Schlagwort: Gabriele Killert

103. Gefährlicher Surrealismus

Von der geistigen Revolte des Surrealismus ging bei uns nie eine Gefahr aus. Spielerische Verfahren gab es immer, auch in der deutschsprachigen Lyrik, doch sobald es um Existenzielles geht, wird es ernst. Im Surrealismus dagegen fängt, wenn es existenziell wird, das Spiel erst an.… Continue Reading „103. Gefährlicher Surrealismus“

Dichter im Kneipentritt

Er war so etwas wie der Heimatdichter der Obdachlosen: Günter Bruno Fuchs . Vollzeitpoet und um die Häuser ziehender Ganztagstrinker, ein dicker Mann aus Berlin-Kreuzberg, wo er 1977 mit nur achtundvierzig Jahren an den Folgen seines bacchantischen Lebenswandels starb. Seine Arbeit, seine ganze Kunst… Continue Reading „Dichter im Kneipentritt“

Dichter im Kneipentritt

Er war so etwas wie der Heimatdichter der Obdachlosen: Günter Bruno Fuchs. Vollzeitpoet und um die Häuser ziehender Ganztagstrinker, ein dicker Mann aus Berlin-Kreuzberg, wo er 1977 mit nur achtundvierzig Jahren an den Folgen seines bacchantischen Lebenswandels starb. Seine Arbeit, seine ganze Kunst war… Continue Reading „Dichter im Kneipentritt“

Visionäre Exaltation 1914

«Freund! . . . Freund! . . . Dein Mund / quillt über von tröstenden Worten, erstes Echo auf mein Heimweh. / Freund! . . . Freund! Deine Hände quellen über / von süssen, giftigen Blüten, / erste Labsal für meinen brennenden Durst, /… Continue Reading „Visionäre Exaltation 1914“