W:ORTE; 1. Lyrik Festival Innsbruck

W:ORTE, das 1. Lyrik-Festival Innsbruck, nähert sich im Juni an 5 Tagen dem „Verdichten“ an und veranstaltet eine große Werkschau deutschsprachiger Lyrik in der Landeshauptstadt. An die 20 Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum pilgern für fünf Tage nach Innsbruck. Aus verschiedensten ORTEN kommen sie um sich 5 Tage den W:ORTEN zu widmen.

Am Donnerstag stand der Lyriker José F.A. Oliver und sein brandneuer Essayband „fremdenzimmer“ (weissbooks 2015) im Mittelpunkt. Darin behandelt Oliver die Themen Migration, zweisprachiges Aufwachsen, Gast sein, sprachliche Unterschiede bei gleicher Bedeutung (z.B. Beim Wort WARTEN …) und führt uns, durch poetische Annäherungen in die „fremdenzimmer“ von poetischen Persönlichkeiten wie Fernando Pessoa, Friederike Mayröcker oder Federico Garcia Lorca. Dazu gesellten sich Moderator Rainer Weiß und die Musikgruppe FRANSEN.

Am Freitag gab die Lyrikerin und Musikerin Lydia Daher im Freien Theater Innsbruck ein Konzert mit lyrischen Zwischenrufen. Sie präsentierte den Band Und auch nun, gegenüber dem Ganzen – dies. 101 Collagen.

Die Autorin, die dieses Jahr die Jugendschreibwerkstatt des Literaturhauses am Inn leitet, ordnet darin Worte und Bilder aus Rezensionen verschiedener Zeitungen zu einer entlarvenden Collage um. Sämtliche Inhalte stammen aus den Literaturfeuilletons, und doch bleibt in dieser Cut-up-Lyrik nichts von ihnen übrig. / Der Standard

Am Samstag des laufenden kleinen „Festivals“ werden ab 11:00 Uhr im Halbstundentakt „Poetische Interventionen“ gereicht. 8 LyrikerInnen lesen – anmoderiert von den Moderatoren Robert Genk und Gabriele Wild – in einer gemütlichen Kaffeehausatmosphäre. (Restaurant Kunstpause). Um 20.30 Uhr folgt im Freien Theater die „Lange Nacht der W:Orte“.

U.a. werden folgende AutorInnen lesen:
* Christoph W. Bauer (A)
* Rolf Hermann (CH)
* Sandra Künzi (CH)
* Sabine Scho (D)
* Sepp Mall (I)
* José Oliver (D)
* Nora Bossong (D)
* Raphael Urweider (CH)
* Robert Schindel (A)
* Barbara Hundeger (A)
* Sabine Gruber (A)

Am Montag vormittag geht das Festival mit einem Podiumsgespräch zu Ende. Das bewährte Montagsfrühstück (9-11 Uhr) im Literaturhaus mit Sandra Künzi und Sabine Scho behandelt das Thema: „Poesie vs. Poetry – Formen, Funktionen und Konzepte von Lyrik heute.

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