Noch Lyrik?

Ist das noch Lyrik oder . . . . ? Diese Frage stellte sich die Auftaktveranstaltung des 16. Internationalen Literaturfestivals „Poetry on the Road“ nicht, sondern präsentierte am Freitagabend im Theater Bremen acht Vertreter ebenso vieler Auffassungen von Verskunst. Regina Dyck (Hochschule Bremen), die die bis zum 1. Juni dauernde Veranstaltung gemeinsam mit Michael Augustin (Radio Bremen) organisiert, gab sich zu Beginn selbstbewusst, was die Zukunft dieser oft als randständig abgestempelten Gattung angeht. Das Gedicht sei „das Medium der Stunde“, das Interesse an der literarischen Kurzform steige. Ein Indiz dafür: Der diesjährige Bremer Literaturpreis und auch der Nachwuchspreis wurden an Lyriker vergeben (Marcel Beyer und Nadja Küchenmeister), der Preis der Leipziger Buchmesse ging zum ersten Mal überhaupt an einen Gedichte-Schreiber: Jan Wagner erhielt ihn für „Regentonnenvariationen“.

Auch Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz (SPD) lobte die Lyrik (…). / Iris Hetscher, Weser-Kurier

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