Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Raoul Schrott ist nach Mainz gekommen, um bei „Literatur im Foyer“ einen Band mit Liebesliedern aus dem Alten Ägypten vorzustellen. Liebesgedichte hat auch Michael Lentz dabei – genau 100 in seinem neuen Buch. Die Liebe heute und vor 3.000 Jahren: Wie werden die Antworten… Continue Reading „15. Liebesgedichte“
für März: Platz 4-5 (-) 75 Punkte ANDRE RUDOLPH: Fluglärm über den Palästen unsrer Restinnerlichkeit Gedichte. Mit Illustrationen von Annette Kühn. Luxbooks 18,50 Euro ISBN: 978-3-939557-90-6 104 Seiten „Mittelschwere Lektüre“ „bieder sind wir, doch verschwommen schön“: Das Debüt des Prosanova- Preisträgers von 2008 und… Continue Reading „14. André Rudolph auf SWR-Bestenliste“
Die Leipziger und insbesondere die Frankfurter Buchmesse dieses Jahres werfen ihre Schatten voraus. Gastland in Frankfurt wird in diesem Oktober Argentinien sein, und daher bildet Argentinien jetzt schon einmal einen Schwerpunkt in unserem Programm. Zunächst ist am 11. März mit Martín Kohan ein prominenter argentinischer… Continue Reading „10. März in der Lettrétage“
Doch am schwersten wiegt für Volker Braun die Siegermentalität. Die Wiedervereinigung sei «kaufmännisch unklug» gehandhabt worden; im Gegensatz etwa zum EU-Beitritt Portugals habe es für die DDR keine Karenzzeit gegeben. Das Volkseigentum der DDR verwandelte sich unter Marktbedingungen in ein Defizit, ganze Landstriche verloren… Continue Reading „9. Dummheit der Sieger“
Ein Nerd stellt sich auf die Bühne, erzählt die Geschichte der Interpunktion und 100 Leute hören zu. Neue Events bereichern Münchens Subkultur, so auch Lyrik-Abende mit DJ oder multimediale Lesungen. Normalerweise sollte man nicht davon ausgehen, ein Publikum von mehr als hundert Leuten zu… Continue Reading „8. Geschichte der Interpunktion und monovokale Dichtung“
Kerstin Gundt ist nicht nur Dipl. Politologin, sondern auch Liedermacherin und Dichterin. Sie wird den Abend durch ein Quiz sowie durch eigene Lieder und Gedichte zum Thema auflockern. Die Autorin interessiert sich dafür, das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen und möchte dazu beitragen, dass… Continue Reading „7. Problem der Arbeitslosigkeit“
Robert Schindel wird im Sommersemester 2010 die Poetik-Professur an der Universität Bamberg übernehmen. Der Wiener Lyriker, Romancier, Dramatiker, Essayist und Regisseur hat ein vielfältiges Werk vorgelegt, in dem die Lyrik die Hauptschlagader eines vitalen literarischen Sprachkörpers bildet. Mit seinen acht Gedichtbänden („Im Herzen die… Continue Reading „6. Robert Schindel wird neuer Poetik-Professor an der Universität Bamberg“
Was Simone Hirth eigentlich stört ist die Tatsache, dass das Wort Lyrik oft „so andächtig“ gesagt wird. „Lyrik ist für jeden da und es ist deshalb auch keine hohe Kunst“, meinte sie. Und geht sogar noch einen Schritt weiter. „Lyrik und ein Wurstbrot liegen… Continue Reading „5. Lyrik und Wurstbrot“
„rien nul / n’aura été / pour rien / tant été / rien / nul“ Samuel Beckett, aus: Trötentöne „In der Stille: am Platz / In der Stille: die Ankunft / Schatzhaus der Stille //“ Peter Handke, aus: Leben ohne Poesie G&GN-Institut, Berlin-Neukölle (Anfang… Continue Reading „4. Das „ekstatisch-empirisch-esoterische mOMent“ der Direkten Dichtung oder: Die Gähnialität des transdualistischen Lochismuß‘ (EEE-Teil 2)“
Die Märzausgabe bringt die Eröffnung einer US-Sektion des Netzwerks (unter der Ägide der – auch in L&Poe – omnipräsenten Chicagoer Poetry Foundation). This first USA issue offers a trio of contemporary poets. W.S. Di Piero, a poet, critic, translator and essayist, celebrates the profusion of… Continue Reading „3. Poetry International Web“
Er versteht seine Gedichte nicht zuletzt als Grabinschriften für seine von den Nazis umgebrachte Familie, vor allem für seine Mutter. Und deshalb sind für ihn die üblichen Machenschaften des Literaturbetriebs, die üblichen hämischen, konkurrenzlerischen, neidischen und intriganten Stimmen, direkte Angriffe auf seine Person. Celan… Continue Reading „1. Die üblichen Stimmen“
Benn ist erstaunlich anschlussfähig an die künftige spät- und postmoderne Wahrnehmung, er bricht das Pathos, wenn es übermächtig zu werden scheint, und versetzt seine Sprache immer häufiger mit Alltagsslang, mit Anspielungen an die Populärkultur. Der Benn-Sound spielt mit Elementen des Pop, bevor es einen… Continue Reading „191. Anschlußfähig“
Man spricht leicht von Restauration und Mief der Adenauer- (und Ulbricht-)Zeit. Die Hamburger Ausstellung (#189) – schon in der Einführung von Helmut Böttiger – liefert erschreckende Fakten, die das Bild auffrischen mögen. Eine kleine Blütenlese (hach, Blüten: eine kleine Horrorshow!) in Originalzitaten sowie eine… Continue Reading „190. Horrorshow“
In der Hamburger Freien Akademie der Künste gibt es bis 21.3. die Ausstellung „Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland“ mit viel Material – auch in einem zweibändigen Katalog und online, zB: „Aber lachen konnte ich immer …“ Adolf Endler im Gespräch >>lesen Die Moderne rauschhaft… Continue Reading „189. Doppelleben“
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