Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Veröffentlicht am 16. Oktober 2013 von lyrikzeitung
Orhan Veli
13. April 1914, Istanbul – 14. November 1950, ebenda
3 Gedichte übersetzt von Safiye Can (hier mehr)
Was wir nicht alles für dieses Land taten!
Einige starben,
Andere hielten Reden.
(hier das Original und eine andere Version)
Wenn ich auf der Straße gehe
Und bemerke, dass ich vor mich hin lächle
Muss ich daran denken
Dass sie mich für verrückt halten
Und muss lächeln.
Umsonst leben wir, umsonst,
Die Luft ist umsonst, die Wolken umsonst,
Berge und Bäche sind umsonst,
Regen und Matsch umsonst,
Die Außenfassade der Kraftfahrzeuge,
Die Türen der Filmtheater,
Die Schaufenster sind umsonst,
Brot und Käse nicht, jedoch
Schales Wasser ist umsonst,
Die Freiheit für den Preis eines Kopfes,
Das Sklavendasein umsonst,
Umsonst leben wir, umsonst.
Kategorie: TürkeiSchlagworte: L&Poe-Anthologie, Mea: Dingfest, Orhan Veli Kanık, Safiye Can
Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..
| leovverschuereb8d4f9… bei Ein Büro auf dem Rhein | |
| Als ich Goethe ermun… bei Als ich Goethe ermunterte | |
| digitalassistenz bei Interview mit Stan Lafleu… | |
| Das Auge – Sta… bei Das Auge | |
| digitalassistenz bei Das ist mein Alter nun | |
| Angelika Janz bei Zrtsch | |
| 中国大好き bei Dem trunkenen Freund | |
| Mail Artists' Index bei Nebel, der fehlte | |
| Malte Krutzsch bei Lüge |
Kann zu diesem Blog derzeit keine Informationen laden.
Hast du ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
http://karawa.net/content/der-baum-orhan-veli
LikeLike