82. Aus den Grenzgebieten

In der Serie „Auf den Spuren der Literatur“  – Teil 7: Dichtung im alten China, Texte von Laotse, Wang Bo und Wang Changling, kommentiert  von Klaus Grunenberg.

Darin dieses Gedicht:

Aus den Grenzgebieten

Über den Pässen der selbe Mond,
Der zur Qin -, zur Han-Zeit dort stand;
Zehntausend Meilen sind sie marschiert,
Keiner den Weg heim fand. –
Wachte der fliegende General
Noch wie einst in der Drachenstadt,
Es wagte sich über die Berge von Yin
Kein hunnisches Pferd mehr ins Land!

Wang Changling

Wang Changling (Chinesisch: 王昌龄), lebte etwa von 698–765, nach anderen Angaben 755. Er wird der Blütezeit der Tangperiode zugerechnet, die man traditionell von 714 – 766 ansetzt. Qin-Dynastie (221 v. Chr. – 206 v. Chr.) und Han-Dynastie (220 v. – 220 n.Chr.) lagen für Wang Changling auch schon lange zurück.

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