Kategorie: Europa

50. Petrarcapreis

Die voraussichtlich letzten Petrarca-Preise gingen parallel an zwei Pioniere der modernen Lyrik: den Verfasser konkreter Poesie Franz Mon und den litauischen Dichter und Essayisten Tomas Venclova. In seiner Eingangsrede schlug der Komparatist und Petrarca-Experte Karlheinz Stierle die Brücke vom Namenspatron des Preises zur modernen… Continue Reading „50. Petrarcapreis“

48. Uwe Kolbe gewinnt Menantespreis

Uwe Kolbe gewann den Menantes-Preis für erotische Literatur. Der 56-Jährige setzte sich am Sonnabend mit dem Gedicht „Kleinen Mannes Lied von der großen Liebe“ unter fünf Finalisten des Wettbewerbs durch, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert. Der mit… Continue Reading „48. Uwe Kolbe gewinnt Menantespreis“

47. Soloperformances

Ingrid Schmoliner – Präpariertes Klavier Alessandra Eramo – Stimme, Field Recordings, Elektronik JD Zazie – Plattenspieler, CD-Spieler, Mischpult Plattenreleaseabend der aktuellen Corvo Records Veröffentlichung: Ingrid Schmoliner – карлицы сюита (LP). Zu diesem Anlass wird die Österreichische Ausnahmepianistin Ingrid Schmoliner mit einem Piano-Solokonzert ihre Berlinpremiere feiern und Stücke aus… Continue Reading „47. Soloperformances“

46. Schreckliche Tage

„Weh, es nahen schreckliche Tage“: Diese prophetischen Worte schrieb die russische Lyrikerin Anna Achmatowa in ihrem Gedicht „Juli 1914„. / Mehr über Lyrik und Weltkrieg

45. Arsenij Tarkowski

Ein elegischer Ton durchzieht alle Gedichte Arseni Tarkowskis, ob sie über den Lauf der Dinge sinnieren oder Biografisches heraufbeschwören («Der Wald von Ignatjewo», «Feldlazarett»), ob sie Natureindrücke wiedergeben («Regen», «Olivenhain») oder verstorbene Kollegen betrauern («Dem Andenken Anna Achmatowas»). Selbst die Liebesgedichte – dazu gehört… Continue Reading „45. Arsenij Tarkowski“

44. Dostojewskis Verse

Dass – und mit welchem Ergebnis – Dostojewski seinerseits als Gelegenheitsdichter sich betätigt hat, wird von der einschlägigen Forschung nach wie vor ignoriert. Man scheint die kleinen Gedichte übersehen zu haben, die sich da und dort in seine Prosawerke eingestreut finden und als deren… Continue Reading „44. Dostojewskis Verse“

43. Rufmord

Julia Engelmann positioniert sich in ihrem Gedichtband „Eines Tages, Baby“ mit 22 noch gegen das Erwachsenwerden. Das ist nicht nur widersprüchlich, sondern auch Rufmord an einer ganzen Generation. meint Konstantin Nowotny, Die Welt 3.6.

41. Ein einziges Gedicht

Gesetzt den Fall, wir hätten aus Friedrich Hölderlins Feder einzig und allein das Gedicht „Hälfte des Lebens“ – eines der grandiosesten Gedichte der gesamten Literaturgeschichte, zweifellos*). Aber würde Hölderlin dieselbe Stellung einnehmen, die ihm zu Recht zugedacht ist, hätte er nur dieses eine Gedicht… Continue Reading „41. Ein einziges Gedicht“

40. „Keinen vernünftigen Grund, ein Gedicht zu schreiben“

WIE HAT SICH BERLIN VON DER STIMMUNG, DER SZENE HER VERÄNDERT? Total. In Kreuzberg laufen heute Scharen von Touristen rum, bewaffnet mit Stadtplänen. Negativ ist das nicht, viele werden sich darüber freuen, es kurbelt ja auch die Wirtschaft an. Früher war New York in,… Continue Reading „40. „Keinen vernünftigen Grund, ein Gedicht zu schreiben““

39. „Man schreibt Lyrik, weil man verletzlich ist“

Die in Kiel und Husum lebende Dichterin Therese Chromik bekommt den Andreas-Gryphius-Preis. In der taz ein Gespräch über die Verteidigung der Sprache: Wie erklären Sie sich das geringe Interesse an Lyrik? Viele haben eben noch nicht begriffen, dass es gut ist, sich auch mal aus… Continue Reading „39. „Man schreibt Lyrik, weil man verletzlich ist““

38. JOACHIM-RINGELNATZ-PREIS FÜR LYRIK

CUXHAVENER JOACHIM-RINGELNATZ-PREIS FÜR LYRIK Die Preisträger für das Jahr 2014 stehen fest! Mit dem Cuxhavener Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik werden in zweijährigem Turnus Dichterinnen und Dichter geehrt, die einen bedeutenden, künstlerisch eigenständigen Beitrag zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur geliefert haben. Mit einem Preisgeld von € 15.000 (gestiftet… Continue Reading „38. JOACHIM-RINGELNATZ-PREIS FÜR LYRIK“

36. Das Lied der Deutschen-Europäer

Rainer Wieczorek Deutschland Deutschland für uns alle Für uns alle in unsrem Land Wenn es stets zu Schutz und Trutze Brüderlich und schwesterlich zusammenhält, Von der Nahrung bis in die Bildung Von der Medizin bis in das Geld Deutschland Deutschland für uns alle Für… Continue Reading „36. Das Lied der Deutschen-Europäer“

33. Von den Rändern der Komfortzone

„Lass mich am Leben, Leser“, bittet die 1975 in Madras geborene Poet-Performerin Tishani Doshi. „Dieser Hals hat sich in jahrelanger Arbeit / gestählt um dieser Axt zu widerstehen / Und dieser Körper, schmal wie er ist / hat so viele Glieder an Kriege verloren.“… Continue Reading „33. Von den Rändern der Komfortzone“

32. Hübscher Aufruhr

Von einem solchen berichtet der Perlentaucher, einem hübschen Aufruhr unter den Dichtern – : … in Großbritannien, wo der BBC-Moderator Jeremy Paxmann diesmal in die Jury des Forward Prize berufen wurde. Das hat sich laut [Adam] Kirsch echt bezahlt gemacht: „Paxmann wurde mit den Worten zitiert,… Continue Reading „32. Hübscher Aufruhr“

28. Literarischer März

Einsendeschluss für die Bewerbungen: 15. September 2014 Ausschreibung Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2015 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000,00 EUR und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in Höhe von insgesamt 8.000,00 EUR für deutschsprachige Lyrik aus. 2015 findet der… Continue Reading „28. Literarischer März“