Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Stadtteilbelebung – Autoren im Wandel der Zeit Lesung mit Horst Samson (Lyrik), Irmgard M. Ostermann (Prosa) und Ursula Teicher-Maier (Lyrik) Eintritt: 5,– Casablanca 7.11. 16.00 Uhr VERANSTALTUNGSORT Casablanca Adalbertstraße 36a 60486 Frankfurt – Bockenheim Telefon: 069/7077548 069/7077548 Telefax: 069/7077548 Internet: http://www.casablanca-cafe.de (Der Stadtteil muß Belebung sehr nötig… Continue Reading „10. Lesung im Casablanca“
Dem 1933 in Lemgo geborenen Schriftsteller selbst sind in seinem Werk dagegen die Gedichte das Wichtigste. Sie erscheinen immer wieder in deutschsprachigen Anthologien, werden aber ansonsten kaum zur Kenntnis genommen. Ein Schicksal, das sie mit den Gedichten vieler anderer Autoren teilen. Nun hat Eckart… Continue Reading „9. Eckart Kleßmann“
Es geht, bis auf Franz Hessels schönes Herbstgedicht ‚Rotes Laub‘, um die Gedichte anderer Autoren. Stéphane Hessel rezitiert sie auswendig. Gedichte auswendig lernen? Das kann ein Instrument schwarzer Pädagogik sein oder eine brav vollzogene Übung. Beim 93jährigen Stéphane Hessel, der in Berlin, wo er… Continue Reading „8. Auswendig lernen“
Geladen war Rowohlt – nach Ingo Schulze, Uwe Tellkamp und Hertha [ein h zuviel, MG] Müller in den Vorjahren – als Übersetzer belletristischer Texte aus dem angloamerikanischen Raum. Mit aktuell 166 übersetzten Büchern gehört er zu den Fleißigsten und Produktivsten seiner Zunft, wobei die… Continue Reading „7. Ordentliche Lyrik“
Majakowski ist zuerst ein Gesicht, eine Gestalt ohne Maß. Man betrachte die Bilder Rodtschenkos oder Schklowskis: Koloß der Jugendlichkeit, harter Schädel und weiche Lippen, ein düsterer Blick über den Horizont hinaus, eine überspitzte Eleganz. Dandypoet, Futurist und Kommunist. … Wladimir Majakowski hat den Tod… Continue Reading „6. Dandy und Kommunist“
Dienstag, 2. November 2010 – 21 Uhr Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, Berlin Eintritt frei „Warum denk ich stets, ich trinke mich in deine Richtung? Es könnte ja auch sein, ich trink mich von dir weg!“ Am Ende langer Abende kommen in dunklen Lokalen Grund-… Continue Reading „5. Liedertafel“
Gedichtbände erscheinen in der Regel in einer Auflage von 100 bis 1000 Exemplaren, nach einer Umfrage aus dem Jahr 2005 hat jeder zweite Deutsche mit Lyrik wenig im Sinn und Geld verdienen lässt sich mit Poesie ohnehin nicht – nach Angaben des Börsenblattes des… Continue Reading „3. Der Lyrik eine Chance“
Andreas Noga steinzeit hier sind schatten gegangen (endliche gäste) hier liegen schatten (stillgelegte körper) hier stehen lichter (die rot aufleuchten) als hätte die zeit etwas aus gebremst
„Dieser Dichter-Kumpel mit einem bitteren Herzen, der mehrere Leben hat“ (Dieter Schlesak) … Seit 41 Jahren lebt der Schriftsteller in Köln, in der Bundesrepublik Deutschland, die er in seinem zweiten Gedichtband „Neue Heimat BRD oder Spätheimkehr nach 1000 Jahren“ in der Manuskripte-Reihe des Gauke-Verlags… Continue Reading „121. Ingmar Brantsch 70“
Aufschlussreich ist, welches Schicksal bei Kathrin Schmidt der Reim erfährt, an dem sie sich wiederholt versucht. ‚(nabe) / um nabe stockt, der wagen bricht. mein irres lieben / geht aus dem leim. versuppt. verschleimt. Bleibt nur das hoffen / auf offnes, deinerseits. mir wächst… Continue Reading „120. Dilemma“
Como el toro he nacido para el luto y el dolor, como el toro estoy marcado por un hierro infernal en el costado y por varón en la ingle con un fruto. Como el toro lo encuentra diminuto todo mi corazón desmesurado, y del… Continue Reading „119. Miguel Hernández zum 100.“
Das erste Heft der „manuskripte“ erschien am 4. November 1960 zur Eröffnung des Forum Stadtpark, mit dem die Zeitschrift lange Zeit auf organisatorischer wie auf ideeller Ebene verbunden war. Ein hektografiertes Heft, 15 Blätter in einer Auflage von 100 Stück, Preis drei Schilling, ausschließlich… Continue Reading „118. „Manuskripte“ 50 Jahre“
Die große, umfassende Anthologie schwedischer Lyrik, die Enzensberger und Nelly Sachs planten, ist an einem vernichtenden Gutachten gescheitert, das Peter Rühmkorf 1961 in seiner bewährten, aus dem „Lyrikschlachthof“ der Zeitschrift „Konkret“ bekannten Leslie-Meier-Manier (Leslie Meier war Rühmkorfs Pseudonym) verfasst hat. Damit hatte Rühmkorf schon… Continue Reading „117. Aus dem Lyrikschlachthof“
Oder Kirsch erzählt, immer genau hinschauend, von Freunden, von deren Leben und Leiden, bindet deren komplexe Biografien in elegante Gedichte, ohne zum Beispiel erlebte politische Verfolgung, persönliche Verluste und gestorbene Utopien auf Floskeln zu verkürzen oder allem durch banale Wortspiele die Ernsthaftigkeit zu nehmen.… Continue Reading „116. Rainer Kirsch las in Siegen“
Aus diesem Anlass macht sich Thomas Anz daran, von seinen Vorgängern ausgehend eine Deutung dieses Textes zusammenzustellen. Hier ein Auszug: … vielleicht verbirgt sich ja hinter dem anonymen Leser auch die leibhaftige Person des Dichters. So machten Philologen sich denn auch in diesem Fall… Continue Reading „115. Hundert Jahre Weltende“
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