91. Grazer Franz-Nabl-Preis geht an Alfred Kolleritsch

Der mit 14.500 Euro dotierte Literaturpreis geht in diesem Jahr an Alfred Kolleritsch, den „Gründervater der Literaturstadt“ Graz.

Als einer der Mitbegründer um das Forum Stadtpark, dem der im südsteirischen Ort Brunnsee geborene und in Graz aufgewachsene Schriftsteller von 1968 bis 1995 auch als Präsident vorstand, gründete er 1960 die Literaturzeitschrift „manuskripte“ und eröffnete damit vor allem innovativen und experimentellen Autoren eine Publikationsmöglichkeit. Damit verhalf er Autoren wie Wolfgang Bauer oder Peter Handke zum Durchbruch. Ebenso zählt Kolleritsch zu den Gründungsmitgliedern der Grazer Autorenversammlung (1973). …

Zu sprechen, ohne vorschnell Bedeutungen zu stiften, ist das Grundanliegen, das Kolleritsch mit seinem Schreiben verfolgt. Dabei weiß er die notwendige Reflektiertheit solchen Schreibens mit Anschaulichkeit und Sinnlichkeit zu verbinden: „Das Denken und Nachdenken behindert das Sehen und Fühlen nicht, sondern verschafft dem Wahrgenommenen Glaubwürdigkeit jenseits von Klischees und falschen Gewissheiten.“ / Kleine Zeitung 26.6.

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