Kategorie: Deutsch

Kurzer Bericht

Kurzer Bericht zur Präsentation der Preisträger des Literarischen März 2015 im Lyrik Kabinett am 26. März Von Kristian Kühn http://signaturen-magazin.de/die-preistraeger-des-literaris… Auszüge: 1 Als erste las Özlem Özgül Dündar, Mitgewinnerin des Wolfgang-Weyrauch-Förderpreises 2015: „Wenn der Verstand das Gespräch verlässt“  –  und zwar in München – darauf… Continue Reading „Kurzer Bericht“

Aufgereiht

… dann geht es in den Gedichten, fast sozialistisch anmutend, in gleichförmiger Kleinschreibung weiter nach Hohenschönhausen in die DDR-Vergangenheit. Das wird mit ‘in die grüne Linde geht mir keiner’ aufgerufen, indem einerseits die FDJ in einem der Gedichte benannt wird, andererseits mit der grünen Linde… Continue Reading „Aufgereiht“

Sehr deutsch?

Nach zwölf Jahren lyrischer Abstinenz legt der 1965 geborene, mittlerweile in Dresden lebende Marcel Beyer mit „Graphit“ wieder einen Gedichtband vor. Mit Verweis auf die mitunter kaum zu entwirrende Polyphonie seiner meist in Quartetten, also Vierzeilern verfassten, mitunter zu Zyklen verklammerten Gedichte heißt es… Continue Reading „Sehr deutsch?“

Dichter die sich ernst nehmen?

Markus Hallinger kommentiert ein Gedicht von Konstantin Ames (und spricht respektlos über PreisträgerInnen, nanu?) *) Wo? Bei Signaturen. *) Mitteilung an X, ich bin hier der Bote 😉

Poetopie

kurz nach 5 weckt dich der erste Flieger – du wünscht ihm Guten Flug, drehst dich um, schläfst weiter Hansjürgen Bulkowski

Erregungsmomente

Eine wissenschaftliche Tagung in Saarbrücken untersucht die Funktion erotischer Szenen in der Literatur, berichtet die Saarbrücker Zeitung. 2 Splitter: Von „feisten Hüften“ ist da die Rede, von einem „entzückenden Rücken“ und von schwellenden Muskeln, „die nicht nur zum Anschauen, sondern zum Betasten verführen“. Formulierungen… Continue Reading „Erregungsmomente“

Für die einen neue Innerlichkeit, für die andern Lyrik fürs Taschentuch

Unter dem Kommentar von Frank Milautzcki zum Leonce-und-Lena-Preis (bei Fixpoetry) entspann sich ein kleiner Wortwechsel zwischen David Krause und Konstantin Ames. Zitat: Krause: Inhaltliche Wagnisse … ich weiß gar nicht, was das sein soll. Von Tabubrüchen kann ja nicht die Rede sein, denn mir… Continue Reading „Für die einen neue Innerlichkeit, für die andern Lyrik fürs Taschentuch“

My Degeneration

Kai Pohls „Auweia heißt jetzt Ai Weiwei“ (S. 117 ff.) mag auch als neodadaistische Textperformance mit dem Transformationsschutt aus der Sprache von Werbewirtschaft und Politik begriffen werden. In seinem Kompilierungsverfahren verknüpft er verschiedene Bedeutungs- und Sinnebenen. „Erwartung heißt jetzt Entwaldung“ ist da etwa zu lesen, oder: „beschleunigte… Continue Reading „My Degeneration“

Krabbe und Hummer

Authentisch verstörend

Als „funktionierende Wahnsinnige“ beschreibt sich die in Berlin lebende Ann Cotten, die in ihren Texten ihre „authentisch verstörende Gedanken“ vermittelt. Als ehemalige Poetry Slammerin performt sie Gedichte, unter anderem aus dem Lyrikband „Rein – Ja oder Nein“. Im Gespräch beeindruckt die gebürtige Amerikanerin mit… Continue Reading „Authentisch verstörend“

SS-Folk in Kreuzberg

Von Österreich nach Berlin-Kreuzberg: das avantgardistische Neofolk-Projekt „Allerseelen“ aus Österreich will am 28. März (Sonnabend) ein Konzert in Berlin-Kreuzberg spielen. Dies geht aus einer Ankündigung hervor, die derzeit auf Facebook und Tumblr kursiert. „Allerseelen“ gehören seit Jahrzehnten zum extrem rechten Flügel der Neofolk-Szene. Auf… Continue Reading „SS-Folk in Kreuzberg“

Ingolds Einzeiler

Plötzlich jetzt aber die Liebe mit ihren bebenden Schläfen von hinten im Dreiviertelprofil.

Rauris.Lyrik

„… und dann der weg entlang der hecke der jeden fuß erkannte und nicht weiter ließ und sich an seine ferse schmiegte sobald der morgen sich auf den balkonen zeigte als ein versprechen…“ Nadja Küchenmeister, Erwin Einzinger und Christoph Wilhelm Aigner haben nicht nur live… Continue Reading „Rauris.Lyrik“

Transparenz

und auf den Straßen weht die Transparenz (Volker Braun) Ein Hauch Transparenz im Preisbetrieb. Während in Klagenfurt alle Lesungen, Jurydiskussionen und auch die Abstimmungen vor den Fernsehkameras ablaufen, was ebensosehr große Durchsichtigkeit erzeugt wie es  – wie sie, die Kameras – Medienförmigkeit nach sich ziehen, der… Continue Reading „Transparenz“

Nach Leipzig

Marcus Roloff bei lyrikkritik.de: Leipzig. Wenn es das gibt Diese grauen Wälder im März, das Schlafende, Schiefstehende in der Hängung. Natur, was für ein zerzaustes Ding. Da steht ein Wolkenbrocken vor der Sonne und neben den Gleisen ruht der Fluss, das heißt er ruht… Continue Reading „Nach Leipzig“