Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
07.12.2012 LESEBÜHNE HUGENDUBEL ab 18 Uhr Helmfried von Lüttichau liest aus was mach ich wenn ich glücklich bin, live illustriert von Anja Nolte. Link Gedichte im Doppelpack: Helmfried von Lüttichau & Markus Hallinger Helmfried von Lüttichau und Markus Hallinger lesen in der… Continue Reading „28. Doppelpack“
Konstantin Ames: sTiL.e(ins) Art und Weltwaisen. Ames zweiter Gedichtband. Stilblüten. Stilblut für Tittentinte. Tittentinte als Pornographieallegorie. ›Totale Tinte‹ als Titel für eine Polemik. „Ames“ für einen Künstlernamen halten. Ames heißen und deswegen nach Ames/Iowa reisen. Auf Stilblüten warten, während alles unter dem Titel „Stilblüten“… Continue Reading „25. Totale Tinte“
Anekdote = das nicht Herausgegebene 2 Zitate: »Enzensberger verrät alles, sogar sich selbst«, mokiert sich Richter über dessen »revolutionäres Gehabe«. Und über Reich-Ranicki wundert er sich: »Warum er nur immer wissen will, mit welchen Dichterinnen der Gruppe 47 ich geschlafen hätte.« Dass der Jude Marcel Reich-Ranicki… Continue Reading „22. Anekdotisch“
Die zweite Ausgabe von „LYRIKintern“ ist erschienen. Sie will „Wissenswertes aus dem Literaturbetrieb“ nahebringen. „Geleitet von dem Anspruch, mit nicht alltäglichen Themen zu informieren und zu unterhalten, stellen wir Ihnen mit dem „Lyrik-Kabinett“ in München zugleich eine ungewöhnliche Frau vor. Der leidenschaftlichen Mäzenin Ursula… Continue Reading „15. LYRIKintern“
Verleihung des Rainer-Malkowski- Preises an Christoph Meckel und Lutz Seiler und der Stipendien an Monika Rinck und Ron Winkler Begrüßung und Vorstellung der Stipendiaten: Michael Krüger Lesung: Monika Rinck und Ron Winkler Preisverleihung: Dieter Borchmeyer Christoph Meckel und Lutz Seiler im Gespräch Bayerische Akademie der… Continue Reading „14. Verleihung des Rainer-Malkowski-Preises“
Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen – Kapitel 50 Von den Dichtern »Seit ich den Leib besser kenne, – sagte Zarathustra zu einem seiner Jünger – ist mir der Geist nur noch gleichsam Geist; und alles das »Unvergängliche« – das ist auch nur… Continue Reading „13. Lüge“
Die Lyrikszene ist ja eher von äußerer bemühter Harmonie als klaren Fronten geprägt. Man trifft sich in den gleichen Facebook-Freundschaften, Lesungen, Wettbewerben und Anthologien, und nur ab und zu flackern hitzige Gefechte auf und verlöschen rasch. Eine alte Idee von mir ist ein Lyrikatlas,… Continue Reading „11. Lyrikatlas“
Zugegeben, über Grass‘ Schwächen ist ihm mehr eingefallen: Nicht alles ist dem Lyriker Grass gelungen. Manche Formulierungen sind zu geläufig: Da ist ein Staatsgeheimnis „abgeschottet“ (Ein Held unserer Tage), ein Sturm macht „Schlagzeilen“ (Herbstliche Ernte) oder jemand hält sich „bedeckt“ (Ängstlich besorgt). Als wollte… Continue Reading „10. Grass‘ Stärken“
Siegmunds Lied (Walküre I) – „Winterstürme wichen / dem Wonnemond, / in mildem Lichte / leuchtet der Lenz…“ – oder Brünnhildes Lied (Walküre III) – „War es so schmählich, / was ich verbrach, daß mein Verbrechen so schmählich du strafst?“ – haben durchaus poetische… Continue Reading „8. Wagner als Dichter“
Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, Erzählungen, Hörspiele und Radiofeatures und wurde unter anderem mit dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet. Sein neues Buch ist im jungen und ambitionierten Leipziger Poetenladen erschienen. Es zeigt Nendza als einen ausgereiften, sprachsicheren Lyriker. Seine Gedichte bevorzugen eine ruhig-reflektierte Tonlage und kommen… Continue Reading „7. Zypernkatzen“
Am 3. Dezember 1992 wurde die erste Kurznachricht an ein Mobiltelefon geschickt. Anton G. Leitner, Herausgeber des Bandes „SMS-Lyrik“ und der Zeitschrift „Das Gedicht“, lässt sich von Nina May über das neue Text-Genre befragen. Per SMS natürlich. Nina May (10.35 Uhr): Wenn Kafka heute leben… Continue Reading „6. Kafkas Flatrate“
Am 30.11. wurden der Traklpreis an Elke Erb und der Trakl-Förderpreis an Christian Lorenz Müller verliehen. Die Laudatio auf Elke Erb hier. Über Müller heißt es: Den Georg-Trakl-Förderungs-Preis 2012, der mit 3.000 Euro dotiert ist, erhält der 1972 im bayrischen Rosenheim geborene und in Salzburg… Continue Reading „4. Preisverleihung“
Die Kunstausübung erfordert eine reine, durchaus klare Erkenntnis der Mittel, ohne welches keine Harmonie möglich ist. (1807) Philipp Otto Runge: Die Begier nach der Möglichkeit neuer Bilder. Briefwechsel und Schriften zur bildenden Kunst. Leipzig: Reclam 1978, S. 232.
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