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Veröffentlicht am 8. Dezember 2024 von lyrikzeitung
Helmuth Frauendorfer
(* 5. Juni 1959 in Voiteg, Banat, Rumänien; † 2. Dezember 2024 in Fürth)
Lage(r) bericht 86. Pitești
Kein Verwandter hat mich je
zu seinem Erben erklärt.
Keinem noch mußt ich
die Hinterlassenschaft verwalten.
Und jetzt,
Zuspätgeborner, Hinein-
und gleich wieder Hinweg-
geborner,
stehst du auf der Wiese des Exils.
Mappen unterm Arm, ausgesetzt
den Winden, die an deinen Kleidern
nicht zerrn; aber in Kopf & Brust,
deinem Exil.
Aus: Das Land am Nebentisch. Texte und Zeichen aus Siebenbürgen, dem Banat und den Orten versuchter Ankunft. Hrsg. Ernest Wichner. Leipzig: Reclam Leipzig, 1993, S. 150.
Kategorie: Deutsch, Deutschland, RumänienSchlagworte: Helmuth Frauendorfer
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Danke für das Aufmerksam machen
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Krasses Gedicht.man will es von Tanase gesungen hören
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