Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Veröffentlicht am 23. April 2018 von lyrikzeitung
Silja Walter
(* Cécile Walter am 23. April 1919 in Rickenbach bei Olten; † 31. Januar 2011 im Kloster Fahr)
DER LOCKRUF
Bunte Wasservögel spielen
Zwischen Rohr und Binsenstielen.
Kommt die Königin gegangen,
Will sich Wasserlilien fangen.
Schüttelt Falter und Libellen
Aus Papyrusblütenschellen,
Löst zum Bad die feinen Ketten
Ihrer seidnen Sandaletten
Und fängt leise an zu singen,—
Denn in Schilf und Stengelschlingen
Liegt ein süßes, kleines Kind.
Aus: Silja Walter, Gedichte. Zürich: Verlag der Arche, 1950, S. 52
Kategorie: Deutsch, SchweizSchlagworte: L&Poe-Anthologie, Silja Walter
Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..
| Ulf Andree Strohbach bei Hübsches kleines Biest | |
| 中国大好き bei Wie übersetzt man ein Gedicht,… | |
| Karin Monteiro Zwahl… bei Geschichte meiner indianischen… | |
| Astrid Litfaß bei Eine Frau die kein Bier t… | |
| Karin Monteiro Zwahl… bei Wie übersetzt man ein Gedicht,… | |
| versspielerin bei Wie übersetzt man ein Gedicht,… | |
| joernzacharias bei Wie übersetzt man ein Gedicht,… | |
| Astrid Litfaß bei Wie übersetzt man ein Gedicht,… | |
| Malte Krutzsch bei Wie übersetzt man ein Gedicht,… |
Kann zu diesem Blog derzeit keine Informationen laden.
Der Text bereichert mein bisheriges Bild von Silja Walter, von der ich nur Gedichte kannte, wo Frauen Gewalt und Unterwerfung erfahren.
LikeLike