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Veröffentlicht am 27. April 2023 von lyrikzeitung
Alexandra Bernhardt
maelstrom geh dein selbst dich tragen auf dein boot die planken bespringe die bohlen trage die rahen fasse die winde fange zieh ein dich ins gestern den alten nimmerfisch zieh ein an land die gedärme nimm aus dich nimm ein das werg verfüg dich kalfater dich matt verhol und vertäu dich dann kreuz und schere die segel laß killen die kimm sich krümmen bis auf sich neigt die welt am abschott
Aus: Alexandra Bernhardt, Schwellenzeit. Von Honig und Mohn. Wien: Edition Melos, 2022, S. 71
Kategorie: Österreich, Deutsch, Deutschland
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