Außenseiter Lenau

Der 1802 geborene und 1850 früh gestorbene Lyriker war immer schon ein Eigenbrötler und Außenseiter. Dass er in ärmlichsten Verhältnissen aufwuchs, hielt ihn nicht davon ab, sich mit Haut und Haar der Poesie zu verschreiben. …  Als Verfasser von Versepen, dem „Savonarola“ und auch einer „Faust“-Version, mit der er in offene Opposition zu Goethe trat, begründete er eine Tradition der pessimistischen Weltsicht, die der heiteren, die Goethe favorisierte, offen opponierte. Auch Lenaus Liebeslyrik ist von der Erfahrung des Unglücks durchdrungen. Das lässt sich biografisch begründen. 1844 ereilte ihn ein Schlaganfall. Seitdem hielt er sich für einen vom Tode gezeichneten Menschen. Das trieb ihn allmählich in den Wahnsinn. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in einer Heilanstalt für Gemütskranke.

Gudrun Heinecke (Hg.): „Nikolaus Lenau heute gelesen“. Braumüller-Verlag, Wien. 152 Seiten, 48 Mark. / Frankfurter Neue Presse 31.5.01 

Das Grauen überwog

… die Liebe – So überschreibt Michael Kluger seine Besprechung des Briefwechsels zwischen Paul Celan und seiner Frau Gisèle Celan-Lestrange in der Frankfurter Neuen Presse (31.5.01)

Lyrikwart

Ein wenig anmaßend erscheint es zwar schon, wenn der selbst ernannte Lyrikwart Gernhardt in seiner privaten Versbau-Werkstatt ausgerechnet an einem Werk des vollendeten Stilisten Durs Grünbein herumbastelt, doch mit viel gutem Willen konnte man dabei noch einen selbstironischen Unterton heraushören. / Dies & andres meint Christoph Schröder in der FR über den Frankfurter Poetikdozenten Robert Gernhardt (31.5.01).

Samenerguss

In der „Welt“ schreibt Eckhard Fuhr an Marcel Reich-Ranicki über sein Brecht-Duett so: „Seine herrlichen erotischen Gedichte, fügten Sie hinzu, hätte Brecht nicht schreiben können, wenn seine große Liebe zu den Frauen nicht gewesen wäre.

Geahnt hatte ich diesen Zusammenhang schon. Große Liebe, große Lyrik. Das funktioniert nicht bei jedem. Deshalb können wir den Dichter Brecht nicht genug bewundern. Trotzdem hat mich das, was sie sagten, irgendwie frustriert. Warum habe ich mir eigentlich all die Mühe mit Brecht gemacht? Wenn ich gewusst hätte, dass der Kern des Brechtschen Werkes der Versuch ist, das lyrisch festzuhalten, was er sonst nicht halten konnte – wie Sie das Wort Samenerguss aussprechen, das ist unvergleichlich – hätte ich mir das erspart. Gleichwie: Sie haben mich gut unterhalten. Nur eine Bitte am Schluss: Sprechen Sie nicht mehr von Damen, wenn Sie von Frauen reden. Das ist Herrenzimmer-Krampf.“ / Die Welt 30.5.01

Gino Chiellino Poetikdozent

Gino Chiellino begann Chamisso-Poetikdozentur in Dresden

Angefangen habe es 1969, erzählt Gino Chiellino. Da war er, der 1946 in einem kalabrischen Bergdorf geboren wurde, Student der Italianistik und Soziologie in Rom. Er fuhr nach Düsseldorf, um dort zu arbeiten. Die Erfahrung wurde zum Thema seiner Abschlussarbeit: Über das Leben der italienischen Gastarbeiter bei Mannesmann. Er entschied sich, in der Bundesrepublik zu bleiben. Und schließlich auch, seine Essays, literaturwissenschaftlichen Arbeiten und Gedichte in Deutsch zu schreiben.

Heute arbeitet er als Dozent für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Befasst hat er sich vor allem mit der Ästhetik der Literatur der Migration in Deutschland. 1987 bekam er den Adelbert-von-Chamisso-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der für herausragende Beiträge zur deutschen Literatur von Autoren nichtdeutscher Muttersprache verliehen wird. Seine Erfahrungen als Autor, der in einer Sprache schreibt, die nicht seine Muttersprache ist, bilden das Thema seiner fünf Vorträge zur Chamisso-Poetikdozentur für Migrantenliteratur. Sie wird zum zweiten Mal veranstaltet vom Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der TU Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Stadt Dresden. Den Anfang hatte im vergangenen Jahr der aus der Türkei stammende Autor Yüksel Pazarkaya gemacht.  / Dresdner Neueste Nachrichten 30.5.01

Könixkran Cselahn

Eine „Renaissance der Deutschschweizer Lyrik“ beobachtet Reto Sorg in der NZZ vom 26.5. 2001 in der Gestalt von Christian Uetz , Raphael Urweider und Armin Senser:

1963 im thurgauischen Egnach geboren, ist Christian Uetz Dichter mit Leib und Seele. Wie die alten Rhapsoden kennt der studierte Altphilologe seine Texte par cœur . Wenn er vorträgt, hört und sieht man ihn, doch kein Papier. Die Emphase, die Uetz ins Werk setzt, kommt von Hölderlin und Celan her. Der sprachspielerische Furor erinnert an die Österreicher, an Jandl , an Artmann: «Hölder; schönsterrre Schwahn des Abelnlahn; / Könixkran Cselahn».

Uetz‘ sprachbesessene Aufstände, Urweiders luzide Erzählbilder und Sensers schillernde Lyrik- Ideen markieren avancierte Positionen zeitgenössischer Lyrik. Sie zeigen, was zurzeit im Gedicht möglich ist – und das ist nicht wenig. So bildet ihre Lektüre auch die besten Voraussetzungen zu erkunden, was im Gedicht noch möglich wäre. Die Zukunft gehört den Belesenen.

Das Gedicht hat heute wieder eine Chance. Vielleicht, weil man von ihm lange Zeit nichts mehr gefordert hatte. Jörg Drews spricht gar von der «neuen Unersetzlichkeit der Lyrik ». Tatsächlich leistet weder die erzählende noch die diskursive Prosa, was das Gedicht vermag: Zu affizieren, den Moment zu treffen und einzufangen und zu lösen, was untrennbar scheint: von den Wörtern die Bedeutungen.

Manfred Peter Hein 70

Zum 70. Geburtstag des Dichters Manfred Peter Hein bringt die FAZ einen Artikel von Wulf Segebrecht. Über das Gedicht „Himmelsbleiche“ (aus dem Band „Hier ist gegangen wer“, soeben bei Ammann erschienen) heißt es da: Ein illusions-, aber doch nicht trostloses Resümee zu Beginn des neuen Jahrtausends. Manfred Peter Hein bezieht sich dabei („der Eisheiligen Kind / Mai einunddreißig“) auf seinen eigenen Geburtstag: Heute vor siebzig Jahren wurde er geboren. Höchste Zeit, ihm zu sagen: Wir zählen auf ihn.

Auch die Neue Zürcher gratuliert: „Einmal hat dieser Dichter, der dem unseligen «Ostlandtraum» eine so produktive Wendung gegeben hat, indem er sich den poetischen Osten und Norden angeeignet und den deutschsprachigen Lesern zum Geschenk gemacht hat, einmal hat Manfred Peter Hein Ostpreussen besucht. Das Gedicht «Memorial» erzählt davon. «Liebe totgebettet lang schon vor Abend / Heimat kein Land mehr ringsverstreute Glieder / Disiectae Membra Patriae Heimwehland», heisst es darin. Von den Orten der Kindheit sind nur Fetzen geblieben, See, Strom, Bruch, Haff, Meer; ihre Beschwörung im Wort ruft keine Erinnerung hervor, nur die unabweisbare Erkenntnis: Das alles ist verloren, die Vergangenheit mit der Gegenwart. Ein anderes Gedicht, ein «Psalm», wird von zwei Imperativen unterbrochen. Der erste lautet «Sprich», der zweite «Schweig». Die Kunst Manfred Peter Heins liegt darin, beiden Anordnungen Folge zu leisten: Seine Texte sprechen schweigend, und sie schweigen in seiner Sprache.“  / Martin Ebel, NZZ 25.5.01

Manfred Peter Hein: Hier ist gegangen wer. Gedichte 1993-2000. Mit einem Nachwort von Andreas F. Kelletat. Ammann-Verlag, Zürich 2001. 112 S., Fr. 32.-. 25. Mai 2001

Pfingstwunder

Bei der FAZ scheint die Lyrik ausgebrochen. Nach Dylan auch noch dies (und auch im Netz)! Beginnt und endet (hier nebst einigen Splittern aus der Mitte dokumentiert) selber poetisch:

Worte tanzen nackt: Pfingstwunder beim Bremer Lyrikfestival

Es sei gut zu wissen, so später der Bremer Autor Michael Augustin in einem pointensicheren Gedicht, „daß alle zwölf Sekunden / irgendwo auf der Welt / ein Gedicht geschrieben / aber nur alle einhundertdreißig Minuten / eines gelesen wird“. (…)
… der Koreaner Ko Un: „Zuletzt, verstummend, stirbt der Dichter, / um wiedergeboren zu werden als Gedicht. / Ist er für immer am Nachthimmel ein verläßlicher Stern.“ Ko Un, vom früheren südkoreanischen Regime gefangengenommen und gefoltert, heute Vorsitzender des südkoreanischen Schriftstellerverbandes, bot schon durch die furiose Art seines Vortragens einen Höhepunkt des Festivals. (…)
Der neunundsechzigjährige Autor Adrian Mitchell berät poetologisch Paul McCartney , tönte und bewegte sich stellenweise wie ein Blues-Sänger und sprach: „Lauter nackte Wörter und Leute tanzen zusammen. / Das gibt bestimmt Ärger. / Da kommt schon die Poesie-Polizei! / Einfach weitertanzen.“ Daß er schon 1965 in der Royal Albert Hall siebentausend Zuhörer begeisterte, konnte der Hörer sich auch im Bremer Schauspielhaus ausmalen.
Es handelte sich in Bremen um einen kairos des deutschen Literaturbetriebes. Und schließlich fällt auch der Rezensent erschöpft aus seinen prosaischen Schuhen und resümiert: Und mächtiger strömet die Weser / umgarnen sie Dichter und Leser.

/MARTIN THOEMMES, Frankfurter Allgemeine Zeitung , 23.05.2001

Dylans Geburtstag

„Aus Anlaß von Bob Dylans Geburtstag haben wir vier deutschsprachige Autoren aus allen Generationen, die Dylan erreicht und geprägt hat, gebeten, sich auf das schwierige Geschäft dennoch einzulassen und einige von seinen berühmtesten Liedern ins Deutsche zu übertragen – vom neunzehnjährigen Benjamin Lebert bis zum zweiundsiebzig Jahre alten Hans Magnus Enzensberger .“ (schreibt die FAZ – die anderen sind Raoul Schrott und Wolf Wondratschek.) FAZ ist heute spendabel und veröffentlicht auf der  Homepage drei davon – mit den Originalen. Highway 61 revisited heißt bei Enzensberger: Bei Memphis an der Autobahn / FAZ 23.5.01 – In einer vollständigeren Fassung – nun mit Dichter Lebert – steht der Artikel auch in einem umfangreichen FAZ- Dossier .

Dylan auch bei allen anderen Zeitungen heute: Die Zeit (Thomas Groß) / Süddeutsche (Karl Bruckmaier – wäre gern Dylans Frisör) / noch mal Süddeutsche (Lutz Hagestedt: Seit ein Gedicht wir sind und hören voneinander. Bald sind wir aber Gesang: Bob Dylan als Lyriker und Held der Literaturgeschichte) / NZZ (Manfred Papst) / taz (5 S., taz-Dossier) – Vielleicht kommt ja morgen, am eigentlichen Festtag, noch mehr? –

Hier noch die informative Zugabe der NZZ: Neuerscheinungen von und zu Bob Dylan: Live 1961-2000 (Sony, Japan-Import). Clinton Heylin: Behind The Shades, als Take Two (biographische Gesamtdarstellung, Harper Collins). Günter Amendt: Dylan: Back To The Sixties (gesammelte Rezensionen, Konkret-Literatur-Verlag). Christian Williams: Bob Dylan – in eigenen Worten (Palmyra). Willi Winkler: Bob Dylan. Ein Leben (Alexander-Fest-Verlag). Internet: www.expectingrain.com (mit täglich aktualisierten Setlists und Konzertbesprechungen), www.bobdylan.com .

Anführer des Mainstreams

Robert Gernhardt spricht mit der „Weltwoche“ über die Lage der Lyrik. Statt alte oder neue Ordnungssysteme zu nutzen, produziere der „Mainstream“ ein „aufgeladenes Rauschen“. Für Anführer solchen Mainstreams erklärt er Thomas Kling sowie die diesjährige Büchnerpreisträgerin:

„Für einen komischen Autor ist es nahe liegend, die bewährten Techniken zu benutzen. Zudem: Keiner von ihnen käme mit diesem aufgeladenen Rauschen durch. Er will verstanden werden, und darauf kommt es beim Mainstream heutiger Lyrik überhaupt nicht an. Ich habe von der diesjährigen Büchnerpreisträgerin Friederike Mayröcker noch nie eine Zeile gelesen, die mich berührt, belehrt oder belustigt hätte. Aber ich kenne viele kluge Geister, die sich in   diese Texte rein- und sogar wieder rauslesen können.“ / „Weltwoche“ Nr. 21/01, 23.5.2001

Naked words, dancing together

Am Anfang des zweiten Bremer Festivals „Poetry on the Road“ stand das definierende Wort: „Ein Gedicht ist eine Summe der Menschen und eine Kombination aus Wörtern“, hieß es in dem „Poema“, mit dem der mexikanische Autor und derzeitige Präsident der Schriftstellervereinigung PEN-International Homero Aridjis das Festival eröffnete: „Mit den Wörtern ergreifen wir die Geschichte. Mit dem Gedicht fassen wir das Leben.“

Diese Bestimmung sollte nicht die einzige bleiben. „What is poetry?“ fragte auch der britische Lyriker Adrian Mitchell in einem Gedicht. Seine dionysische Antwort: „Naked words, dancing together“, nackte Wörter, die miteinander tanzen. / Thorsten Jantschek, Die Welt 21.5.01

Biermann, Dylan, Hölderlin

Ich habe dem Bob Dylan dieses und jenes und auch Hölderlins

(Wolf Biermann über Bob Dylan und wie man seine Songs übersetzt)

Außerdem gibt’s ein langes Gedicht von Wolf Biermann, hier eine kurze Leseprobe:

Hier liefer ich also mein Statement, Sir:
Ich heiß Robert Zimmerman, alias Dylan
Kaue mit falschem Gebiß, schlucke Pillen
Die Lieder sonder ich ab wie Schleim
Wenn es mich packt, laufe ich nackt
Hobby: Ich horte Propellerleim
„Nu mach schon, Bobby, unsre Leser wolln schließlich
über `nen Star, der grade steigt
völlige Klarheit …“

/ Die Welt 19.5.01

Pro Avantgarde

Thomas Kling macht sich stark für die poetische Avantgarde

Er verabscheut die sichere Distanz nicht weniger als das gesponserte Experiment. Modische Posen für den risikolosen Erfolg sind ihm ebenso verhasst wie verklemmte Volksbildner. Wenn Thomas Kling vom allseits beliebten „Abqualifizieren der ästhetischen Avantgarden“ spricht, erfasst ihn, der von sich behauptet, gar kein „Avantgarde-Fetischist“ zu sein, heiliger Zorn. Denn die einst von der Gruppe 47 gesetzten literarischen Maßstäbe geisterten, so Kling in seinem Essayband „Botenstoffe“, immer noch durch Kritikerköpfe und seien dafür verantwortlich, dass die deutschsprachige Lyrik mindestens 15 Jahre auf der Stelle getreten sei.

Um dem von ihm konstatierten „Avantgarde-Bashing“ entgegenzutreten, entwickelt Kling auf mehr als 200 Seiten ein polyphones, sprach- und poesiegeschichtliches Netzwerk. Provokant und selbstbewusst schlägt er den Bogen vom Barock-Gedicht des 17. Jahrhunderts bis zur spoken poetry dieser Tage. Dabei spart er nicht mit Lob und Tadel. In teils kritisch-essayistischen, teils assoziativ-polemischen Betrachtungen und Notaten legt er seine poetischen Wurzeln frei, offenbart Affinitäten und Parallelen zu Vorbildern und Kollegen und demontiert Autoren bis zur Kenntlichkeit. / Thomas Kraft, Potsdamer Neueste Nachrichten 19.5.01

Genie und Wahnsinn

The connection between Dickinson’s moods and her poems has long been a subject of interest but has never before been quantified. In the new research, John F. McDermott, professor emeritus of psychiatry at the University of Hawaii School of Medicine in Honolulu, examined whether there was a seasonal pattern to when Dickinson (1830-1886) wrote her poems.

The analysis suggest that Dickinson’s „creative genius was ignited“ in 1862, in the middle of an eight-year period when she wrote most of her work, McDermott said. Generally, during this period, Dickinson was much more prolific during the spring and summer and much less productive in the winter, he found.

„One can speculate she had winter blues or depression, but at the same time, in the spring and summer, she had a flash of creative energy,“ McDermott said in a telephone interview. „There was an overriding of that winter lapse. She wrote all day long — she wrote a poem a day. If she saw the chestnut tree in bloom, she would say the sky was in bloom. She had more intensity and enthusiasm about life. She had a change in mood, a cognitive change.“ / Washington Post 14.5.01

Erich Fried

Er war einer der großen deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Eine Gedenklesung findet am 8.5.statt.

Wien (APA) – … mit seinen Liebesgedichten, deren Auflagen für Lyrik seltene Bestsellerhöhen erreichten, erzielte er nachhaltige Wirkung. Der österreichisch-britische Doppelstaatsbürger wurde in Wien geboren und hatte ab 1938 bis zu seinem Tod 1988 seinen ständigen Wohnsitz in London. Am kommenden Sonntag (6. Mai) jährt sich sein Geburtstag zum achtzigsten Mal.

Aus diesem Anlass findet am 8.Mai (20 Uhr) im Wiener Literaturhaus eine prominent besetzte Gedenklesung statt, zu der die AutorInnen Elfriede Gerstl, Elfriede Jelinek, Friederike Mayröcker, Andreas Okopenko, Robert Schindel und Rolf Schwendter erwartet werden. Am Berliner Ensemble wird bereits am 1. Mai Erich Frieds gedacht: Sein früherer Verleger Klaus Wagenbach gestaltet einen Abend mit dem Titel „Erich Fried erzählt Angela Merkel wie es wirklich war“. / Tirol Online 29.4.01

Zum Thema auch Die Welt (3.5.01).