Schlagwort: Carl Fischer

Das Fleisch ist traurig, ach!

Ein Gedicht von Stéphane Mallarmé in neun Varianten mit Bildanhang (* 18. März 1842 in Paris; † 9. September 1898 in Valvins, Vulaines-sur-Seine bei Fontainebleau) Seewind. Nach Mallarmé Ach, kläglich das Fleisch! Alle Bücher gelesen! Fliehen! Fliehen hinaus! Trunkene Wesen Sind Vögel, ich weiß, zwischen…

64. Meine Anthologie: Villons berühmtester Vierzeiler

XIII. [Quatrain] Le Quatrain que feist Villon quand il fut jugé à mourir Je suis Francoys, dont il me poise, Ne de Paris empres Pontoise, Et de la corde d’une toise Scaura mon col que mon cul poise. Vermutlich November 1462 François (sein Vorname)…

5. Nicanor Parras Metalyrik

Der Titel „Nicanor Parras metalyrische Gedichte als Kommentar zur ‚Weltsprache‘ einer Antipoesie“ eröffnet eine dreifache Fragestellung: zum Ersten ist da die Frage nach der Produktivität von Metalyrik für die Diskussion von Poetizitätskriterien. Zum Zweiten die Frage nach Eigenschaften einer Gedichtsprache in Abgrenzung zur Alltagssprache…