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19. und letzter Teil des Zyklus „Die Befreiung der Alchemie von der Metaffer“ von Martina Kieninger
Der Text verhandelt Fragen der menschlichen Identität, der Evolution und der Gewalt im Umgang mit Lebewesen. Die Erwähnung von „Fischform“, „Zwischenentwicklung“, „Polypen“ verweist auf die Evolution und die Entwicklung des menschlichen Körpers aus früheren Lebensformen.
Text 19: Winter in Wien, 1958 und oben bewohnt Entsetzen das Haus, starrt vom Dach hochaufgerichtet. Spielt durch der Formen Fünf. formgenormter Fingerzahl, wie'n Menschenspiel, der Finger heil'ge fünf'ne Fingerzahl, Menschennorm, durch der urzeitformen Tiere Formen spielt's wie. Starrt vom Dach der Hütte wie die. Wie die Toten, die Ahnen, glotzen und starren, man bricht ihnen die Beine, die Knochen, man schneidet ihnen. Es nützt nichts. Schneide den Toten, den Ahnen, es nützt nichts, breche die Knochen, die Beine, man schneide. schneidet ihnen wie. Zur Erbauung im Zoo, den Kopf, trennt man, teilt durch die Kopfzahl, Anzahl der Finger, Dopplung zweifacher Achssymmetrie schimmerts wie Mensch, teilt man, spalte den Kopf, durch die Zahl, es schimmert, Zooerbauung der Menschheit, teilt man der Stufe, der Fischstufe – Fischform – Zwischen entwicklung, des vielzellen Polypen Kopf, sich ausdifferenzierenden Kopf- abschnitt in zwei zum Magen hinunter, man spalte den Fisch, was heißt da schon Fisch, gangungenau ist die Umgangssprache umgangssprachlichen Zoowissens, ungenau spaltet der Sprachbrauch die Welt in Tintenfisch, Hydra, Polypen, Süsswasserpolyp vom Kopf bis zum Magen, so streiten die Köpfe, heißts, die Zweikopfheit zur Erbauung von Zoobesuch, Pflegbelegschaft und Zooteam, erbaun sich am Zweikampf der Köpfe um Nahrung des gemeinsam genutzten Magens, die Köpfe, sie streiten.
ENDE. Der gesamte Zyklus hier.
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