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Veröffentlicht am 7. Juli 2018 von lyrikzeitung
Katerina Chandrinou
(Geb. 1979, lebt in Athen)
Puritanismus
Irgendwo im Zentrum meines Bettes ist ein schwarzes Loch,
das führt ins Mittelalter.
Fällst du hinein, triffst du greise Rechtsgelehrte mit schwarzen Talaren,
die Nacht und Tag arbeiten in hohen Büchersälen.
Neben einer Kerze bemühen sie sich,
aufgehobene Regelwerke und Verordnungen wieder in Kraft zu setzen,
die Jahrhunderte lang der Welt das Lächeln raubten.
Aus: Wo man spazieren gehen kann und es keine Orangenbäume gibt. Neue Lyrik aus Griechenland. Ausgewählt u. übersetzt von Jorgos Kartakis und Dirk Uwe Hansen. Leipzig: Reinecke & Voß, S. 29
Kategorie: Griechenland, GriechischSchlagworte: Dirk Uwe Hansen, Jorgos Kartakis, Katerina Chandrinou
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gerne. ist auch ein tolles buch
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tolles gedicht, danke fürs posten. 🙂
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