Schlechte Verse

Sándor Petőfi

(* 1. Januar 1823 in Kiskőrös (oder Kiskunfélegyháza) ; † 31. Juli 1849 bei Segesvár, heute Rumänien)

Von meinen schlechten Versen

Vielleicht sind manche Verse,
die ich verfaßte, schlecht.
Doch wer mir Menschenliebe
abspricht, ist ungerecht.

Schrieb ich nur immer gute
und könnt auf Lorbeern ruhn,
dann hätten ja die armen
Kritiker nichts zu tun.

Aus Menschenliebe mach ich
auch Abfall dann und wann,
damit die armen Schlucker
sich sättigen daran.

Mag jeder kaun und nagen
am Bissen, den er kriegt,
auch sie vielleicht sind Menschen,
wenn mich nicht alles trügt.

Deutsch von Martin Remané, aus: Sándor Petöfi, Gedichte. Berlin u. Weimar: Aufbau, 1981, S. 84

One Comment on “Schlechte Verse

  1. Petőfi Sándor

    Rosz verseimről

    Tán én nem tudnék írni
    Mindig jó verseket?
    De szívem főerénye
    Az emberszeretet.

    Valóban!… már pedig ha
    Mindig csak jót irok,
    Mivé lennének úgy a
    Szegény kritikusok?

    Időnként valamicske
    Ezeknek is csak kell,
    S ők minden hulladékot
    Gyönyörrel falnak fel.

    Rágódjanak szegények,
    Csak élősködjenek!
    Hiszen, ha nem csalódom,
    Tán ők is emberek.

    (Pest, 1845. február-március)

    Quelle: https://hu.wikisource.org/wiki/Rosz_verseimr%C5%91l

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