Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Montag, 24. 09. 2012 20.00 Uhr Literaturhaus Graz Reihe PREMIERE Nachbeben Japan Es lesen Ann Cotten, Elfriede Czurda und Erwin Einzinger aus der Anthologie Nachbeben. Japan (Luftschacht 2012). Moderation: Cornelius Hell Zwölf österreichische Schriftsteller schreiben über Japan. Von kulturell Befremdlichem oder Bekanntem bis… Continue Reading „45. Nachbeben“
Kramer hinterließ einige der eindringlichsten Gedichte, die sich mit Faschismus, Flucht und Heimatlosigkeit befassten. Allein sein „Andre, die das Land so sehr nicht liebten“ ist ein Dokument sondergleichen. In diesem Buch aber finden sich seine Liebesgedichte versammelt. Es wurde für diese Ausgabe um einige… Continue Reading „35. Nicht für feine Leute“
zur kleinschreibung die kleinschreibung ermöglicht den ankauf dieses blattes auch dem leser, welcher der grossbuchstaben noch nicht mächtig ist. ich bitte den fortgeschrittenen leser um verständnis. *** Aus: Poesiealbum 267. Konrad Bayer. Berlin: Neues Leben 1989 (Mehr bei Fixpoetry, wo heute beginnend sechs Werktage lang von… Continue Reading „16. zur kleinschreibung“
Sunday 9th September Presentation of the new CD ‚Verlautbarungen‘ (Tochnit Aleph TA107) by Gerhard Rühm. The artist will be present and performing some pieces from the CD. Open 18:00 / Performance 19:00 (Please note we will ask for a 3 Euro donation) http://www.tochnit-aleph.com/ruehm Gerhard… Continue Reading „12. Gerhard Rühm | CD-Presentation & Reading“
Als ob das keine relevante lexikalische Information wäre! Der polnische Wikieintrag über Christine Lavant: Christine Lavant[edytuj] Christine Lavant, właśc. Christine Habernig, z domu Thonhauser (ur. 4 lipca 1915 w Groß-Edling, zm. 7 lipca 1973 w Wolfsbergu) – austriacka artystka i pisarka. Wybrana twórczość[edytuj] 1948: Das Kind. Erzählung 1948: Die Nacht an den Tag. Lyrik 1949: Das Krüglein.… Continue Reading „126. Christine Lavant“
1963 fand im Wiener Café Hawelka die erste öffentliche literarische Lesung in Österreich statt: Elfriede Gerstl trug Gedichte vor, die sie unter dem Titel «Gesellschaftsspiele mit mir» gesammelt hatte. Die Jüdin, die, mit ihrer Mutter von Wohnung zu Wohnung fliehend, den Verfolgungen des Nationalsozialismus… Continue Reading „119. Die erste Lesung“
Ecclesia militans Gegen alle Kirchenfeinde, Glaubensgegner, Ketzer arg, Publizierte Pater Rožeń eine Schrift, An die hundert Bogen stark; Fester Einband und dazu Metallbeschlag – – Damit schlägt er alle tot, gar keine Frag‘! Karel Havliček Borovský (1821-1856) Deutsch von Eduard Albert In: Slavische Anthologie.… Continue Reading „112. Poesia militans“
Buchebners zweite Inspirationsquelle ist, wie man in dem wunderbaren Sammelband ich die eule von wien nachlesen kann, weitaus verblüffender. Der Dichter, lose verankert in dem Literatenzirkel um den Wien-Heimkehrer Hermann Hakel, verehrt den US-Beat-Poeten Allen Ginsberg. Ihm denkt er die Rolle des Erlösers zu: „ginsberg wo… Continue Reading „92. Zwei Frühvollendete“
Elfriede Jelinek hat einen klugen Text der Solidarität geschrieben: Ich habe lange überlegt, wie ich mich mit den Pussy Riot solidarisch erklären könnte. Ich habe sogar einen kleinen Text geschrieben, den ich in meine Homepage stellen wollte, ein Foto von mir selbst dazu, mit… Continue Reading „87. Pflicht zum Protest“
In I, Coleoptile schlägt Cotten eine wieder andere Richtung ein. In diesem Projekt rücken ihr ironisches Spiel mit der Autorschaft und ihr Experimentieren mit der Form in den Hintergrund und machen Platz für einen intimistischeren Ansatz. Auf Wunsch des Verlegers John Holten schrieb Cotten zum ersten… Continue Reading „80. Das Fräulein und der Rowdy“
In der arabischen Welt hat Lyrik einen anderen Stellenwert als bei uns. Man besitzt, ob Handwerker oder Ärztin, ob Politiker oder Straßenhändler, einen gewissen Fundus an auswendig gelernten Gedichten, die ganz selbstverständlich in Konversationen eingebaut werden. „Mein Baghdad ist ein Lied“ heißt es in… Continue Reading „75. Bildstärke“
Die besondere Schönheit des nächtlichen Lyrik-Lesens besteht wohl in der Entlastung von der Bedeutsamkeit. Der Umgang mit Gedichten ist uns leider von den strengen Literaturlehrern in ganz besonderem Maß erschwert worden. Die „Interpretation“ oder die „Textanalyse“, die uns schon in der Schule als einzig… Continue Reading „70. Schönheit des nächtlichen Lyrik-Lesens“
Nie zuvor hat das „Schreibheft“ so viel Sorgfalt und Mühe auf die biografische Erschließung eines Schriftstellerlebens verwendet. Frühere Hefte konzentrierten sich auf kühle literaturtheoretische Exegesen und streng philologische Annäherungen. Das Konrad-Bayer-Dossier trägt nun in seiner Collage persönlicher Dokumente, Erinnerungen und Bildzeugnisse fast hagiografische Züge.… Continue Reading „54. Konrad-Bayer-Dossier“
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