Spricht der Weise

Solon

(* wohl um 640 v.u.Z. in Athen; † vermutlich um 560 v.u.Z.)

GNOME*  

Selbst zu verderben die stadt durch unvernünftiges wesen
  Streben die bürger und sind einzig gehorsam dem geld /
Ja die führer des volks sind rechtlos gesinnt und es warten
  Ihrer aus großer gewalt folgend der leiden gar viel /
Denn sie verstehen es nicht sich des übermuts zu enthalten /
  Während das mahl noch geht sein sich in ordnung zu freun.

Nachdichtung von Rudolf Pannwitz. Aus: Die Lyra des Orpheus. Lyrik der Völker in deutscher Nachdichtung. Hrsg. Felix Braun. München: Heyne, 1978, S. 126f

*) Sinnsprüche; prägnante Denkdichtung

One Comment on “Spricht der Weise

  1. αὐτοὶ δὲ φθείρειν μεγάλην πόλιν ἀφραδίῃσιν
    ἀστοὶ βούλονται χρήμασι πειθόμενοι,
    δήμου θ‘ ἡγεμόνων ἄδικος νόος, οἷσιν ἑτοῖμον
    ὕβριος ἐκ μεγάλης ἄλγεα πολλὰ παθεῖν·
    οὐ γὰρ ἐπίστανται κατέχειν κόρον οὐδὲ παρούσας
    εὐφροσύνας κοσμεῖν δαιτὸς ἐν ἡσυχίῃ

    Quelle: https://www.gottwein.de/Grie/lyr/lyr_sol01.php

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