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Veröffentlicht am 8. August 2015 von lyrikzeitung
In diesem Band verdichtet sich die Essenz eines turbulenten Denkens. Weigonis Poesie leidet nicht unter dieser Analyseschärfe, im Gegenteil. Dies hat der theoretisch bewandte Lyriker auch mit einem Essay untermauert. Weigonis Gedichte betreiben Sprech- und Sprachspiele, die aus den Klangähnlichkeiten und Bedeutungsunterschieden Funken schlagen, Selbst- und Mitlaute fließen dabei in stetem Wort- und Klangwandel mit. Er dringt vor zum innersten Kern allen Sprachempfindens. Diese Gedichte vibrieren, weil sie nahezu beliebig abrufbare Ausbuchtungen und Aufbauschungen ihrer Erzählinhalte ausschließen; sie beben vor Konzentration und imaginieren diesen Moment der innehaltenden Zeit als eine Erlösung, die nur um den Preis eines erfüllten, eines durchgestandenen Lebens zu haben ist. / openPR
»Schmauchspuren«, Gedichte von A.J. Weigoni, Edition Das Labor, Mülheim 2015 – Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: A.J. Weigoni
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…für alle, die mit der schönen Langsamkeit des Lesens Erkenntnis-und Erinnerungsgewinn verbinden…
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