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Mit dem [Basler Lyrik-]Festival soll das Gedicht thematisiert und ins Gespräch gebracht werden. Aber es geht auch darum, dass die Lyriker mit diesem Zugriff auf die Texte der Autorenkollegen und dem Austausch über deren Entstehung und Hintergrund untereinander ins Gespräch kommen, sagt Eckert. Die… Continue Reading „15. Lyrik, Festival und Preis“
Für die NZZ-Rubrik „Bildansichten“ betrachtet Jürg Halter („Kutti MC“) Ferdinand Hodlers Gemälde „Der Tag“: Immer wieder betrachtete ich ihre Haare, ihren Blick, ihre Brüste, ihren Stolz, ihre Beine, ihre Hände, ihre Strenge, ihre Bauchnabel, den Fluss ihrer Bewegungen, ihre Anordnung zum Halbkreis, die mich einlud, mich zu… Continue Reading „144. Bildansicht“
In Urs Engelers roughblog heute als Gedicht des Tages nach jüngst Altgriechisch-Hölderlin eine weitere spannende Übersetzung mit Pasolini / Filips. Auszug: Wênen vür allez, vür allez lachen, ein houpt bewarn, niuwgieric ûf allez. Planzi di dut, ridi di dut, vej un sarviél curiòus di… Continue Reading „121. Niuwgieric ûf allez“
Am 10. September erscheint auf dem Berliner Label Traumton Records das Debüt-Album von Schule der Unruhe, Jürg Halters neuer Band. Titel des Albums: la bombe. Mehr hier: http://www.juerghalter.com Hier sind vier ganze Songs von «la bombe» zu hören:http://www.myspace.com/schulederunruhe
Das Besondere dieses Bandes ist, dass jedes Gedicht in einer bündnerromanischen Fassung (Vallader) und einer deutschen Fassung gedruckt ist. Die Autorin bewegt sich durch beide Sprachen wie durch zwei unterschiedliche Wortlandschaften. Wenn es je zu beweisen galt, dass Gedichte keine Erlebnisberichte über Gedanken oder… Continue Reading „94. Echoräume von Wörtern“
«Damals pfropften die Väter das Recht, die Tugend und Sitten / in den Busen der Söhne, sie wuchsen darin zum Instinkt. / Man empfand, dass sein Wohlsein im Wohlsein anderer blühte. / Dass man sein eigenes Haus durch Rettung andrer beschützte. / Dass die… Continue Reading „93. Bodmers Lob der Urrepublik“
4. und 5. September 2010 | Literaturhaus Basel Barfüssergasse 3, 4051 Basel Samstag, 4. September 2010 19.00 Uhr Lyrik und zeitgenössische Musik Trio Tafeal: Mit Vertonungen von Gedichten von Oskar Pastior, Robert Lax und Marin Sorescu. Anschliessend Podiumsgespräch mit den Komponisten Wanja Aloe und Daniel… Continue Reading „91. 8. Internationales Lyrikfestival Basel“
Der Basler Verleger Urs Engeler, der unter seinem Namen rund 15 Jahre lang ein so verdienstvolles wie hermetisches poetisches Programm konzipierte und darüber nicht nur Geld, sondern schließlich auch die Lust am Weitermachen verlor, dürfte einen Sinn für beide Positionen haben. Was er jetzt… Continue Reading „47. Liederlich“
Der Schriftsteller Hermann Hesse ( 2.7.1877 – 9.8.1962 ) , einer der meistgelesenen und meistübersetzten deutschen Schriftsteller des 20.Jahrhunderts, schrieb 1947 sein humoristisches „Spar-Gesundheitspaket“ ? – (Kopflos). Mit Augenzwinkern zu lesen / Gießener Zeitung
Der erste Akt des grenzüberschreitenden trinationalen Multimediaprojekts „Dreiländeroper“ spielte im elsässischen Saint-Louis, der zweite auf einer Bootsfahrt im Basler Hafen, der dritte Akt war ein „Widerhall im Stimmenland“ und führte in den Burghof Lörrach. … Die beiden Schauspieler, die Straßburgerin Christine Wolff und der… Continue Reading „36. Dreiländeroper“
Texte sind visuelle und akustische Gebilde, die sich zerlegen und neu zusammenfügen lassen. Ein Meister der konkreten Poesie ist Franz Mon. Sein umfassendes Werk präsentiert das Haus Konstruktiv in Zürich. … Bereits diese Frühwerke verweisen auf Mons später wiederkehrendes zentrales Thema: die Reduktion der… Continue Reading „6. Buchstabengebirge, Lautmalereien“
Unter den Autoren der Romandie ist er ohne Zweifel eine singuläre Erscheinung, inzwischen über neunzig Jahre alt: Georges Haldas. … Dem Lyriker und poetischen Chronisten Haldas widmet die Literaturzeitschrift «Orte» nun ihre jüngste Nummer, mit einem anregenden und informativen Querschnitt durch sein Werk, von… Continue Reading „139. Georges Haldas, Poète“
„Glücklich, wer einst sagen kann / es war rough auf meiner Bahn“ – so begrüßt der Dichter Christian Filips sein erstes, bei Urs Engeler verlegtes „Roughbook“ („Heisse Fusionen“) mit einem Ständchen. Mit der Reihe im fast quadratischen Westentaschen-Format beschreitet Engeler in Zeiten der Krise neues… Continue Reading „126. Rough auf seiner Bahn“
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