Veröffentlicht am 31. März 2026
von lyrikzeitung
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Ich lebe in einem Staat mit dem Namen Heimat
Seine Verfassung ist ein einziger Satz:
Jeder Bürger hat das Recht auf ein Grab in der Heimat
Kategorie: Rußland, Tschetschenien, TschetschenischSchlagworte: Apti Bisultanov, Berlin, Ekkehard Maaß, Erinnerung, Exil, Geburtsort, Gedicht 1983, Heimat, Identität, Licht, Migration, Minderheitenliteratur, Muttersymbolik, osteuropäische Lyrik, Schmerz, sowjetische Literatur, Tod, Tschetschenien, tschetschenische Lyrik
Veröffentlicht am 12. März 2026
von lyrikzeitung
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Der wird hier Kanzler, der am krümmsten humpelt,
Und der dem Volk den Sand siebt, machts im Streckbett
Seltsam umwoben vom Singsang der Wechsler
Veröffentlicht am 11. März 2026
von lyrikzeitung
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Mein Volk hängt am Strange
mein Dorf ist verbrannt
ich komme am Klange
des Worts vor dein Land
Kategorie: Deutsch, Deutschland, RumänienSchlagworte: An der deutschen Grenze, Bukowina, deutschsprachige Lyrik, Doris Rosenkranz, Exil, Flucht, Gedicht, Grenze, jüdische Dichter, Lyrik des 20. Jahrhunderts, Moses Rosenkranz, Rimbaud Verlag, Sprache und Identität, Visionen Gedichte
Veröffentlicht am 22. September 2025
von lyrikzeitung
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O löst mir das Rätsel,
Das qualvoll uralte Rätsel,
Worüber schon manche Häupter gegrübelt,
Häupter in Hieroglyphenmützen,
Häupter in Turban und schwarzem Barett,
Perückenhäupter und tausend andere
Arme schwitzende Menschenhäupter
Kategorie: Iran, PersischSchlagworte: Übersetzen, Übersetzung aus dem Persischen, Baucis und Philemon, Dichtung als Widerstand, Erinnerung, Exil, expressionistische Bildwelt, Faust, Flöten aus Knochen, Forough Farrokhzad, Forugh Farrochsad, Friedrich Schiller, Gedächtnis, Geist der Toten, goethe, Hafez Mousavi, Hölderlin, heine, Heinrich Heine, iranische Gegenwartslyrik, Johann Wolfgang Goethe, Kulturkritik, Literatur Iran, Nelly Sachs, Ode, Paul Celan, politische Dichtung, Rainer Maria Rilke, schlesische Weber, schwarze Milch, surrealistische Motive, Susanne Baghestani, Todesfuge, Tristan Marquardt, weibliche Figuren, West-Östlicher Divan
Veröffentlicht am 29. Juni 2015
von lyrikzeitung
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Kurz vor Ende der Diskussion sorgte Liao Yiwu für einen Eklat. Er verließ das Podium. Er habe den Eindruck, er sei bei dieser Diskussion unerwünscht. Die Moderatorin habe ihm zu selten das Wort erteilt. Die in China lebenden Lyriker seien offensichtlich interessanter. Die Moderatorin… Continue Reading „Wo die Exilanten stören“
Veröffentlicht am 1. Oktober 2013
von lyrikzeitung
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DIE VIRTUELLE AUSSTELLUNG UND DAS NETZWERK KÜNSTE IM EXIL Material zu Bertolt Brecht, Jo Mihaly, Herta Müller, Kurt Schwitters, Liao Yiwu und vielen anderen Hier Künste im Exil ist eine Ausstellung im virtuellen Raum, die sich den Künsten unter den Bedingungen des Exils zuwendet. Ihr Anliegen… Continue Reading „3. KÜNSTE IM EXIL“
Veröffentlicht am 9. Juni 2010
von lyrikzeitung
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Global Literature ist eine Literatur in Bewegung, eine Literatur ohne festen Wohnsitz, eine Literatur der Unbehaustheit, sehr oft überdies eine Literatur der Nicht-Muttersprachlichkeit, die von Sprachwechslern geschrieben wird. Türken, Serben, Bosnier, Bulgaren, Ungarn, Tschechen, Russen wandern in die deutsche Sprache ein und mutieren zu… Continue Reading „49. Sprachwechsel“
Kategorie: Afghanistan, Arabisch, Äthiopien, Bangladesch, Bosnien-Hercegovina, Bulgarien, China, Deutsch, Englisch, Indien, Kurdisch, Libanon, Pakistan, Palästina, Peru, Rußland, Serbien, Serbisch, Somalia, Spanisch, Tamilisch, Türkei, Türkisch, Tschechien, Ungarn, VietnamSchlagworte: Aleksandar Hemon, Dimitre Dinev, Exil, Feridun Zaimoglu, Ilija Trojanow, Libuše Moniková, Saša Stanišić, Sigrid Löffler, Terézia Mora, Vladimir Vertlib, Wladimir Kaminer
Veröffentlicht am 30. Mai 2010
von lyrikzeitung
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„Neue Heimat – neue Sprache – neue Literatur?“, fragt die Runde am 3. Juni ab 20 Uhr im Literaturhaus, mit der Rumänin Carmen-Francesca Banciu und dem Iraker Abbas Khider, seit 2000 in Deutschland. „Die ganze Welt im Gedicht“ am 4. Juni ab 20 Uhr… Continue Reading „144. Zuflucht:Literatur!“
Kategorie: Arabisch, Deutsch, Deutschland, Irak, Iran, Jemen, Kuba, Persisch, Rumänien, Rumänisch, Spanisch, SyrienSchlagworte: Abbas Khider, Carlos Aguilera, Carmen-Francesca Banciu, Exil, Fataj Bayrakdar, Frankfurt/ Main, Mansur Rajih, Pegah Ahmadi
Veröffentlicht am 18. September 2009
von lyrikzeitung
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Das war das sowohl absurdeste als auch unvergesslichste Symposion, an dem ich je teilgenommen habe. Willkommen zurück im Kalten Krieg – ähnlich bizarr und unberechenbar ging es hier zu. Bis zuletzt, als ich in letzter Minute mein Flugzeug nach Frankfurt bestieg, hatte ich keine… Continue Reading „95. Bei Ling über das Frankfurter Symposion (und über Celan und China)“
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