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Veröffentlicht am 18. April 2018 von lyrikzeitung
G. Emil Barthel
Kosmopolitisch
In fremde Länder mußt ich frühe gehen
Und fühlte mich in ihnen wie verbannt;
Als ich Verbannte dann bei uns gesehen,
Von Liebe zu der Heimat übermannt, –
Da streifte mich des Weltengeistes Wehen,
Und meine Seele hat es tief erkannt:
Jedwedes Vaterland ist eine Fremde,
Und jede Fremde ist ein Vaterland. –
Aus: Neuer Poetischer Hausschatz. Von G. Emil Barthel. Hochdeutsche Gedichte aus der Zeit vom Beginne der Romantik bis auf unsere Tage in systematisch geordneter Auswahl aus den Quellen. Halle/ Saale: Otto Hendel, o.J. (1895?), S.920
Kategorie: DeutschSchlagworte: G. Emil Barthel, L&Poe-Anthologie
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wunderbar!!
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schön…mehr muss man nicht sagen…
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