53. Poliversale

Mit einem „Poliversale“ genannte Lyrik-Fest will die Alte Schmiede in Wien ab morgen, Mittwoch, „ein kleines Zeichen gegen die machtvoll zelebrierten ästhetischen Verarmungstendenzen der zeitgenössischen Literatur“ setzen. Bis 12. Juni will man mit dem „Wissen dreier Dichtergenerationen“ und den „Erfahrungen aus acht Sprachräumen“ an 12 Abenden auf die Lyrik als Literaturgattung aufmerksam machen.

Das von Michael Hammerschmid und Gundi Feyrer konzipierte und gestaltete Programm startet mit jeweils zweisprachigen Lesungen von John Burnside und Patrizia Cavalli. In der Folge sollen „gut dreißig verschiedene Ansätze, die kreative Polyvalenz sprachlicher Ausdruckskunst gegen die normopathische Einfalt der Funktionssprache zu verteidigen“ geboten werden, heißt es in einer Ankündigung. / Tiroler Tageszeitung

Mit Friederike Mayröcker, Ann Cotten, Konrad Prissnitz, Ferdinand Schmatz, Nico Bleutge, Steffan Popp, Maja Haderlap, Róža Domašcyna, Ulf Stolterfoht, Elfriede Czurda, Adam Zagajewski u.v.a.

Programm

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