Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Doris Runge verwandelt ihre Gedanken und Erfahrungen in Worte – den wichtigsten Rohstoff der Dichterin. „Eine schlimme Zeit“ nennt sie diese Phase des Übergangs: „Ich muss vom Sammeln lassen und mit der Umwandlung meiner Wahrnehmungen in Sprache beginnen.“ Schließlich soll im kommenden Jahr ein… Continue Reading „43. Ehrenprofessur für Doris Runge“
Lieber Michael Gratz, in einem schweizer Antiquariat stieß ich auf einen Band, der mich an die kürzliche Diskussion um die Anthologie „100 Gedichte aus der DDR“ denken ließ: „Lyrik aus der DDR“, 1973 bereits herausgegeben von Gregor Laschen. […] Ein Blick ins und mittels… Continue Reading „41. Lyrik aus der DDR“
Nach der Sommerpause wird die Lesebühne tEXTRAbatt wieder aktiv. Am 08. September um 19 Uhr bringt das tEXTRAbatt-Team (Odile Endes, Silke Peters und Irmgard Senf) neue Texte auf die Bühne, wie gewohnt im Speicher am Katharinenberg in Stralsund. Als Gäste werden Gunther Lampe und… Continue Reading „40. 3. tEXTRAbatt: Text und Kunst“
Lyrikabend mit Martina Hefter, André Schinkel, Marcus Roloff und Olaf Velte Das Hessische Literaturforum im Mousonturm widmet sich anlässlich der „Hessisch-Sächsischen Literaturtage 2009“ den poetischen Gefilden beider Bundesländer und präsentiert vier DichterInnen der jüngeren Generation: Olaf Velte, geboren 1960 in Bad Homburg, lebt als… Continue Reading „37. Hessisch-Sächsische Literaturtage“
Wie schon Reiner Kunze erinnerte auch Gert Heidenreich am Mittwoch in der Kutschenhalle mit dem ersten Gedicht an Peter Horst Neumann, den Vater von „Lied & Lyrik“. Der im Juli überraschend verstorbene Direktor für Literatur an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste hat mit… Continue Reading „35. Gert Heidenreich“
Skurrili leitet sich ab aus lat. Possenreißer, Spaßmacher. Früher nur für das Possenhafte und das Reißen von groben, plumpen Scherzen benutzt, wird es heute gleichgesetzt mit bizarrem, exzentrischem, verschrobenem, absonderlichem, kauzigem, eigenwilligem Verhalten, das als solches nur im Vergleich mit dem um es herum… Continue Reading „33. Wir Skurrilen“
So in etwa läuft ein Abend mit [Marco] Tschirpke ab. Seine Texte sind kurze Gedichte, Limericks, zu Reimen gegossene Gedanken, manchmal nur wenige Sekunden lang, höchstens mal eine Minute. Tschirpke kündet für den Abend „100 Lieder und Gedichte“ an. Viel, mag der ein oder… Continue Reading „32. Noch einmal Kürze“
Sie war eine eher unscheinbare Frau und doch eine ungemein starke Persönlichkeit. Als Alice Steinmann im Januar 2008 im Alter von fast 100 Jahren starb, endete mit ihr das jüdische Leben in Arnsberg. Nun erinnert ein ungewöhnliches Buch an ihr ungewöhnliches Leben, dessen Titel… Continue Reading „31. Vorzug der Unberühmtheit“
andernach liegt zwischen fluss und bach ich hoffe du bist jetzt im bilde ergreifst mein cello und hältst mich wach ich führe dich heut nacht im schilde empfindsamkeit ist nichts für holz sie gilt den verborgenen stellen deiner haut die ich noch immer stolz… Continue Reading „30. Noch’n Gedicht“
, Christian Muthspiel gastiert mit der Performance „für und mit ernst“ im Rahmen der Ruhrtriennale im Landschaftspark [in Duisburg] Mit neun Aufführungen hält die Ruhrtriennale in diesem Monat Einzug in den Landschaftspark Nord. Der österreichische Musiker Christian Muthspiel, der als Posaunist, Pianist, Komponist und… Continue Reading „28. Duo mit Jandl“
DU WÄHLTEST LAUBSÄGEN ALS NEIGUNGSFACH, Ich wünschte mir von dir ein Cello, Hilde, Ein dünnes, rotes, wo liegt Andernach, Nimm lieber Sperrholz, Schleifpapier und wilde Empfindsamkeit, im Leimholz folgt die Säge Nur blind und aufgebracht den Maserungen, Die hellen Schnitte nehme ich in Pflege,… Continue Reading „27. Gedicht“
Die NPD versucht mit antidemokratischen Tiercomics bei Schülern auf Stimmenfang zu gehen – die Moral darin ist so aggressiv, wie die Reime falsch sind Der vorläufige Endpunkt, die Versklavung aller rechtschaffenen Enten, soll jene Mittel rechtfertigen, die als legitime Reaktionsweisen propagiert werden, den Hass… Continue Reading „25. Knallbunt und krachdumm“
Ingeborg Bachmann, seiner intimen Freundin und Kollaborateurin, deren Gedichte er vertonte, so wie die Schriftstellerin den Komponisten ihrerseits mit Libretti versorgte, erzählte Hans Werner Henze einmal brieflich die Anekdote, wie Giuseppe Verdi nach schweren Schicksalsschlägen aus tiefster Depression zu neuem Leben erwachte: Der Intendant… Continue Reading „24. „wie nur das Verhältnis von Mann und Frau oder von Henze und Bachmann““
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