETTSTREIT“