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Veröffentlicht am 16. August 2026 von lyrikzeitung
146 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
Heinz Peter Geißler
der Hund
das Pfeifen von der strengen Welt kommt wie der Hund
dahergebellt – es rennt mich um und hält mich fest
und hinterher ist alles leer – das Lob ist weg
der Stuhl ist frei – ich habe meinen Hund dabei
er ist ein gutes altes Tier und kann für alles nichts dafür
ich danke ihm und gehe weg und schiebe ihm zum Dank
den Speck an seine Tür heran dass er ihn besser sehen kann
dann frisst er ihn und braucht nicht lang weil er schon wieder
wedeln kann – er geht in seine Tür hinein und möcht dort
ganz alleine sein – so ist es gut ich weiß es auch
obwohl ich ihn schon wieder brauch
ich wedle mitm zweiten Speck doch ist er weg
Aus: Heinz Peter Geißler: Hell wie Speck. München, Cormoret und Schupfart: roughbooks / Engeler Verlage, August 2026 (roughbook 072), S. 47
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Alltag, der Hund, Engeler Verlage, Freundschaft, Gegenwartslyrik, Heinz Peter Geißler, Hell wie Speck, Hundegedicht, roughbooks, Trost
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