113. Debattattatt…..

Google News meldet:

Misere des zeitgenössischen Gedichts
Cineastentreff
Brôcan spielt auf einzelne Kritikerkollegen an, die nicht müde würden, permanent zu verkünden, dass die Lyrikbranche „boome“, dann aber Autoren als Boomer ausgäben, deren Lyrik „nicht selten einem Laborversuch“ gleiche, „dessen Ergebnisse dem Publikum 
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Allmählich wird die Sache undurchdringlich. Hier mal eine Biblio- bzw. Netographie der laufenden Lyrikdebatte:

65. Hohle Nüsse und Saftbetrieb
Ein Kommentar von Axel Kutsch
Lyrikzeitung 15. Oktober (52 Kommentare)

Hohle Nüsse und junge Milde. Axel Kutsch zum Preiskarussell im deutschen Lyrikbetrieb
Erstellt am 16. Oktober 2011 von Anton G. Leitner

VIEL SAFT UND WENIG WÜRZE
Ein Gastbeitrag von Axel Kutsch zum Preiskarussell im deutschen Lyrikbetrieb
Erstellt am 16. Oktober 2011 von Anton G. Leitner

Götterschöner Freudefunken: Die 19. Folge der Zeitschrift DAS GEDICHT ist erschienen. Arne Rautenberg und Anton G. Leitner haben sie ediert.
Erstellt am 24. Oktober 2011 von Anton G. Leitner

107. Aufgescheuchte Kinder
Auszug aus dem vorigen Beitrag von Anton G. Leitner
Lyrikzeitung 24. Oktober (16 Kommentare)

Misere des zeitgenössischen Gedichts
Von Anton G. Leitner
Cineastentreff 25.10.

Kampagne? Networking? Trotz der vielen Titel handelt es sich nur um 2 Texte, einen von Axel Kutsch, den er am 15.10. an die Lyrikzeitung schickte, und einen von Leitner auf seinem Blog vom 24.10., der gestern abend unter signifikant anderem Titel bei Cineastentreff wieder erschien und von mehreren Google-Newslettern gestern und heute gestreut wurde. Eine Fundgrube für philologische, sprachkritische, sozio- und psychologische, logische usw. Untersuchungen. Auch ich werde mich aus ihr bedienen und versichere: erfreulich wird es vielleicht nicht, aber genau hinsehen lohnt immer.

One Comment on “113. Debattattatt…..

  1. hinsehen lohnt immer, schrieb ich und denke ich. aber nicht unbedingt hier! es reicht langsam, zuviel der ehre. ein bißchen schmerzt mich, daß der herr cineastentreff da mitspielt, und noch mit seiner misere-überschrift* zündelt (die weder kutschs ursprüngliche intention noch die dünne substanz der leitnerschen anwürfe trifft). im übrigen wär mir lieb, wenn die zahlenmäßig in der lyrikzeitung viel häufigeren beiträge zb über chinesische lyrik oder sappho** wenigstens einen bruchteil der aufmerksamkeit dieses gedröhns erhielten.

    *) übungsbeispiel für philologen. philology would have been the answer (nietzsche sagts doch auch)
    **) leitner 14, sappho 18, scherstjanoi 46, chinesische lyrik 82 (mehr bei kai pohl)

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