Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Das Gedicht heißt „zeitpunkt“ – und es besteht tatsächlich nur aus einem Punkt. Man könnte ihn auch einen schwarzen Fleck nennen. Ein anderer Text heißt „u“ und besteht nur aus einem einzigen Buchstaben: „x“. Das ist natürlich ein bisschen wie mit den schwarzen oder… Continue Reading „13. Verdichtungen“
Etliche Dichter und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts waren fasziniert von den wald- und wasserreichen Landschaften Brandenburgs und suchten sich dort ihre Refugien – in Dörfern, Kurorten, Villenkolonien. Als Freizeitsitz oder fürs ganze Leben. 16 dieser Autoren stellt Edda Gutsche in ihrem soeben erschienen Buch… Continue Reading „117. Schriftstellerorte“
Bertram Reinecke Auszug aus einem Essay für Band 3 des Almanachs „Gegenstrophe“ (erscheint im Herbst) […] Jenseits manifester poetologischer Aussagen scheinen Autoren Forderungen an die Gestalt ihrer Texte zu stellen, die sich nicht ohne weiteres festhalten lassen, sei es, weil sie halbbewusst vage sind,… Continue Reading „44. Das Gesicht des Gegenwartsgedichts“
Einer dieser wunderbaren Verlage, die machen, was es ohne sie nicht gäbe. Lese bei Ivan Blatný. In einem Gedicht begegnet er seinem Namen im Schaufenster einer kleinen Pariser Buchhandlung – oder irgendwo daneben. Darin auch der des Dichters Vítězslav Nezval (S. 107). Ich lese… Continue Reading „55. Meine Anthologie: Korrespondenzen“
Nachtrag zu #114 Ich zitierte den einzigen Satz der Besprechung zur Lyrik. Aber warum immer nur den „großen“ Verlag nennen? DuMont inszenierte sich ja zum Start des Literaturprogramms als wichtiger Lyrikverlag, das ließ aber dann nach. Die Anthologie von Gerhard Falkner und Orsolya Kalász… Continue Reading „117. Nicht nur DuMont“
Fühmann dichtete tschechische, polnische und ungarische Lyrik nach. Auf der Grundlage der Fremdsprachenkenntnisse des Autors steht im ersten Kapitel der Dissertation die Fühmann’sche Nachdichtung ungarischer Lyriker im Vordergrund, die anhand von Gedichten Attila Józsefs, Miklós Radnótis und Ágnes Nemes Nagys betrachtet wird. Ein deutlicherer… Continue Reading „64. Fühmanns Nachdichtungen“
Vor 100 Jahren, am 5. Mai 1909, wurde Miklós Radnóti in Budapest geboren. Er wurde einer der besten ungarischen Dichter seines Jahrhunderts. Im 35. Lebensjahr, vor fast genau 65 Jahren, wurde er von einem SS-Offizier auf dem Gewaltmarsch erschossen, als das Lager, in dem… Continue Reading „19. Miklós Radnoti 1909-1944“
Der 1984 verstorbene Schriftsteller Franz Fühmann, dessen Engagement für das Werk Georg Trakls in der DDR noch mutige Pionierarbeit war, hat in seinem Essay „Vor Feuerschlünden“ bekannt: „In dem Augenblick, da ich für Trakl mich einsetzte, tat ich es in jenem Sinn, der den… Continue Reading „151. Pappkamerad Trakl“
Franz Fühmanns Auseinandersetzung mit Georg Trakl steht im Mittelpunkt eines Rezitationsabends im Kubus. Der Schauspieler Klaus Löwitsch setzt Texte der beiden Autoren in ein spannungsreiches Verhältnis, sein aufwühlender Vortrag wird von Improvisationen des Trompeters Markus Stockhausen gestützt. Franz Fühmann, einer der bedeutendsten Schriftsteller der… Continue Reading „Fühmann – Trakl beim Kunstfest Weimar“
… schreiben die Dresdner Neuesten Nachrichten: 1982 legte er mit „Der Sturz des Engels. Erfahrung mit Dichtung“ noch einmal ein grundsätzliches Werk vor. Es verbindet Autobiografisches mit Poetologischem, schildert seine Lebensstationen seit ’45 und kreist um die Lyrik von Georg Trakl . Derweil hielt… Continue Reading „Zum 80. Geburtstag von Franz Fühmann“
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