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Veröffentlicht am 19. Dezember 2014 von lyrikzeitung
Ich bin langsam geworden. Gott sei Dank nicht beim Denken und Schreiben. Ich arbeite jeden Morgen, bis ich spüre, dass ich aufhören muss, weil der Blutdruck auf 200 ist.
»Körperruine«, »Monster im Spiegel« – kommt alles in Ihren Texten vor.
So nehme ich mich nun mal wahr und es gefällt mir nicht. Trotzdem bin ich nur äußerlich das alte Weib, das durch die Straßen humpelt, innerlich bin ich immer noch das 17-jährige Mädchen, das in Deinzendorf barfuß über die Wiese läuft. Ich glaube, ich habe eine Kinderseele. Kann man das so sagen?
Friederike Mayröcker im Gespräch mit Tobias Haberl, Süddeutsche Zeitung Magazin 37/ 2012
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Friederike Mayröcker, Tobias Haberl
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Hat dies auf Lasa pur dir! * rebloggt und kommentierte:
Alles Gute der Kinderseele zum 90sten!
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