Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
So heißt eine Veranstaltung im Rahmen des Frankfurter Literaturm-Festivals Mi 26. Mai 18.00 Uhr Moderation Christian Metz (Goethe-Universität Frankfurt) Poesie und Liebe sind auch in der Gegenwart ein Paar und führen ein unerschöpfliches Gespräch über die immer selben Fragen. Gut, dass sich vor einiger… Continue Reading „122. Junge Poetik: Monika Rinck“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der 2005 komplett im Westen Kanadas gedrehte Film urban electronic poetry. Der Film verschmilzt die Gedichte deutschsprachiger AutorInnen der Gegenwart zu mehreren möglichen urbanen Geschichten. In einem ausgewogen dramaturgischen Rhythmus werden die Autoren Thorsten Nesch, Stan Lafleur und Kersten… Continue Reading „121. Filmpremiere und Lesung am 03.06. in Köln: Urban Electronic Poetry“
Amerikanische Bezüge fehlen bei Lessing und Lasker-Schüler, aber zugestehen muss man, dass die strikt alphabetische Ordnung der Exponate kuriose Nachbarschaften stiftet: Ein Typoskript Ingeborg Bachmanns kommt neben Walter Benjamins erster Reinschrift der «Berliner Kindheit um 1900» zu liegen; ein Zettelkasten Hans Blumenbergs, der einen… Continue Reading „120. «Deutscher Geist. Ein amerikanischer Traum»“
Ich sage noch ein Wort für die ausgesuchtesten Ohren: was ich eigentlich von der Musik will. Dass sie heiter und tief ist, wie ein Nachmittag im Oktober. Dass sie eigen, ausgelassen, zärtlich, ein kleines süsses Weib von Niedertracht und Anmuth ist … ich werde… Continue Reading „119. Meine Anthologie 43: Gedicht mit Kommentar“
Neue FIXative bei fixpoetry.com: + FIXativ „Ein Lied wie ein Gedicht“ eine Interpretation des Gedichtes „Dirindina la malcontenta“ – ein altes Schlaflied aus der Toskana von Frank Milautzcki ++ FIXativ Gedicht: RATINGER HOF, ZETTBEH (3) von Thomas Kling mit einer Interpretation von Frieder von… Continue Reading „116. FIXative“
Es gibt Gedanken, die aus anderen Gedanken hervorgehen. Einige Menschen überraschen uns. Sie ziehen ein weißes Kaninchen nach dem anderen aus dem Zylinder. Das läßt an die russische Puppe Matrjoschka denken. Man kann sie öffnen. Dann erscheint eine weitere Puppe. Das setzt sich fort,… Continue Reading „115. Matrjoschkapuppe“
Und sogar einem Ereignis wie einer Fussball-WM vermochte sie überraschende Seiten abzugewinnen, die weit über das Toreschiessen hinausgehen: «Fussball-Weltmeisterschaft,/ Urahne, Grossvater, Vater und Kind/ am Fernsehkasten versammelt sind./ Schön leer die Landschaft,/ unterwegs nur der Wind,/ und ein Einzelgänger, der bannt,/ dass auch die… Continue Reading „114. Die Einzelgängerin Erika Burkart“
Sechs Jahre später demonstriert sie nun in den neun Zyklen von «Geistersehen», dass Naturdichtung immer nur Distanznahme sein kann und mitnichten das mystische Einssein mit den Dingen stiftet. «Was uns die Sicht verbarg», so formuliert in schöner Paradoxie das Gedicht «Imponderabilien», «war das Sichtbare;… Continue Reading „113. Geistersehen“
Literaturfrühling in Leipzig, und alle kommen. DAS „Spezialorgan für Lyrik und ihre Poetologie“, die von Urs Engeler herausgegebene Zeitschrift „Zwischen den Zeilen“ ist gleich mit allen Autoren der aktuellen Nummer dabei: Konstantin Ames, Michael Fiedler, Andrea Heuser, Kerstin Preiwuß, Bertram Reinecke und Daniela Seel… Continue Reading „111. Sächsischer Literaturfrühling“
Erfrischend an diesem seltsamen Abend waren allein die Musiker: Der Lyriker Raphael Urweider improvisierte am Flügel, und der junge Slam-Poet Kilian Ziegler brachte in seiner Elegie über die Not des eigenen Gewerbes die Worte zum Tanzen – und das Publikum einschliesslich Peter Bichsels ins… Continue Reading „107. Bericht aus Solothurn“
Matinee im Freien Werkstatt-Theater Zugweg. In der Reihe „Die Sonne umarmen – 1000 Jahre deutschsprachige Lyrik von Frauen“ tritt die Lyrikerin Ulrike Draesner auf. 6. Juni in Köln, 11.30 Uhr
Der Wagen fährt gut! Ich spüre den Genuss! Ich überlege, mein Tweedjackett anzuziehen. Ich denke an der Havelchaussee plötzlich über Shelley-Gedichte nach. Das muss der BMW sein. Ich mag das. / Die Welt
Es wurde deutlich, dass Dialekt immer mehr ein Exotendasein führt und vom Aussterben bedroht ist. Doch hat er auch seine Vorteile, wie der Abend zeigte. Denn er verkürzt Aussagen: Mit wenigen Worten kann mehr gesagt werden, es entsteht kein Sinnverlust. Der Sprecher vermittelt dem… Continue Reading „102. „Hobe“ und „dobe““
Oft konnte man in den Achtzigerjahren ein deutschsprachiges Gedicht nicht allein am Thema, vielmehr an seiner Machart als Gedicht aus der DDR identifizieren, ohne den Autor zu kennen. Die Lyrik – Produktion in der DDR blieb weitgehend unbeeinflusst von artifizieller Hermetik, neuer Subjektivität oder… Continue Reading „101. Deutscher“
Von der ehemaligen Geliebten eines berühmten Dichters, die erst ein halbes Jahrhundert später ins Licht der literarischen Öffentlichkeit tritt, könnte man eine Fuhre Allzumenschliches erwarten. Die einundachtzigjährige Brigitta Eisenreich erhebt subtilere Ansprüche. In die vielbearbeiteten Claims der Celan-Philologie dringt sie ein und sagt: Ich… Continue Reading „98. Celans Kreidestern“
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