Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Mit dem Gedichtband „Herzschlag“ wurden 2008 seine Liebesgedichte von 1958 bis 2007 vereint und chronologisch abgedruckt. Er lädt zum Verweilen im Augenblick ein, „damit die Zeit / eine Pause hat“: Die ersten Strahlen der Sonne an einem reglosen Tagesbeginn, wenn sich die Sommersonne einem… Continue Reading „7. Im Beiläufigen finden“
„Walter Helmut Fritz gilt als Lyriker der Stille“, schreibt Thorsten Schulte bei literaturkritik.de. Womit wir wieder bei Eva Strittmatter wären. „Ich mach ein Lied aus Stille“ hieß ihr erster Gedichtband von 1973. Im Jahr darauf erschien ein Gedichtband von Adolf Endler, „der erste gute“ wohl,… Continue Reading „6. Lyriker der Stille“
Der Juni gehört traditionsgemäß dem Poesiefestival. Schon zum elften Mal findet es dieses Jahr statt – vom 4. bis zum 12. in der Akademie der Künste (Hanseatenweg 10) – und widmet sich dieses Mal dem Mittelmeer. Wunderbares Festival, wunderbares Thema! In über 50 Veranstaltungen stellen… Continue Reading „2. Allererstes Schema“
Neu bei fixpoetry.com: Künstler der Woche Angelika Janz „kreide“ visuelle poesie Dort außerdem von der Autorin: Autorenbuch, Gedichte Prosa: Barackenleben In den Barackenwintern der Nachwende – brandiger Kaffeeduft in überheizten Räumen, mit einer Handvoll Menschen aus dem Nichts der Statistik- beginnt, eiskalt, brühwarm, die… Continue Reading „155. Angelika Janz – kreide“
Der Burscheider Dichter und Lyriker Georg Pawlak und sein musikalischer Partner, Gitarrist Tobias Schaaf, konnten einen erfolgreichen Abend auf der RÜ-Bühne in Essen gestalten. Im Rahmen der Literatur- und Kleinkunstprogramme zur Kulturhauptstadt Europas präsentierte Georg Pawlak im Rahmen einer szenischen Lesung sein neues Programm… Continue Reading „154. Autopsie“
Sie schaut demonstrativ nach vorne. Und spricht erst einmal über das, was sie in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet. Die 40.000 Bände große Bibliothek im Lyrik Kabinett München zum Beispiel, dessen Führung Maria Gazzetti Ende des Jahres übernimmt. Seit ihr Abschied von Frankfurt am 30.… Continue Reading „152. Abschied von Frankfurt“
(vgl. L&Poe #146. Beton) Ach Tom, darauf kann man nicht rasch antworten. Du fragst, warum ich Eva Strittmatter nicht großartig finde? Wärst du hier, holte ich den Stapel Bücher vor und würde mit dem Finger HIER und DORT zeigen, was ich meine. Viele HIERS und… Continue Reading „151. Unwirsche Antwort an Tom“
»Das ist das Schwerste: sich verschenken / und wissen, daß man überflüssig ist, / sich ganz zu geben und zu denken, / daß man wie Rauch ins Nichts verfließt«, heißt Selma Meerbaum-Eisingers Gedicht Tragik, entstanden Ende Dezember 1941, das sich wie ein Testament liest. Sie fügt hinzu:… Continue Reading „148. Wie Rauch ins Nichts“
Das Konzept hinter „VERSschmuggel“ verzichtete auf den üblichen Ablauf, nachdem die Dichter ihre Texte einreichen und von einem Übersetzer bearbeiten lassen. Stattdessen bildeten sich fünf Dichterpaare, die einander gegenseitig ins Deutsche bzw. Arabische übersetzten, ohne die jeweils andere Sprache zu beherrschen. In langen und… Continue Reading „147. Arabisch-Deutscher Versschmuggel“
Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Eva Strittmatters Gedichten; aber gar nicht wenige Verse hängen mir im Kopf. Der trochäische Rotdorn meiner Kinderjahre fällt mir jedes Frühjahr ein, und ein Pasternakgedicht beginnt: „Einer ist hinausgegangen./ Und der Winter fiel auf ihn./ Mit ihm… Continue Reading „146. Beton“
„Neue Heimat – neue Sprache – neue Literatur?“, fragt die Runde am 3. Juni ab 20 Uhr im Literaturhaus, mit der Rumänin Carmen-Francesca Banciu und dem Iraker Abbas Khider, seit 2000 in Deutschland. „Die ganze Welt im Gedicht“ am 4. Juni ab 20 Uhr… Continue Reading „144. Zuflucht:Literatur!“
In der Welt verkündet Alan Posener „die gute Nachricht: Der Buchhandel stirbt nicht, der Untergang des Abendlandes ist auf unbestimmte Zeit verschoben.“
Seit einigen Jahren erlebt ein großer, fast vergessener Dichter eine erstaunliche Renaissance: Stefan George, der als Ästhetizist und Erneuerer der deutschen Lyrik um 1900 begann und sich, umgeben von einem Kreis ihm ergebener junger Männer, zum poetischen Staatsgründer und Kritiker der Moderne wandelte. Im… Continue Reading „142. George-Renaissance“
Argentinien, der Ehrengast der kommenden Frankfurter Buchmesse, stellt sich vor. Oder VOLKER BREIDECKER tut es in der Süddeutschen Zeitung vom 20.5.: Ihr Ort mag zwar an der Peripherie der Welt liegen, doch nirgendwo ist man Europa aus der Ferne näher – und in der… Continue Reading „138. Weltkarte umdrehen“
Ein Verlags- und Kulturzentrum aus Rom zu Gast in Berlin Lesung in deutscher und italienischer Sprache mit Ausstellungseröffnung Samstag, 29. Mai 2010, 19.30 Uhr, Eintritt: 5,- Euro Mit den Lyrikern Giulio Marzaioli, Michele Zaffarano, Giuliano Mesa sowie dem Direktor von La Camera Verde, Giovanni… Continue Reading „136. La Camera Verde a Berlino“
Neueste Kommentare