L&Poe Nekrolog Januar 2018

Gestorben

  • Am 1. Walter Pilar, österreichischer Schriftsteller (69) Mehr
  • Am 2. Anwar Jalalpuri, indischer Lyriker (70)
  • Am 3. Keorapetse Kgositsile, südafrikanischer Dichter, Freiheitskämpfer und Politiker (79). * 19. September 1938 in Johannesburg, 1961 Exil in Tansania, 1962 bis 1975  USA, 1982 wieder Tansania, ab 2001 lebte er in Johannesburg. „In den 70er-Jahren lenkte er als zentrale Figur unter den afrikanisch-amerikanischen Poeten die Aufmerksamkeit auf Afrika und auf die Praxis der Poesie als Performancekunst. Als einer der ersten überwand er die Kluft zwischen afrikanischer Poesie und schwarzer Poesie in den USA und wurde so zu einem der bedeutendsten Poeten der Pan-Afrikanischen Bewegung.“ (Wiki) | Mehr (frz.) | Mehr (engl)
  • Am 4. Aharon Appelfeld (hebräisch אהרון אפלפלד; geboren am 16. Februar 1932 in Jadova, damals Rumänien, heute: Schadowa, Ukraine) als Erwin Appelfeld; gestorben  in Jerusalem), israelischer Schriftsteller Mehr Mehr (engl)
  • Am 5. Carlos Heitor Cony, brasilianischer Schriftsteller (91) Mehr (port.)
  • Am 5. Alla N. Ajsenscharf (Айзеншарф, Алла Наумовна), russische Lyrikerin und Lhrein (81)
  • Am 5. Muntazir Baba, pakistanischer Lyriker (68)
  • Am 5. Rasa Chughtai, pakistanischer Lyriker (89) Mehr
  • Am 7. Marguerite Schlüter, deutsche Lektorin, Übersetzerin und Verlegerin (Limes Verlag), † in München (89)

„Den ersten Nachkriegs-Publikationen von Werken deutscher Emigranten wie Döblin, Brod und Kesten folgte seit 1949 die Wiederentdeckung Gottfried Benns. Er, der „gar nicht versessen darauf war, wieder in der Öffentlichkeit zu erscheinen“ (Brief vom 18.8.1948), fand hier seine neue literarische Heimat.

In den 50er Jahren folgten bei Limes Neuveröffentlichungen expressionistischer Literatur, später auch Übersetzungen moderner französischer Autoren wie Apollinaire, Michaux und Quenau. Seit Anfang der 60er Jahre wurde Limes zu einer führenden Adresse der amerikanischen Beat-Generation (u.a. Burroughs, Ferlinghetti, Ginsberg). Aber Limes war auch der deutsche Verlag von Truman Capote, dessen Weltbestseller „Kaltblütig“ ebenfalls in Wiesbaden erschien. Zu weiteren Autoren ihrer Ägide zählten u.a. Hans Arp, Ernst Meister, Samuel Beckett, Grete Weil, Maude Hutchins, W.H. Auden, Anna Achmatowa, Jorge Luis Borges und Jorge Guillén, aber auch junge deutsche Autoren wie Ludwig Harig, Max Bense und G.H. Herzog.“ (Horst Linder, Börsenblatt)

  • Am 7. Markku Into, finnischer Lyriker (72)
  • Am 8. Jenny Joseph, englische Lyrikerin (85) Mehr
  • Am 8. Jacques Doucet, französischer Lyriker (nicht zu verwechseln mit dem Modedesigner und Kunstsammler gleichen Namens) Mehr (frz)
  • Am 9. Yılmaz Onay, türkischer Schriftsteller, Regisseur und Übersetzer (Brecht) (80)
  • Am 12. Joxean Artze, spanischer (baskischer) Lyriker (78) Mehr (span)
  • Am 13. Darmanto Jatman, indonesischer Lyriker (75)
  • Am 13. Witali Zygankow (Цыганков, Виталий Владимирович), russischer Dichter und Publizist (62)
  • Am 14. Pablo García Baena (geb. 1923), spanischer Lyriker, gehörte zur Gruppe Cántico Mehr (span.)
  • Am 14. Basri Çapriqi, albanischer Lyriker und Publizist
  • Am 16. John Oliver Simon, amerikanischer Lyriker (75) Mehr
  • Am 18. Miguel Ángel Flores, mexikanischer Journalist, Lyriker und Übersetzer (70)
  • Am 19. Saqi Farooqi, pakistanischer Lyriker (81)
  • Am 19. Munnu Bhai, pakistanischer Lyriker
  • Am 21. Tatjana Bolschakowa (Большакова, Татьяна Павловна), sowjetische und rußländische Lyrikerin (71)
  • Am 22. Ursula K. Le Guin, US-amerikanische Schriftstellerin Mehr: NZZ / Süddeutsche
  • Am 22. Emilio Gastón, spanischer Lyriker und Politiker (83)
  • Am 23. Nicanor Parra, chilenischer „Antipoet“ (103). „Als er 2011 mit beschämender Verspätung den Cervantespreis erhielt, bemerkte er nur, er sei zu alt, um noch eine Rede zu schreiben, und reisen wolle er auch nicht mehr. Aber er blieb unverändert kreativ, fertigte «visuelle Artefakte» an, Installationen, die auf den Ideen seiner Antigedichte gründen. Als 2014 Parras hundertster Geburtstag gefeiert wurde – inzwischen bewundert als Genie, Enfant terrible und innovativster Lyriker Lateinamerikas – stand die Nation kopf.“ / NZZ Mehr: Washington Post
  • Am 23. Gertraude Portisch, österreichische Schriftstellerin (97) Mehr
  • Am 24. Michail Anempodistow (Анемподистов, Михаил Владимирович), weißrussischer Dichter und Künstler (53)
  • Am 24. Mark Edward Smith (* 5. März 1957 in Salford bei Manchester, England; † 24. Januar 2018 in Prestwich), englischer Lyriker und Liedtexter, Sänger der Post-Punk-Band The Fall.
  • Am 25. Claribel Alegría, nikaraguanische Lyrikerin (93) Mehr (span.)
  • Am 25. Vuk Krnjević, serbischer Schriftsteller
  • Am 26. Franjo Knežević, kroatischer Schriftsteller
  • Am 28. Javier Alfaya, spanischer Schriftsteller (76)
  • Am 30. Richard Murphy, irischer Lyriker (90) Mehr
  • Am 30. Sultan Saidalijewitsch Jaschurkajew (Яшуркаев, Султан Сайдалиевич), tschetschenischer Schriftsteller (75)
  • Am 31. Chaim Gouri (hebräisch חיים גורי; ursprünglich Haim Gorfinkel; * 9. Oktober 1923 in Tel Aviv, Palästina, † 31. Januar 2018 in Jerusalem), israelischer Lyriker, Romanautor, Journalist und Dokumentarfilmer (94) Mehr (frz.)
  • Am 31. Manindra Gupta, indischer Lyriker (94)

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