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Weiterhin beliebt und entsprechend gefragt ist die konventionelle, penibel gereimte, auf Alltagsthemen und Allerweltsgefühle eingestellte Gebrauchslyrik, die massenhaft in Zeitungen, Magazinen oder Almanachen abgelagert wird. Künstlerisch ernst zu nehmende, allenfalls experimentell agierende oder hermetisch beiseite sprechende Dichter – die Moskauer Gruppe der «Metaphysiker» um… Continue Reading „Normalisazija“
Harald Hartung zeigt in der FAZ vom 4.10.03 an, daß A.E. Housmans Hauptwerk jetzt zweisprachig auf Deutsch erschienen ist: Hans Wipperfurth, der Übersetzer, verhehlt nicht die Schwierigkeiten seines Unternehmens. Das Knappe, Archaische des Originals, das zugleich schwerelos und luzid wirkt, ist nicht leicht in… Continue Reading „A Shropshire Lad“
Neu im Berliner Zimmer: Vom Klang der Lyrik. Versuch einer Annäherung an das Sonett. Ein Essay von Rüdiger Heins. / 1.10.03
Neu in Edit: Gedichte von Steffen Popp / Jan Wagner über die Kölner Reihe parasitenpresse. / 1.10.03
Während die eine (frankophone) Fraktion mit fast demütiger Zurücknahme der eigenen Kreativität den Aspekt der Werktreue bzw. der übersetzerischen Genauigkeit betonte und entschieden für zweisprachige Ausgaben plädierte, gerierte sich die andere (germanophone) Fraktion als eigensinniges Enfant terrible: Er könne sich durchaus vorstellen, Übersetzungen zu… Continue Reading „Nachdichten – francophon oder germanophon“
The winner of this year’s TLS /Blackwells Poetry Competition is Stephen Knight of Swansea, for his poem “The Long Way Home”. He wins £2,000. Three runners-up each win £500. / 28.9.03
In Rolf Schneiders Berliner Anthologie: Gertrud Kolmar, Wappen von Berlin (Morgenpost 28.9.03)
Der 1936 geborene Lars Gustafsson legt so etwas wie eine „Summa“ vor. Seine Gedichte lassen sich lesen als Abbreviaturen seiner autobiographischen Romane und seiner philosophischen Gedankenspiele. Immer wieder tritt an die Stelle einer epischen oder logischen Integration die erotische Inventarisierung von Einzelheiten, von seltsamen… Continue Reading „Gustafssons Xanadu“
Zwei Dichter schreiben über eine Yeats-Biographie: Seamus Heaney in The Financial Times 25.9.03 / Bernard O´Donoghue im Guardian, 27.9.03
Über „die Rückkehr des Silben zählenden Prinzips in die Lyrik“ und andere „Pop“-Phänomene schreibt Moritz Bassler in der taz vom 26.9.03 (bzw. sprach es, auf der Hallenser Feuilletontagung).
„Das Schlimmste, was unserer Lyrik passieren kann, ist die Marginalisierung“, sagt Alexej Aljochin, der Verleger der wichtigsten russischen Poesie-Zeitschrift Arion. „Gedichte dürfen nicht wie im Westen zum Privatvergnügen der Philologen werden.“ Aber so weit werde es nicht kommen. Natürlich läsen weniger Menschen als früher… Continue Reading „Lyrik in Rußland“
We’re celebrating the 115th anniversary of T.S. Eliot’s birth by revisiting James Wood’s eloquent defense of the poet against charges of anti-Semitism, first published in TNR in 1996… / schreibt The New Republic 23.9.03
Sachlich, böse und was sonst, B. B.? Editionen für Bertolt Brecht, vorgestellt in der Akademie der Künste / Sybille Walter, ND 23.9.03
Hussein Al-Mozany schreibt in der FAZ vom 22.9.03 über den seit 1980 in Köln lebenden irakischen Dichter und Verleger Khalid Al-Maaly. Khalid Al-Maaly (Hg.): Zwischen Zauber und Zeichen. Moderne Arabische Lyrik von 1945 bis heute 2000 560 Seiten Gebunden ISBN 3-89930-242-7 € 25.50 Hier… Continue Reading „Khalid Al-Maaly“
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