Chodassewitschs Prosa

Als Wladislaw Chodassewitsch 1939 in Paris an Krebs starb, schrieb Vladimir Nabokov: »Dieser Dichter, der größte unserer Zeit, ein literarischer Nachfahre Puschkins in der Linie Tjutschews, wird der Stolz der russischen Dichtung bleiben, solange die letzte Erinnerung daran lebendig ist.« Lange Zeit von Kritik und Literaturgeschichte vernachlässigt, gilt Chodassewitsch heute in Russland und in slawistischen Fachkreisen tatsächlich als einer der bedeutendsten Dichter und brillantesten Chronisten seiner Zeit. Während die Lyrik des Autors in Deutschland relativ gut repräsentiert ist, werden uns jetzt mit dem Band »Nekropolis« wichtige Teile der Prosa Chodassewitschs durch den Mainzer Slawisten Frank Göbler zugänglich gemacht, der die Texte auch exzellent übersetzt hat. / Karlheinz Kasper, Neues Deutschland

One Comment on “Chodassewitschs Prosa

  1. Pingback: L&Poe ’17-02 « Lyrikzeitung & Poetry News

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: