Kategorie: Deutschland

22. „LiEBE AM NACHMiTTAG – VERD!CHTET IN NEUKÖLLN“

Literaten des Künstlernetzes & Freunde werden laut und deutlich… Jeannette Abée (nur für Hartgesottene…) HEL ToussainT (nur für Übergebildete…) Tom de Toys (exakt 10-jähriges Jubiläum der E.S.-Theorie) Miss Tigra (Preview ihres bilingualen Debut-Gedichtbandes „AUGENBLICK“)   17 Uhr im Café „selig“ (Beginn: 17:30h, pünktlich!) Herrfurthplatz… Continue Reading „22. „LiEBE AM NACHMiTTAG – VERD!CHTET IN NEUKÖLLN““

2. Zeitschrift „neue deutsche literatur“ eingestellt

Zu DDR-Zeiten hatte die Zeitschrift 12.000 Abonnenten. Nach der Wende gab es 3.000 Abos, zuletzt war die Zahl auf knapp 1.000 geschrumpft. Erst Anfang des Jahres hatten die Schwartzkopff Buchwerke Hamburg & Berlin die „neue deutsche literatur“ vom Aufbau- Verlag übernommen. Im Mai kam… Continue Reading „2. Zeitschrift „neue deutsche literatur“ eingestellt“

19. Schillerstiftung preist Falkner und Laschen

Gerhard Falkner, Jahrgang 1951, stammt aus Schwabach und lebt jetzt in Weigendorf (Bayern) und Berlin. Bekannt ist er als Lyriker, hat aber auch Dramatik und Essays geschrieben und übersetzt. Außerdem gehörte er zu den Haupt-Juroren des diesjährigen Dresdner Lyrikpreises. Professor Dietger Pforte, Laudator der… Continue Reading „19. Schillerstiftung preist Falkner und Laschen“

35. Zonic 13

Die von Alex Pehlemann begründete ehemalige Fanzine hat sich zu einer Zeitschrift für „Kulturelle Randstandsblicke und Involvierungsmomente“ gemausert, bei der Musik und Literatur inzwischen nahezu gleichstark vorkommen. Mitredakteur ist nunmehr Bert Papenfuß, der auch eines der literarischen Highlights beisteuerte: seine Berlin-Fassung des althochdeutschen Weltuntergangsgedichts… Continue Reading „35. Zonic 13“

95. Festival Basler Art

Zwei Auszüge aus einem Beitrag von Michael Braun zum Basler Lyrikfestival, NZZ 22.9.: Wie es um die „Wirkmacht der Dichtung“ auf Lyrikfestivals bestellt ist, lässt sich am bündigsten mit einer Gedichtzeile des Berliner Sprachakrobaten Ulf Stolterfoht zusammenfassen: „Man schleppt sich von Wendung zu Wendung“.… Continue Reading „95. Festival Basler Art“

39. Urs Allemann über die Ode

Der Ausgangspunkt war die Lektüre der Oden von Hölderlin, die mich immer begleitet hat. Es war mein Wunsch, so etwas selber zu machen, und ich habe dann begonnen, die Odenliteratur zu studieren. So bin ich von Hölderlin auf Klopstock und von Klopstock auf Horaz… Continue Reading „39. Urs Allemann über die Ode“

69. lyrikmail Nr. 847 24.08.2004

Das Dafürhalten im Ende Wars das? Ich sprach die Worte wie Butterbrot. Unterlegte dem Fett das Ende, umspähtes Reimen, meine Manie. Ists das? Mich verlegte aufs Brett die Wende, geblähtes Aller Anfang ist Zeremonie! a Wirds das? Ich verdorrte, bin wach und war tot.… Continue Reading „69. lyrikmail Nr. 847 24.08.2004“

47. Kosmopolit aus Hinterpommern

Der Dichterkosmopolit will die Landschaften seines Ursprungs keineswegs verleugnen. »Aber ich lege Wert darauf, nicht als Lyriker angesehen zu werden, der die Heimattümelei der Vertriebenenverbände mitbetreibt.«  / Hannes Würtz, ND 18.8.2004 über Hans-Jürgen Heise: Am Mischpult der Sinne. Ausgewählte Schriften. Wallstein, 365 S., Leinen, 29… Continue Reading „47. Kosmopolit aus Hinterpommern“

21. kleinschreibung

Endlich ist bewegung in die sache gekommen. Die taz vom 12.8. 2004 schreitet zur radikaleren tat: Liebe leserInnen, die taz erscheint heute in kleinschreibung. Selbstverständlich haben hier nach wie vor die inhalte des geschriebenen priorität vor sprachregelungen. Aber wir möchten die debatte um die… Continue Reading „21. kleinschreibung“

20. Klassische Rächt-schraybunk

Nachdem nun endlich! zwei beherzte Männer zur Rettung der Republik sowie zur Tat schritten und fortan wenigstens in ihren privaten Zeitungen zur klassischen deutschen Rechtschreibung zurückkehren, will L&P auch nicht abseits stehen. Haben wir doch ohnehin (wem ist es aufgefallen?) außer in fremdsprachigen Texten… Continue Reading „20. Klassische Rächt-schraybunk“

12. Reiselust

In der aktuellen Lyrik scheint wieder eine neue Reiselust aufzukommen: Autoren wie Thomas Kling, Marcel Beyer oder Oswald Egger nehmen ihre Leser mit in die Bretagne, nach Osteuropa, in die USA oder den Jemen. In diese Reihe fügt sich auch der österreichische Autor Ferdinand… Continue Reading „12. Reiselust“

8. Generation von 1927

Leserbrief zu Nr. 62/ Juli 2004 – faz-meldung: »Es fehlte bisher nur einer, und das war Luis Cernuda. Von allen anderen großen Lyrikern aus der spanischen Generation von 1927, einschließlich der Vorläufer Antonio Machado und Juan Ramón Jiménez, lagen Buchveröffentlichungen in deutscher Sprache vor.«… Continue Reading „8. Generation von 1927“

25. Das Werk

Angelika Janz: Das Werk! Weh, wer sich selber blüht: Das hat wie dein Sinn für das Falten Gestalten geklungen: geh, wenns dich selber flieht. Hoch das Kinn, das Veralten ist nur dem Verwalten entsprungen! Wie hat das geklungen, als Gewinn, der sich zieht, durchdrungen… Continue Reading „25. Das Werk“

42. Darstellung von Einzelheiten

In der Leipziger Volkszeitung vom 12.6. erinnert sich der Lyriker Heinz Czechowski an seine Zeit am Leipziger Literaturinstitut: 1955 wurde ich von der Arbeitsgemeinschaft junger Autoren zum Studium an das Literaturinstitut empfohlen. Obwohl ich mich mit Gedichten beworben hatte, versteifte ich mich während eines… Continue Reading „42. Darstellung von Einzelheiten“

Aller Anfang ist Zeremonie oder Fragmente, labile Gleichgewichte

Angelika Janz  Aller Anfang ist Zeremonie oder Fragmente, labile Gleichgewichte Inhalt Der Text besteht aus 3 römisch numerierten Absätzen. Die „Zwischenüberschriften“ dieser Inhaltsübersicht sind nicht Bestandtteil des Vortragstextes, wie er im „Wiecker Boten“ 19-21/ 1998 abgedruckt ist, sondern sollen der leichteren Übersicht in der… Continue Reading „Aller Anfang ist Zeremonie oder Fragmente, labile Gleichgewichte“