3. Wolkenhändler

Mein Vorbild wird Schule machen. Universitäten werden Konfusionsräte einberufen.

Neugier gehört nicht zu den Tugenden des Literaturbetriebs. Ich bin so satt ich mag kein Blatt, mäht es allerorten mal laut mal stumm. 74 neue Stimmen einer Generation: Wer soll die ausforschen? Literaturwissenschaftler sind mit andrem beschäftigt. Germanistikstudenten müssen Sekundärliteratur lesen. Die Matadore des Literaturbetriebs müssen ihre Stellung halten, das heißt ausbaun. Da kann man kein Risiko eingehen. Keine Zeit für Nonames.

Der Kieler Dichter Klavki ist solch ein Noname. Ein paar Hörbücher, ein paar (tausend) Spuren im digitalen Rauschen, ein paar dünne Hefte, die in keiner Buchhandlung stehn. Vor allem ist er eine urbane Legende, zu Lebzeiten von einer Handvoll Eingeweihten mit leuchtenden Augen weitererzählt.

Zu Lebzeiten und postum. Der Dichter Klavki, der eigentlich Oliver Eufinger hieß, wurde nur 36 Jahre alt, er lebte von 1972 – 2009. Heute bei http://www.98eins.de in der Literatursendung Plattform zwischen 20 und 21 Uhr ist sein manifestartiger Text „Der Wolkenhändler“ zu hören, gesprochen von Jan Holten. Im Raum Greifswald auf 98,1 MHz, sonst www.98eins.de.

Bibliographie:

  • Der Wolkenhändler. 16 S. 3. Auflage 2012
  • Widerlegung des gesunden Menschenverstandes. Lyrik. 16 S. 2. Aufl. 2012.
  • Delirium. Lyrik. 16 S. 2. Aufl. 2012.
  • In der Zone des Augenblicks und andere Prosatexte. 16 S. 2. Aufl. 2012.

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