Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
zu 161. Kriminalroman als Prosagedicht schreibt Theo Breuer: … und der deutsche Erfinder des Kriminalromans als Haiku war Jens Hagen, der 2004 viel zu früh verstorbene Dichter (http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Hagen). „Haiku Kriminale“ erschien 1997 in der Landpresse. Beispiel: Der Killer betritt Den gutgepflegten Rasen. Da trifft ihn… Continue Reading „8. Kriminal-„
Peter Geist im Gespräch mit Jayne-Ann Igel Do 10.12. | 20 Uhr | Prager Spitze | Prager Str. 2a | 01069 Dresden Die Lyrikerin Jayne-Ann Igel war vor 1989 in der Literatur-, Kunst- und Musikszene in Leipzig, Dresden und Berlin im Untergrund aktiv. Anhand… Continue Reading „5. Jayne-Ann Igel“
Und als die Naturwissenschaft die Esoterik preisgab, als sie sich zumindest an der Oberfläche von der Gespensterkunde löste, zog der Okkultismus mit umso größerer Entschlossenheit in die Kunst ein. Sicherlich, August Strindberg mag ein halb verrückter Einzelgänger gewesen sein, als er im Jahr 1897… Continue Reading „2. Esoterik und Moderne“
Dienstag, 1. Dezember 2009, 19:30 Uhr, Eintritt: 5,- Euro Wem gehört die Stadt? Ein deutsch-nepalischer Lyrikabend mit Benyu Sharma, Bhupal Rai, Krishna Dharabasi, Viplob Pratik, Denis Abrahams, Tom Bresemann und Luise Boege In deutscher, englischer und nepalischer Sprache 80 Dichter/-innen aus Nepal haben sich… Continue Reading „1. Deutsch-Nepalisch“
Urs Allemann Asklepiadeisch die zweite Reisst wenn mitten entzwei einen eine seis sich sie seis nackt auf das Brett dich in den Kübel dass fern dem Bauch und es gliedert was der Kopf auseinanderdrückt bis es ob er es sprengt wenn er zersprungen und… Continue Reading „165. Meine Anthologie 9: Asklepiadeisch“
Als Dr. Peter Böthig 1988 die DDR verließ, hatte er einen Rucksack und zwei Koffer dabei. In einem Koffer befanden sich Texte, Bilder und Poesie des DDR-Untergrunds. Auf die Frage eines Grenzers, was er denn in den Koffern habe, antwortete der heutige Leiter des… Continue Reading „160. Ausstellung“
Im Huchel-Haus zu Wilhelmshorst können sich Lyrik-Freunde am 8. Dezember auf den neuesten Stand bringen lassen. Das Literaturhaus stellt Deutschlands neue Dichter vor. Die Lyrik erlebt zur Zeit einen Boom in der deutschen Literatur. So vital, so experimentierfreudig, so unterhaltsam, so klug wird derzeit… Continue Reading „159. „So vital, so experimentierfreudig, so unterhaltsam, so klug““
… Karl Heinz Rummenigge (der Franz Beckenbauer ein selbstgereimtes, zum Fremdschämen peinliches „Gedicht“ widmete) / FAZ.net 29.11.
Garten Buhlschafft / oder Kraut Lieb. Ich war in einem schönen Garten / Da der Braunellen ich must warten; Alßbald sie kam vnd sah mich an / Empfanden wir das Hertzgespan. Ach! was empfind ich in dem hertzen / Sprach sie / ich antwort… Continue Reading „157. Meine Anthologie 8: Krautlieb“
So Diese Lage des Gedichts ist ohne Gewicht. Es wagt nichts, wendet kein Ding vom Platz. Es sucht nicht. Wie es liegt ist verendet der Satz, schreib es nicht. Aus: Angelika Janz: Schräge Intention. Gedichte. Wien: edition ch 1995, S. 36. © Angelika Janz… Continue Reading „154. Meine Anthologie 7: Lage des Gedichts“
je müder ich bin umso lieber bin ich in wien Ernst Jandl, aus: dingfest. gedichte. Sammlung Luchterhand 1990 (1. Ausgabe 1973), S. 115 Meine Anthologie: Dingfest
„Die Abendsonne/im Fenster des Nachbarn – ach/nun öffnet er es.“ Eine ganz alltägliche Beobachtung, die Rita Rosen von ihrem Balkon in der Kleiststraße aus machte und in lyrische Form goss. Ein Haiku ist es, das sie daraus gemacht hat: Ein japanisches Gedicht aus 17… Continue Reading „152. Haiku in Wiesbaden“
Von Bertram Reinecke Als wir damit begannen, das Festival textenet.de zu organisieren, war eine der Triebkräfte auch die Neugier auf das, was in den verschiedensten literarischen Szenen gerade getrieben wird. Offenheit für viele Strömungen der Literatur war ja ein Grundanliegen des Festivals. Was lag… Continue Reading „151. Rede zur Verleihung des Michael-Lindner-Preises“
Einen großen, fast übergroßen Bogen schlägt Hans-Dieter Schütt, ND 28.11. – vielleicht ja nur, weil er zuviel wegläßt zwischen Superlativen: „Meisterstücke“, „elegantest“, „Genauigkeit und Stimmigkeit“ („verblüffend souverän“ ist da schon fast eine Einschränkung) und, nun ja, schlichtweg „Heiner Müller“. Als sei es ganz selbstverständlich,… Continue Reading „150. Denken in Oppositionen“
Neueste Kommentare